00:00:00: Mein Ziel ist, dass wir ein anderes Verständnis für Emotionen entwickeln.
00:00:03: Viele denken, Emotionen sind Störung.
00:00:05: Emotion sind Zeichen von Schwäche.
00:00:07: Emotion stören nur und die Emotions sind Informationen in erster Linie.
00:00:11: Wir sind emotional.
00:00:12: Emotsionen sind die größte Kraftquelle, die wir haben!
00:00:16: Wir leben in der Welt, in der es heute normal ist, das wir im Restaurant sitzen und mehr ins Handy gucken als ins Gesicht unserer Gesprächspartner.
00:00:22: Und das halte ich für einen fatalen Punkt.
00:00:23: Wir müssen uns nun mal daran erinnern wenn wir mal an den Spielplatz denken zweijähriges Kinnfeld hin.
00:00:29: Wo guckt es zuerst hin?
00:00:31: Zu Mama und Papa, um zu sehen wie schlimm war das gerade was mir passiert ist.
00:00:36: Wenn wir Emotionen besser verstehen zur Bedürfnis flüsteren werden einmal für uns selbst aber auch für die anderen.
00:00:47: Viele von uns haben gelernt Emotionen möglichst unter Kontrolle zu haben nicht zu viel zu zeigen sachlich bleiben zu funktionieren.
00:00:55: Doch was passiert eigentlich wenn wir unsere Emotion dauerhaft unterdrücken?
00:01:00: Und was entgeht uns, wenn wir verlernen die Mimik und die Emotionen unseres Gegenübers zu lesen?
00:01:06: Antwortend darauf hat Dr.
00:01:08: Dirk Eilert!
00:01:09: Dirk ist Emotionsforscher, Mimike Resonanzexperte und arbeitete gemeinsam mit Sebastian Fizek am Spiegelbesseller Mimic.
00:01:18: Und damit herzlich willkommen bei Rebellisch Gesund – mein Name ist Jonas Höhn.
00:01:24: Wir sprechen darüber, warum unsere Mimique die Bühne unserer Emotionin ist weshalb wir die Gefühle anderer oft schlechter lesen, als wir glauben und wie wir lernen können andere Menschen und uns selbst besser zu verstehen.
00:01:38: Du erfährst was unbewusste Mikroexpressionen- und Schiebetürmomente in Beziehungen sind?
00:01:43: Weshalb unterdrückte Gefühlen uns langfristig mehr belasten können als Zeitdruck?
00:01:48: Und welche unterschätzte Emotionen unser Wohlbefinden positiv beeinflussen kann?
00:01:54: Ich bin mir sicher nach diesem Gespräch wirst du andere Menschen Und vielleicht sogar auch dich selbst mit anderen Augen sehen.
00:02:01: Hier kommt Diak Eilat.
00:02:12: Dirk, wenn du einen Menschen zum ersten Mal siehst und begegnest... Ich glaube die Frage wird ja häufiger gestellt.
00:02:18: Jetzt bin ich gespannt!
00:02:20: Worauf schaust Du denn immer als erstes?
00:02:22: Gibt es da so ein Fokus den du hast, wenn Du so einen Menschen zuerst mal begegnst?
00:02:25: Oh das ist ne... spannende Frage, die ich muss tatsächlich überlegen.
00:02:29: Ich glaube sie wurde mir so in der Form noch nicht gestellt und ich beantworte das mal mit einer Grußformel aus Südafrika in der Sprache Sulu und die heißt Saubona Und ich weiß nicht ob du diese Gruß-Formel schonmal gehört hast, saubona heisst So viel wie ich sehe dich als Mensch Mit deinen Gefühlen, mit deinen Wünschen mit deinen Hoffnungen und das ist mein Hauptfokus.
00:03:01: Ich versuche den Menschen vor mir, als Ganzes zu erfassen in all seinen Facetten, in all seiner Komplexität – mit den Wünschen die da sind, mit den Gefühlen die da sein, mit dem Hoffnungen der da sind.
00:03:14: Das heißt wenn wir über Mimik-Resonanz reden, über MIMIC, über Körpersprache oder über Körperhaltung reden dann denken viele erst mal an die ja Oberfläche an Mikroexpression, kurze Zuckung im Gesicht was natürlich hoch spannend ist.
00:03:29: Aber die Frage, die ich mir immer stelle ist, was verrät mir das?
00:03:32: Was ich nonverbal sehe über den Menschen, über die Emotionen, über den Zustand... ...über das was in dem Moment da ist?
00:03:42: und dann hängt es natürlich vom Fokus, vom Kontext ab worauf diese Frage letztendlich hinläuft.
00:03:48: Ja bin ich im Training Sind das Seminarteil nebene bin ich im Coaching, bin nicht in der Psychotherapie.
00:03:56: Das hängt dann natürlich da ganz stark von ab in welchem Kontext wir sind.
00:04:00: aber die Kernfrage ist immer was?
00:04:04: für ein Mensch sitzt vor mir, welche Emotionen, welche Wünsche und Hoffnungen bewegen diesen Menschen?
00:04:09: Und so einen kleinen Einblick in deine Arbeit konnte man auch im Erfolgsbuch Mimik von Sebastian Fizek herausfinden.
00:04:16: Du warst ein Teil davon.
00:04:18: Welche Rolle warst du in diesem Schreibprozess bei diesem Buch?
00:04:22: Magst du da mal unsere Zuhörerinnen kurz mit reinnehmen?
00:04:25: Welche Rollen du da hattest?
00:04:27: Sehr gerne!
00:04:27: Also einmal war ich Vorbild für die Hauptfigur Hannah Herbst.
00:04:31: Sebastian hat diese Figur nach meinem Vorbild kreiert und an meinen Fähigkeiten orientiert.
00:04:38: Und dann war das ein wundervolles Ping-Pong, ich habe quasi das nonverbale Gerüst entwickelt für diesen Thriller.
00:04:47: Auf diesem nonverbalen Gerüst war es einen Ping-pong was die Story angeht, die selbstverständlich Sebastian entwickelt hat und dann geschrieben hat.
00:04:57: Dann war's vielfachliche Beratung.
00:04:59: Das heißt, wir haben uns vorher gemeinsam überlegt was ist das nonverbale Framework in dem sich dieser Thriller abspielt?
00:05:08: Was sind die Fallstrecke, die die Hauptfigur lösen muss?
00:05:13: und da hat Sebastian diese geniale Idee dass Hanne Herbst sich selbst analysieren muss um diesen Fall zu lösen.
00:05:22: Und von daher war der Rote Faden für diesen kompletten Thriller und was mir im Herzen lag es und Sebastian auch dass die Signale, die in diesem Thriller sind ausgerichtet sind an der Wissenschaft.
00:05:33: Und dafür war ich dann im Kern auch zuständig neben dem Ping-Pong was die Story an sich angeht Sebastian dann zur Seite zu stehen und dafür zu sorgen das die Signali, die da erwähnt werden wirklich ein wissenschaftliches Fundament haben.
00:05:48: Wie spannend war es für dich so?
00:05:49: Die Zusammenarbeit mit so einem Erfolgsautor und mitten drin in so einem Thriller auch zu sein und die Geschichte vielleicht auch bisschen zu entwickeln?
00:05:58: Das war ganz, ganz spannend.
00:05:59: Ich muss dazu sagen ich bin auch sehr gut mit Sebastian befreundet.
00:06:02: wir kennen uns jetzt mittlerweile seit zwölf Jahren und das hat unheimlich viel Spaß gemacht.
00:06:09: Sebastian ist einfach auch ein wundervoller Mensch und dass es tatsächlich für mich in all dem was ich tue immer des Zentrale.
00:06:17: wenn ich mit Menschen zusammen arbeite dann mache ich's immer in erster Linie weil und weniger in seiner Funktion.
00:06:26: Und deswegen hatten wir auch ganz, ganz viel Spaß auf unser Show.
00:06:29: Welchen Einfluss hatte denn jetzt das Buch?
00:06:31: Ich meine Sebastian Pfitzer erreichte einen Millionen-Publikum.
00:06:34: Welche Einflüsse hatte dieses Buch über dieses Wissen von Mimik Emotion in der Gesellschaft?
00:06:41: Hast du da eine Veränderung wahrgenommen, dass durch diesen Erfolg, durch eure Tour sich da etwas verändert hat in unserer Gesellschaft?
00:06:49: Also ich würde fast sagen, für die stille Sprache von Mimik und Körper.
00:06:56: Und das war auch ein Ziel, was ich hatte noch mehr gestiegen ist.
00:07:00: Das ist das, was mir wirklich am Herzen liegt nicht nur den anderes Verständnis der stillen Sprache zu entwickeln, dass wir Menschen nonverbal ausdrücken und uns dadurch einfach ja auch anders wahrnehmen können, haben die Emotionen wahrnehmen kann sondern gleichzeitig auch ein anderes Verstandnis zu schaffen für Emotion, das halte ich für ganz wichtig in der Gesellschaft.
00:07:24: Wenn wir uns anschauen dass wir in den letzten Jahrzehnten wirklich einen massiven Anstieg psychischer Störungen erleben gerade Angst, Störung und Depressionen dann ist es sehr alarmierend und ich glaube wir brauchen einfach ein anderes Emotionsverständnis Wir brauchen einen anderen Umgang miteinander Und was ich erlebt habe danach ist, dass ich das Gefühl hatte und es ist natürlich ein subjektives Gefühl.
00:07:48: Wir haben da keine Marktumfrage gemacht aber die Bewusstheit für dieses Thema... gestiegen ist und das freut und bürrit mich tatsächlich sehr.
00:07:55: Jetzt
00:07:56: werden sich vielleicht einige kritische Zuhörerinnen fragen, Jonas dieses Mimik- und Emotionsspannendes Thema aber was hat das jetzt irgendwie mit Gesundheit, Psychologie wohlbefinden?
00:08:06: Besseres Miteinander da worum es ja hier in diesem Podcast gehen sollte.
00:08:10: Was hat das damit zu tun?
00:08:12: Das heißt Dirk, vielleicht magst du unseren Zuhöhrerinnen mal kurz erklären warum es so wichtig sein kann, sich intensiver mit der Mimik von Menschen auseinanderzusetzen und dann werden wir auch später reingehen.
00:08:24: Auch natürlich mit den Emotionen.
00:08:25: aber welche Bedeutung nimmt so dieses... Du hast jetzt gerade stille Sprache genannt oder diese nonverbale Kommunikation?
00:08:33: Welchen Einfluss hat das?
00:08:34: Wow!
00:08:35: Da weiß ich gar nicht wo hier anfangen soll.
00:08:36: ehrlich gesagt also Ich fange mal an mit einer zentralen Meteranalyse aus dem Jahr Was die Forscher gemacht haben, sie haben einen systematischen Review eine Meteranalyse gemacht.
00:08:54: Ja das für die die vielleicht in der Forschung nicht so unterwegs sind.
00:08:57: Der Vorteil systematischer Reviews und von Meteranalysen ist dass Sie den aktuellen Forschungsstand zu einem Thema zusammenfassen also viele viele Studien sich anschauen die dann zusammen fassen und eben nicht nur ein Einzelbefund sondern was sagt gerade die aktuelle Evidenz?
00:09:12: Das Studie aus den Meta-Analysen, das sind insgesamt dann dadurch natürlich immer noch mal eine viel größere Anzahl von Probandinnen und Probanden in der Studie über dreihundert achttausend Probandinen und Probanten.
00:09:28: Und was die Forschergruppe in dieser Metaanalyse zeigen konnte ist?
00:09:33: Die Fragestellung war, was beeinflusst eigentlich unsere Überlebenswahrscheinlichkeit andersherum unser Sterblichkeitsrisiko?
00:09:42: Und was sie zeigen konnten war, dass so Faktoren wie Bewegungsmangel, schlechte Ernährung, rauchen übermäßige Alkoholkonsum und so weiter das die in Einfluss haben.
00:09:53: Ja!
00:09:54: Aber den stärksten Einfluß auf das Sterblichkeitsrisiko hatten tatsächlich soziale Beziehungen.
00:10:03: Das Gefühl anders formuliert im positiven Formuliertes Gefühl der Verbundenheit mit anderen Menschen hat die Überlebenswahrscheinlichkeit, also Sterblichkeit, so Risiko am weitesten gesenkt und die Überlehmenswahlscheinlichkeit am stärksten erhöht.
00:10:19: Fünf zu dreißig Prozent der Sterbe-Risiko erhöht quasi?
00:10:23: Und das ist der Wahnsinn wenn man sich das vergegenfertigt wie wichtig soziale Beziehungen sind.
00:10:29: in der ganzen Longevity Diskussion geht es häufig um Ernährung und Bewegung.
00:10:32: Emotionen sind aus meiner Sicht der am meisten vernachlässigte Faktor dabei Und das führt uns auch natürlich zum Thema Beziehung.
00:10:40: Zum Thema fühle ich mich verbunden, weil was wir natürlich auch im Leben erleben und aus der Forschung wissen ist unter Menschen.
00:10:47: sein heißt nicht sich verbunden fühlen.
00:10:50: allein sein heisst nicht sich einsam fühlen.
00:10:53: und hier schließt sich jetzt der Kreis.
00:10:55: Teil meiner Forschung auch meine Dissertation während der Promotion war Bindungsmuster zu untersuchen und den Einfluss von Bindungsmustern in Zusammenhang zur Emotionsverarbeitung zu untersuchten.
00:11:10: Was wir da zum Beispiel zeigen konnten, wir haben gerade auch vor einem Monat einen Review wieder veröffentlichten ein systematischer Review zum Zusammenhang von Bindungsmusteren und Emotionen Wahrnehmungen also wie gut können wir Emotion bei anderen wahrnehmen?
00:11:23: Und auch bei uns selber wahrnehmen?
00:11:26: das ist einmal die Empathie aber auch die Empathy Die Selbsteinfüllung Und da zeigen sich ganz, ganz klare Muster von sehr starken Zusammenhängt zwischen unserem Bindungsmuster was veränderbar ist im Leben und der Emotionswahrnehmung.
00:11:41: Das heißt andersherum formuliert je sicherer wir gebunden sind desto besser können wir auch die Emotion bei anderen wahrnehmen und es lohnt sich.
00:11:54: Das sind natürlich erst mal nur Zusammenhänge, wo man auch gucken kann was ist kausal.
00:11:58: Es lohnt sich diese Fähigkeit auch zu trainieren weil die spannende Frage ist natürlich wenn ich anfange die Emotionen bei anderen besser wahrzunehmen und beim mir besser wahrzunehmen?
00:12:06: Was macht das in meinen Beziehungen?
00:12:09: Ja und da zeigen Studien zum Beispiel dass wir wenn wir einen feinen Blick für die nonverbalen Signale des Gegenübers haben, dass wir in vielen vielen Bereichen einfach große Vorteile haben wie kommunizieren in Beziehungen besser, gerade in Konflikten.
00:12:24: Neigen wieder zu dann eher zu deeskalieren als noch mehr zu eskalieren.
00:12:28: In Partnerschaftsbeziehung in Paaren wo beide Partnerinnen und Partner einen guten Blick für die Emotion des anderen haben ist die Beziehungszufriedenheit höher bitte auch im Business natürlich.
00:12:39: Verkäufer die eine gute Emotionserkennungsfähigkeit haben verkaufen mehr gemessenem Umsatz Führungskräfte führen besser gemessen an Mitarbeiter Bindung mit Arbeiter Motivation.
00:12:47: Also viele, viele Vorteile.
00:12:49: und hier haben wir genau diese engen Verbindungen.
00:12:52: Von sehen wir die Emotionen voneinander?
00:12:54: Nehmen wir unsere eigenen Gefühle besser wahr?
00:12:56: Haben wir eine Beziehung zu uns zu andern?
00:12:58: Führen uns dadurch auch leichter verbunden zu anderem das Beeinfluss wieder die körperliche und auch die psychische Gesundheit.
00:13:05: Das heißt, es geht dir gar nicht darum weil das kommt immer oft in den Köpfen vor wir hatten schon mal eine Folge so ein bisschen auf zum Thema Körpersprache.
00:13:12: Es geht gar nicht darum jetzt andere zu durchschauen irgendwie oder andere besser zu lenken zu manipulieren Weil ich jetzt irgendwas wahrnehme in deinem Gesicht was sich für mich nutzen kann.
00:13:23: Sondern wenn ich das jetzt richtig verstehe da geht's ja viel mehr darum bessere Beziehungen zu pflegen Fördern in dem Sinne, aber natürlich auch eine eigene Beziehung zu sich selbst.
00:13:34: Zu den eigenen Emotionen weil je besser ich ja Emotionen oder Mimik von anderen lesen kann, desto mehr beschäftige ich mich damit und vielleicht dann krieg auch einen besseren Zugang bei mir selbst.
00:13:44: Was kann ich denn aus einer Körpersprache?
00:13:46: Aus einem Gesicht... Beidem anderen Menschen alles so lesen und deuten.
00:13:52: Also was kommt denn da, wenn wir diese nonverbale Kommunikation, diese stille Sprache wirklich verstehen?
00:13:58: Was könnt ihr dann dabei mir jetzt, wenn ich dich jetzt so sehe... ...was könnte da bei mir ankommen?
00:14:02: also was für Indizien, was für Informationen könntest du mir jetzt mit Deiner Mimik
00:14:06: senden?".
00:14:07: Also ich kann das nur bestätigen, was du gerade gesagt hast.
00:14:09: Zunächst mal genau darum geht es mir, es geht mir darum, Menschentiefer zu verstehen.
00:14:15: Die Haltung ist sauboner.
00:14:17: und um deine Frage zu beantworten.
00:14:20: Lass mich mal zurückgehen ins Jahr zwei Tosentvier in den Oktober, das war für mich mein erster Mimikersondanzmoment, den ich bewusst erlebt habe.
00:14:28: Und das war der Schlüssel für mich überhaupt mit diesem ganzen Thema zu beschäftigen.
00:14:33: Das hat letztendlich auch zu dem Buch mit Sebastian Fizek geführt.
00:14:37: Das war eine traumatherapeutische Sitzung.
00:14:41: die Patientin war das vierte Mal bei mir haben uns hingesetzt.
00:14:45: Ich habe sie ganz normal begrüßt und dann einfach gefragt, wie geht es ihnen denn heute?
00:14:50: Und er guckt sie mich an und sagt mir geht es gut und macht das was ich auch gerade gemacht hab, sie zieht die Augenbauen in Seiten kurz hoch.
00:14:57: Und ich war damals noch nicht so fit in Mimik und dachte mir komisch irgendwie ist hier etwas...nicht Stimmig!
00:15:04: Und ich weiß nicht ob ich mir das gerade eingebildet hat was ich da gesehen habe.
00:15:06: also habe ich sehr einfach angeguckt gesagt sind Sie sicher dass es Ihnen gut geht?
00:15:10: und jetzt habe ich natürlich genauer hingegucken und sie sagt ja bin ich und zieht die Augenbord-Inseiten wieder so, dass ich hier Querfalten im Stundzentrum gebildet habe.
00:15:18: Und ich bin dann damals einfach in meinem Bauchgefühl gefolgt, hab sie angeguckt, hab gesagt, wissen Sie?
00:15:23: Ich höre Ihre Worte um was bei mir gleichzeitig ankommt.
00:15:27: wenn ich den Ton ausmachen würde und sie nur sehen würde kommt bei mir eine tiefe Traurigkeit an.
00:15:35: Dann war ein Moment stille und dann fängt sie an zu weinen und sagt, ich hab gerade überlegt mir das Leben zu nehmen.
00:15:43: Das war für mich ein unheimlich schockierender Moment Weil ich dachte, was wäre passiert wenn ich das nicht angesprochen hätte?
00:15:49: und gleichzeitig war es ein sehr berühmter Moment weil der nächste Satz war und ich habe diesen Gedanken noch nie ausgesprochen.
00:15:54: Und dann konnten wir in einer Therapie anders damit arbeiten.
00:15:57: Das war für mich der Moment wo ich mir geschworen habe Ich werde erstens jede Studie zu diesem Thema lesen, was ich da gerade gesehen hab jedes Buch.
00:16:04: Ich werde selbst zu dem Thema forschen und ich werde ein Trainingsprogramm, ein Trainingkonzept entwickeln um erstens sicherzustellen dass ich So ein Gesichtsausdruck niemals übersehe und auch anderen zu ermöglichen diese Gesichtsausdrücke zu sehen.
00:16:17: Und parallel habe ich halt weiter geforscht an dem ganzen Thema, trainiere unter anderem ja auch die Polizei zum Beispiel auch die Mordkommission.
00:16:27: Und so hat sich das Ganze entwickelt und deswegen hängt es extrem davon ab Jonas was die Fragestellung ist die ich im Kopf hab?
00:16:34: Ja bin ich bei der Polizei habe natürlich andere Frageställungen im Kopf wenn ich einen verdächtigen Beschuldigten vielleicht vernehme Als wenn ich morgens aus dem Haus gehe und zu meiner Frau sage, Schatz!
00:16:46: Ich bin heute Abend ein bisschen später da.
00:16:48: Und ich sehe sie zieht in den Moment die Augenbrauen Innenseiten hoch.
00:16:52: Ja?
00:16:52: Und dieses Innenseite hochziehen ist zum Beispiel einen Hinweis auf Trauer.
00:16:57: Ganz ganz wichtig.
00:16:58: wir werden niemals Einzelsignale sondern immer die Gesamtkörpersprache.
00:17:02: Und dass dieser Momente hat John Godman einer der bekanntesten Beziehungsforscher in den Staaten Am der über vierzig Jahre sich die Frage stellt, hat was mal glückliche Beziehung aus.
00:17:11: Das hat Gottmann als Skibeturme meinte Schiebetürmomente bezeichnet.
00:17:15: Schiebetürmoment heißt, dass jemand nonverbal ein Bedürfnis ausdrückt?
00:17:22: Unangenehme Emotionen sind dabei immerhin Verschilder auf unerfüllte Bedürfenisse.
00:17:27: Angenehmem Emotionen auf erfüllte bedürfnisse.
00:17:30: also drückt meine Frau Trauer aus wenn ich sage schatz ich komme heute Abend ein bisschen später ist das Ein Hinverschild auf ein unangenehmes Bedürfnis, also nicht der Fülltesbedürfnissen wollte ich sagen.
00:17:42: Ein Bedürfenes was eben in dem Moment nicht erfüllt ist.
00:17:45: Ich weiß noch nicht welches und das ist quasi wie sie schiebt eine Tür offen die Schiebetür ist offen und jetzt kann ich mich entscheiden trete ich ein oder haue ich die Tür einfach wieder zu?
00:17:56: Und was Gottmann zeigen konnte ist dass in Beziehungen die glücklich sind die auch stabil sind Die Partnerinnen und Partner Schiebetürmomente positiv nutzen.
00:18:07: In dem ich zum Beispiel sage, wenn schatz ich hab das Gefühl du bist ein bisschen enttäuscht dass sich heute Abend später komme ja und damit trete ich einen in diesen Raum der Bedürfnisse Und dann können wir darüber reden Ich gebe dem anderen psychische Luft zum atmen da stärkt die Beziehung Das stärkt jetzt schließt sicher schon mal der kreis das gefühl der verbundenheit.
00:18:27: Ja man fühlt sich gesehen in dem moment in seinen Gefühlen in seinen bedürfnissen Und gleichzeitig, wenn ich hier direkt mal die Brücke kurz schlage mit einem Nebensatz in die Therapie ins Coaching.
00:18:40: Gleichzeitig helfe ich dem anderen aus sich selbst besser wahrzunehmen weil... In der Mimik drücken wir primär erstmal Emotionen aus.
00:18:49: Das ist was anderes als Gefühle.
00:18:50: Gefühlen sind emotionale Zustände, die uns bewusst werden.
00:18:54: aber Emotionen per se können erst einmal unbewusst da sein ohne dass wir uns dessen bewusst sein.
00:18:59: Bewusst sind.
00:18:59: also es könnte sein das sie vielleicht die Trauer gar nicht selbst gemerkt hat spreche ich die an, sage ich habe das Gefühl du bist enttäuscht.
00:19:07: Dann wird ihr diese Emotion selber bewusst und damit stärke ich auch wieder die Empathie.
00:19:12: deswegen ist es zum Beispiel auch für die Therapie und fürs Coaching ein wahnsinnig wichtiges Werkzeug das nonverbaler Ausdrucksverhalten wahrzunehmen nur rück zu koppeln um so dem anderen zu helfen wieder mehr in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
00:19:26: Und diese Schiebetüren, die du angesprochen hast.
00:19:29: Das sind jetzt keine minutenlange Mimik- und Verhaltensgeschen.
00:19:33: Sondern was ich so ein bisschen rauslesen konnte geht auf Paul Eckmann ein bisschen zurück.
00:19:36: Da sind diese unbewussten Mikroexpressionen.
00:19:39: Das hast du glaube ich ganz am Anfang schon mal kurz erzählt.
00:19:42: das sind so Millisekunden anscheinend aber vielleicht magst du es mal erklären?
00:19:45: Diese Mikro Expressionen die eben darauf hindeuten.
00:19:49: hat sich jetzt meine Frau gefreut, dass ich heute Abend nicht komme?
00:19:52: oder ist sie traurig.
00:19:54: Magst du noch mal kurz reingehen in
00:19:55: diese Mikroexpression?
00:19:56: Also die Mikro Expression kennen wir seit neunzehntundhundertsechzig.
00:19:59: da ist die erste Studie veröffentlicht worden von Haggard und Isaacs und dann wie Du es gesagt hast Paul Eggman dieses Thema Mikro-Expression danach dann mehr Beforsch bespielt und deswegen ist er ein bekanntesten geworden.
00:20:09: damit.
00:20:10: Mikro expressionen sind Mimische Ausdrücke, die schneller als fünfhundert Millisekunden über unser Gesicht rauschen.
00:20:17: Also einmal zum Gefühl einmal blinzeln also wie du es gerade gemacht hast dauert zweihundert Millisikunden.
00:20:23: manche Mikroexpressionen dauern hundert und Hundertfünfzig Millisekonnen das heißt wenn man in dem Moment blinzelt sind sie weg!
00:20:28: Das ist wie ein ICE der durchs Gesicht rauscht wahnsinnig schnell.
00:20:32: wir haben grundsätzlich keine Probleme diese Geschwindigkeit dieses Schnellensignale wahr zu nehmen aber wir haben Probleme so schnell diese Zeichen auch zu interpretieren und das trainieren wir dann auch in unseren Seminaren, in unseren Trainings.
00:20:45: Das ist was ich vermittel wobei ganz wichtig Wir gucken nicht nur auf die Mimik.
00:20:50: Ich habe In unserer Arbeit in den letzten Jahren Die Körperspare in acht Kanäle unterteilt Einmal die MIMIC Dann haben wir die Kopfhaltung, wir haben die G-Stick, wir Haben die Körperhaltung Fußbeinverhalten, was machen die Füße?
00:21:09: Wir haben die Psychophysiologie.
00:21:11: Also unbewusste Körperreaktionen wie Atmung, Schwitzen usw.. wir haben die Stimme und wir haben das interpersonelle Bewegungsverhalten also nonverbale Signale wo ich immer mindestens zwei brauche Blickkontakt Berührungen Zuwendung Abwendung Und was wir grundsätzlich machen.
00:21:27: wir achten immer auf die gesamte Körpersprache weil die Mimik allein kann mich irre führen.
00:21:33: Ja, wir denken nur mal ans Fußball spielen.
00:21:36: Jemand schießt einen Tor.
00:21:38: Welche Mimik kann sich jeder mal kurz fragen?
00:21:40: Zeigt der Spieler die Spielerin, die das Tor geschossen hat und wenn ihr euch das mal anschaut dann werdet ihr sehen da ist meistens so ein Rümpfen der Nase dar.
00:21:49: Die Mimic alleine sieht aggressiv aus.
00:21:52: Die Hände werden zu feusten geballt vielleicht nach oben geregt Und dieser Mimische Ausdruck den wir da sehen ist Triumph.
00:21:59: Wir brauchen aber Die Gesamtkörpersprache, um das richtig zu interpretieren.
00:22:03: Interessantes von geburtanblende Menschen heben die Arme wenn sie gewinnen.
00:22:08: Das heißt diese ganzen Triumphsignale sind angeboren?
00:22:11: Aber wenn wir nur die Mimik nehmen würden würde die Mimi uns irreführen weil wir denken komisch ist die Person irgendwie gerade verärgert angeekelt war.
00:22:19: so sieht der Gesichtsausdruck aus.
00:22:21: also wichtig die moderne körpersprache forschung und das ist das wichtigste und darauf legen wir den fokus untersucht multimodal dynamisch.
00:22:29: multimodale heißt immer die gesamtkörpersprache aber eben die mimik ist die bühne der emotion.
00:22:35: deswegen ganz großer fokus darin aber eingebettet in die gesammkörpersprache und dynamisch heißt auch immer im zeitverlauf.
00:22:41: nicht kurz einen froto screenshot des momentes sondern ich brauche das bewegt bild was da passiert und dann kann ich die Emotion dahinter wirklich sehr, sehr präzise wahrnehmen.
00:22:52: Jetzt sind wir aber gar nicht so stark da drin, konnte ich rauslesen Dirk denn ihr macht auch wie gesagt viel Forschung und ihr konntet zeigen im Durchschnitt dass wir jeden zweiten Gesichtsausdruck übersehen oder sogar falsch interpretieren.
00:23:05: Meine Frage Dirk woran liegt das denn jetzt?
00:23:08: Also warum sind wir anscheinend so schlecht in dem Lesen anderer... Ich sage jetzt schon Emotionen weil du ja gesagt hast In der Mimik werden die Emotion abgebildet d.h.. Woran liegt es, dass wir vielleicht mittlerweile oder schon immer das was du jetzt uns sagen?
00:23:24: warum sind wir so schlecht würde ich sagen?
00:23:26: Also das hat ganz ganz unterschiedliche Gründe.
00:23:30: Ein möglicher Grund können Bindungsmuster sein.
00:23:32: ja was wir in unseren Studien zeigen konnten ist Das bindungsmuster die Art wie wir gebunden sind tatsächlich stark zusammenhängen mit unserer Präzision in der Empathie auch in der Emotionserkennung.
00:23:48: Dass das eine Die gute Nachricht-Bindungsmuster sind veränderbar.
00:23:52: Das Zweite ist Erziehung, wir werden trainiert nicht mehr auf unsere Wahrnehmungen zu vertrauen und das durchaus mit guter Absicht.
00:24:05: Wir denken mal ich habe zwei Töchter.
00:24:07: natürlich gab es bei uns auch den Weihnachtsmann und es gab den Osterhasen.
00:24:10: ja irgendwann sagen unsere Kinder zu uns Ja aber gibt's den Weihnachtsmann denn wirklich?
00:24:15: Das war doch Papa letztes Jahr.
00:24:17: Und wir sagen, nein natürlich gibt es den Weihnachtsmann.
00:24:20: Um ihn diesen Moment quasi auch zu schenken!
00:24:24: Anderes Beispiel aber auch, wenn Eltern sich streiten oder so.
00:24:27: Und die Kinder bekommen das ja mit und dann so habt ihr gerade Streit?
00:24:31: Oder nein, alles gut!
00:24:33: Wir lieben uns, alles ist super.
00:24:34: Also es ist auch ein Beispiel.
00:24:36: muss ich auch mal daran denken wo man immer dachte so hey man hat doch jetzt grad... Die waren noch laut und die war noch irgendwie ... und dann wird ja einem so bisschen die Wahrnehmung abgesprochen.
00:24:45: Ja exakt.
00:24:45: Oder die Beobachtung
00:24:46: in guter Absicht Und trotzdem vernebelt uns das natürlich die Sinne, weil wir dann anfangen unseren Sinnen unserer Wahrnehmung zu misstrauen.
00:24:55: Eine andere Sache und es sind immer mehrere Faktoren ist natürlich ein sehr starker digitaler Konsum.
00:25:01: ja ich möchte es nicht verteufeln.
00:25:06: Digitale Medien der Konsum auf digitaler Ebene auch die Reaktionsgeschwindigkeit zum Beispiel erhöht, die Verarbeitungsgeschwindigkeiten erhöht.
00:25:12: Das ist immer eine Frage der Ballons.
00:25:14: beschäftige ich mich aber den ganzen Tag nur noch mit Dingen wo ich Menschen nicht mehr anschaue dann sagt mein Gehirn natürlich hey anscheinend ist die Fähigkeit nicht so relevant also baue ich die ein bisschen ab.
00:25:26: da muss sich mal kurz reingretschen.
00:25:28: Dirk war ich hatte mich letztens mit einer Pädagogien unterhalten wenn du jetzt gerade so den Handykonsum ansprichst Und da haben wir sehr über die Beziehung zwischen Kind und Eltern.
00:25:37: Und ich glaube, wir wissen alle wie wichtig diese Beziehungen ist.
00:25:39: was Blickkontakte gibt es ja auch so tolle Studien damit sie voll
00:25:42: bei Bindung definitiv
00:25:44: genau wenn Kinder keinen Blick Kontakt haben oder kein Feedback bekommen auf ihr Verhalten auf ihre Reaktionen und Wir haben darüber gesprochen wie viele Eltern ja teilweise in Parks mit einem Kinderwagen unterwegs sind und zwar das Kind anlächeln, also im Kinderwagen.
00:25:59: Das Baby anlächeln aber gleichzeitig mit einer wütenden Stimme oder bisschen aggressiver ins Telefon reinsprechen.
00:26:05: Also das Baby bekommt nur diese eine Seite mit oder kleine Kinder am Tisch wenn die Eltern telefonieren Aber dann ein Anlächeln weil sie das Gefühl geben wollen hey schön dass du da bist aber gleichzeitig frustriert sind oder wütend ins Telefone reinsprechen Dass das stark die Emotionswahrnehmung von Kindern verändert und dass viele Kinder gar nicht mehr dann wissen, wie sieht denn jetzt eigentlich die Emotion des Freutigseins aus?
00:26:31: Wie sieht denn ein Mensch aus wenn er wirklich traurig ist weil sie das nicht mehr so zuordnen können.
00:26:37: Siehst du auch diese Entwicklung oder habe ich da mit der Pädagogin was völlig Falsches besprochen?
00:26:42: Also, ich sehe diese Entwicklung auch.
00:26:45: Vor allem das Abgelenktsein am Handy.
00:26:49: Was wir aus der Bindungsforschung wissen ist dass ein Faktor, ein wichtiger Faktore der das entwickeln einer sicheren Bindung einen Vertrauen in die Beziehungen fördert ist die Feinfülligkeit.
00:27:01: und Feinfülligkeit ist definiert als die Signale des Kindes erkennen richtig interpretieren und angemessen und prompt darauf zu reagieren.
00:27:11: Ja, bin ich während ich den Kinderwagen schiebe mit meinem Handy beschäftigt ja?
00:27:15: Und gucken wir nun mal ins Restaurant.
00:27:17: Wir leben in der Welt, in der es heute normal ist dass wir im Restaurant sitzen um mehr ins Handy gucken als ins Gesicht unserer Gesprächspartner.
00:27:23: Das halte ich für einen fatalen Punkt das wir dann abgelenkt sind vielleicht die Signale gar nicht wahrnehmen ein suchen des Blickkontaktes bei unserem Kind nicht wahrnehmen.
00:27:32: Wir müssen uns nun mal daran erinnern, wenn wir mal an den Spielplatz denken zweijähriges Kinn fällt hin.
00:27:38: wo guckt es zuerst hin?
00:27:40: Zum Mama und Papa umzusehen.
00:27:41: wie schlimm war das gerade?
00:27:42: was mir passiert ist weil wenn wir diese Sprache noch nie sprechen und die sprechen wir als Menschen übrigens grad mal vierzigtausend Jahre Und diese Entwicklung wiederholt sich im Laufe unserer eigenen Entwicklung, wenn wir geboren werden.
00:27:54: Wenn wir diese Sprache noch nicht sprechen, wenn mir zur Welt kommen, dann haben wir keine andere Möglichkeit als den Ereignissen unseres Lebens Bedeutung zu geben.
00:28:01: über die stillen Signale unsere wichtigsten Bezugspersonen.
00:28:05: Ja und jetzt sitze ich vielleicht am Spielplatz gucke in mein Handy ja checke die neuesten Social Media Nachrichten, scroll mich durch den Videofeed.
00:28:16: Mein Kind fällt hin oder guckt mal kurz.
00:28:18: Mama, hast du das gesehen wie ich gerade gerutscht bin?
00:28:21: Und es sieht die Mama oder der Papa guckt gar nicht.
00:28:24: Ja und das macht natürlich was mit uns.
00:28:28: Ich hatte auch kurz überlegt Dirk Du kennst dich da wahrscheinlich besser aus.
00:28:32: Wir hatten mit einer Paartherapeutin das letzte Mal gesprochen.
00:28:35: Da ging's um die sekundären und primären Emotionen.
00:28:40: Das war nicht total spannend.
00:28:43: Wie können wir denn Emotion und Mimik von anderen wahrnehmen, wenn wir selbst unsere eigenen gar nicht richtig wahr nehmen?
00:28:49: Also Stichwort Empathie.
00:28:51: So nutzt ihr das ja nicht Empathies sondern Empathy Und zwar für die, die in die letzte Folge nicht reingörte haben mit der Partherapeutin.
00:28:57: es ging um Wenn zum Beispiel eine Frau oder ein Mann, wenn die Wüten sind, weil sie eigentlich frustriert sind, eigentlich mit der Faust auf den Tisch schauen wollen und wirklich erbost sind statt das aber auch zu zeigen dem anderen menschen sind die eher traurig verletzt fangen an zu weinen also sind in einem ganz anderen in einer ganz anderen emotion was es zeigen angeht und dass das eben dann dieses sekundäre Emotion ist.
00:29:22: also anstatt in diese wut reinzugehen sind wir auf einmal in dieser trauer und das sprechen mir dann verbal aus vielleicht nicht non-verbal, aber zumindest verbal.
00:29:32: Also Wie sehr siehst du das, dass wir ja erstmal bei uns selbst anfangen müssten und einen besseren Zugang zu unseren eigenen Emotionen bekommen?
00:29:40: Wie entscheidend ist es um dann überhaupt auch die anderen Emotion oder die Mimik besser lesen zu können.
00:29:46: Das ist ein Wechselspiel.
00:29:47: also ich habe ein Modell entwickelt das sogenannte CFAP Modell Core Functions of Emotion Processing Um das ganz kurz anzureißen wo ich vier Kernfunktion der Emotionsverarbeitung beschreibe die sich wechselseitig beeinflussen.
00:30:01: Da haben wir einmal die Empathie, also die Selbstwahrnehmung der eigenen Emotionen.
00:30:05: Ein wundervoller Begriff übrigens entwickelt von einer lieben Kollegin und Freundin Stefanie Neubrandt, deutsche Forscherin Deutschpsychologin, empathief finde ich sehr treffend wo noch ein paar Dinge mehr drin sind als nur das eigene Wahrnehmen der eigenen Emozion sondern auch das Verstehen der Emotion Die Fähigkeit eine Metaposition einzunehmen also zu sagen hey Ich bin gerade Ärgerlich, also ich spüre den Ärger.
00:30:27: Ich bin mir das ärgersbewusst aber ich bin nicht mein Ärger Gleichzeitig auch eine annehmende Haltung gegenüber den eigenen Emotionen einzunehmen.
00:30:34: dann die Empathie.
00:30:36: Dann haben wir die Emotionsregulation Und den emotions Ausdruck und diese vier Kernfunktionen beeinflussen sich wechselseitig.
00:30:43: ja Studien konnten zeigen dass Die eigene Empathy auch die Empathy wieder beeinflusst dass auch unsere Emotionsregulationsfähigkeiten natürlich die Impati wieder beeinflussen können.
00:30:55: Das heißt, wenn ich merke... Ich habe dann eine Emotion, die ich gar nicht regulieren kann, versuche sie vielleicht gar nicht wahrzunehmen.
00:31:01: Dass auch der Emotionsausdruck natürlich was mit uns macht, wenn sich meine eigenen Emotionen ausdrücke spüre ich sie auch wieder deutlicher.
00:31:08: Also das beeinflusst sich alles wechselseitig.
00:31:11: und jetzt muss man so ein bisschen gucken, was mit hier primären und sekundärem Emotion gemeint ist.
00:31:15: also es gibt per se erstmal keine primären oder sekundären Emotioten Aber also manchmal wird dieser Begriff benutzt, um Folgendes auszudrücken.
00:31:24: Deswegen muss ich da ein bisschen aufpassen weil der wird manchmal unterschiedlich benutzen.
00:31:27: dieser Begriff wenn nicht Primäre und sekundäre Emotionen höre meine ich zumindestens damit folgendes.
00:31:34: Eine primäre Emotion ist die Emotion in dem Moment, wenn ich sie erlebe.
00:31:37: also ich spür den Ärger und die sekundere.
00:31:39: Emotion is meine Reaktion auf diese Emotion.
00:31:42: Das
00:31:42: mein ich auch.
00:31:43: Perfekt großartig!
00:31:44: Ja und das sind für uns.
00:31:46: wir bezeichnen die als Metaemotion um das abzugrenzen davon weil manchmal werden bestimmte Emotions primär und sekunder unterteilt und es da was anderes mit gemeint Und dafür sind wir die einzigen Lebewesen, die das können und das machen wir schon immer.
00:32:00: Wir haben kulturell Darstellungsregeln, die ja auch von der Kultur aber von der Persönlichkeit abhängen.
00:32:06: also Ideen von welche Emotionen darf ich zeigen?
00:32:09: Welche Emotion sollte ich verstecken?
00:32:11: Welches sollte ich abschwächen?
00:32:12: Welchen soll ich verstärken?
00:32:13: Welcher sollte ich qualifizieren?
00:32:15: zum Beispiel mit einem Lächeln unterlegen Ich sage hey Jonas Das war nicht in Ordnung drückt mein Ärger aus Aber lächel dabei dass ist eine Qualifizierung.
00:32:24: Welche sollte ich vielleicht simulieren, sowas wie Mitgefühl?
00:32:27: Wer mir jemand was Trauriges erzählt?
00:32:29: und das hängt von der Persönlichkeit ab aber auch kulturell.
00:32:33: Und ich sage mal der durchschnittliche US-Amerikaner zum Beispiel drückt Ärger offener aus als der durchdurchschnittlich Deutsche die durchsinnliche Frau drückt Trauer eroffener aus als der durchschnittliche Mann.
00:32:46: Achtung, ganz wichtig wenn wir hier von Männern und Frauen, wenn wir von Kulturen reden dann reden wir über Gruppen.
00:32:51: Wir reden nie über den Einzelnen.
00:32:52: bei einem Einzelne kann es anders sein.
00:32:54: Und diese Darstellungsregeln das lerne ich teilweise auch in meiner Erziehung, in meiner Kindheit.
00:32:59: ja wenn ich immer wieder gesagt bekomme hey sei nicht wütend oder einen Jahren erkennt keinen Schmerz Dann fange ich an, vielleicht Trauer zu unterdrücken.
00:33:08: Ich lerne Trauer soll nicht zeigen weil ich bin ein Mann.
00:33:11: Ich muss harte nach außen Durchsetzungsfähigkeit simulieren und ausdrücken.
00:33:16: Das beeinflusst uns natürlich Und dann kann es manchmal passieren.
00:33:19: eine typische Reaktion ist zum Beispiel das erlebe ich in der Therapie und dem Coaching oft dass ein Klientens Coaching kommt und sagt ich bin wütend und dann sehe ich aber gleichzeitig in der Mimik Zum Beispiel, ich bleibe mal bei dem Signal.
00:33:36: Es hatten wir jetzt schon ein paar Mal die Augenbohren-Inseiten gehen hoch.
00:33:40: Ich merke helles, dass sie einen Zeichen vertraue.
00:33:41: Ich sehe das klassische für Ärger nicht!
00:33:44: Ich merkt zwar stimmlich, die Person sagt es vielleicht simuliert sich auch in der Stimme aber mimisch sehe ich nicht, dass die Augenbahnen zusammen gezogen werden gleichzeitig das Oberlied hochgezogen wird vielleicht das wäre ein stechender Blick sondern ich sehe Merkmale für Trauer Auch als Mikroexpression dann eher Emotionen denen wir nicht so, die uns nicht so bewusst sind oder die wir vielleicht in dem Moment gar nichts zeigen wollen.
00:34:05: Zeigen sich eher als Mikroexpressionen.
00:34:08: was ich dann machen würde Jonas wäre das.
00:34:10: ich merke dass ich sage Jonas ich merken einerseits du bist ärgerlich und was ich gleichzeitig wahrnehme ist auch eine gewisse Trauer, eine Traurigkeit.
00:34:23: Und ich formuliere es nicht als Frage sondern als Aussage weil wenn ich dich fragen würde Jonas kann es sein dass du auch traurig bist Dann würdest du in deinem eigenen Gehirn googeln, ja oder nein.
00:34:33: Bin ich das?
00:34:33: Oder nicht?
00:34:34: und Menschen antworten gerne sozialer Wünscht.
00:34:38: Und wenn du jetzt denkst, oh das passt hier nicht auszudrücken, dann würdest du eher sagen ne ne ist alles gut.
00:34:43: Wenn ich zum Beispiel jemand frage hey es ist alles bei dir.
00:34:46: Du denkst so, ich will den anderen nicht belasten denn sagst du ne is alles gut!
00:34:49: Wenn ich aber sage Ich hab's Gefühl... ...du bist irgendwie traurig.
00:34:54: Dann stelle dich diese Aussage einfach in den Raum und das ermöglicht dem anderen diese Emotion auch zuzulassen.
00:35:02: Und dann erlebe ich ganz oft das Menschen reinfüllen und sagen ja, stimmt da ist auch eine Traurigkeit?
00:35:08: Und dann wäre jetzt im Coaching im therapeutischen Kontext meine nächste Frage um wenn Sie da mal reinspüren was ist denn die Emotion die sie jetzt gerade wirklich stresst ja vielleicht auch blockiert?
00:35:21: es ist der Ärger Oder ist es die Traurigkeit?
00:35:23: Und dann sagen meistens, viele sagen dann, oh nein das ist eher die Traorigkeit.
00:35:29: Weil das Interessante ist, Traurigkeit ist eine Emotion, die lässt uns mit unserer eigenen Verletzlichkeit in Kontakt kommen.
00:35:36: Das ist eher eine weiche Emotion und Ärger bringt uns einen Kontakt mit der eigenen Stärke.
00:35:43: Der Ärger ist hier meistens die Kompensation dieses Gefühls der Verletzlichkeit was wir in dem Moment vielleicht nicht zulassen wollen und dann schaltet das System quasi in den Ärger, um diese Verletzlichkeit nicht zuzulassen.
00:35:57: Das ist ein ganz wichtiger Prozess, das eben zu merken anzusprechen, um dem anderen aus so zu helfen mehr in Kontakt mit sich zu kommen und damit auch eine Regulation zu ermöglichen und einen authentischen Emotionsausdruck zu ermögen.
00:36:12: Spannend jetzt, dass du das Thema Ärger angesprochen hast.
00:36:15: Weil ich hatte letztens einen LinkedIn-Post zum Thema Männer Macht und warum Männer Schwierigkeiten haben zu Emotionen und Gefühle.
00:36:22: Und Björn Sufge ja ein sehr bekannter Männer-Couch hat gesagt, dass viele Emotion im Männern in Anfisch richten abge... Nicht abgeraten werden, aber dass die so aufwachsen.
00:36:34: Dass nicht viele Emotionen zu Mann sein.
00:36:36: Dazu gehört aber... ...dass die Emotion ärger.
00:36:40: Dass das eine Emotion ist wo Männer in Anführungsstrichen rein dürfen und es völlig legitim ärgerlich zu sein.
00:36:45: Und deswegen eben Männer anstatt in diese Traurigkeit zu gehen lieber direkt in dieses Ärgern, weil sie irgendwie gelernt haben Das ist zumindest einer Emotion.
00:36:55: da wird nicht gesagt Du bist so emotional, das hören wir ja auch oft in Arbeitskontexten gerade.
00:37:01: Das wäre jetzt auch mal spannend wie du das siehst weil da wird er immer aufgesagt... ...du bist viel zu emotional!
00:37:06: So ob es Frauen sind oder Männer sind.
00:37:08: also da wird ja diese Emotion als Schwäche angelegt und irgendwie als was Negatives.
00:37:14: und ich finde jetzt so je länger wir doch darüber reden merken wir doch Je besser ich meine eigenen Emotionen wahrnehme sie vielleicht auch nach außen hin kommunizieren kann Kann ich andere Emotionen auch besser wahrnehmen und es finden bessere Beziehungen statt?
00:37:28: Also eigentlich ist das doch was Gutes.
00:37:31: Und top sind wir in der Gesellschaft.
00:37:33: woran liegt's, warum ist das so ein negatives
00:37:36: Bild
00:37:37: von Emotionen?
00:37:37: Ich bin
00:37:38: komplett bei dir.
00:37:39: also das ist ganz spannend Jonas weil genau wie du sagst erst wenn ich die Emotion wahrnehme ich kann sie dann bei mir wahrnehmen bei anderen wahrnehmen nur was ich wahrnehmen kann nicht regulieren Ja, und was ich wahrnehme kann nicht authentisch ausdrücken.
00:37:50: Ansonsten wenn ich es weg drücke und ich kommuniziere etwas anderes dann merkst du irgendwie, hey!
00:37:54: Irgendwie ist das inkongruent.
00:37:55: Das schwächt wieder die Beziehung des Gefühls der Verbundenheit, der Verlässlichkeit des Vertrauens.
00:38:00: also von daher... Ich bin voll bei dir und ich glaube das liegt daran.
00:38:04: Und das meine ich am Anfang.
00:38:05: Ich möchte mein Ziel ist dass wir ein anderes Verständnis für Emotionen entwickeln.
00:38:10: Viele denken Emotions sind Störung.
00:38:12: Emotion sind Zeichen von Schwäche.
00:38:15: Emotionen stören nur und die Emotions-Information in erster Linie.
00:38:19: Wir sind emotional, ob wir das wollen oder nicht?
00:38:22: Und wir können unsere Emotion nutzen.
00:38:23: Emotsionen sind die größte Kraftquelle, die wir haben!
00:38:28: Was Studien zeigen konnten ist dass unsere Haltung gegenüber unseren Emotion einen ganz großen Einfluss hat.
00:38:33: und damit sind wir auch wieder beim Thema Gesundheit was Studien zeigen konnte.
00:38:37: es gibt zwei Kategorien von Emotioensüberzeugungen.
00:38:40: Kategorie eins ist die Frage Halte ich meine Emotionen grundsätzlich für wünschenswert, also verstehe ich Emotion als Information statt als Störung.
00:38:50: Also nehme ich meine emotion noch wirklich an.
00:38:53: das zweite ist glaube ich dass Ich meine emotion ausgeliefert bin oder dass sich sie beeinflussen kann?
00:38:58: und glaube ich Dass emotionen Wünschens wert sind und dass ich sie beeinflussen Kann also dass Sie mir nützen und dass sich damit auch arbeiten kann dass ich steuern kann?
00:39:09: ein Stück weit.
00:39:11: Dann konnten Studien zeigen Sind wir psychisch gesünder?
00:39:15: Sind wir spannenderweise regulationsstärker.
00:39:19: Wir neigen in Stressmomenten dazu, eher die Regulationsstrategien zu benutzen, die in dem Moment auch helfen, also die adaptiv sind.
00:39:29: Wir können besser mit Stress umgehen.
00:39:32: Wir reagieren mit einer höheren Wahrscheinlichkeit resilient auf Belastung, Krisen und Stress im Leben.
00:39:38: Also von daher alleine diese Haltung zu verändern, ist wahnsinnig wichtig und ich bin davon beide.
00:39:42: Das erlebe ich gerade im Business-Context sehr oft.
00:39:44: Emotionen gehören hier nicht hin ja?
00:39:46: Und das ist eine Regierung dessen was wir eigentlich sind.
00:39:50: Wir sind im Kern emotionale Wesen.
00:39:52: Wir sind in Kern nonverbal emotionale Wesen und wenn wir uns die Studienlage anschauen dann sehen wir Emotion beeinflussen uns wahnsinnigt stark.
00:39:59: es gibt eine wundervolle Studie.
00:40:01: Da hat man die Probanden in zwei Räume geschickt, identische Räumen bis auf einen Unterschied.
00:40:06: In dem einen Raum hat man vorher Pupspray versprüht also ist roch subtil nach Furz und dann war die Aufgabe die gleiche.
00:40:14: Die hatten alle Blätter und auf diesem Blättern standen ich sage jetzt einfach mal zehn Aussagen und die Aufgabe war schätzmal ein wie unmoralisch das ist was du da liest auf einer Skala von null bis zehn.
00:40:25: Null ist völlig in Ordnung moralisch, einwandfrei und zehn ist unmoralisch.
00:40:29: Da standen so Sätze drauf wie eine Mutter geht mit ihrer zweijährigen Tochter bei Rot über die Ampel, einen Arbeitnehmer nimmt jeden Abend ein Bleistift mit aus seinem Büro, weil sein Chef hat ja genug Bleistifte usw.
00:40:41: Und das Interessante war dass in dem Raum wo es nach Pup gerochen hat ganz subtil waren die Probanden strenger konservativer in ihren Entscheidungen.
00:40:53: Was die Forschung gezeigt hat, ist das Ekel was wir hier subtil erzeugt haben durch das Pub-Spray.
00:41:01: Ekel lässt uns konservativer strenger entscheiden und urteilen obwohl in dem Moment der Ekel ja gar nichts mit dem Entscheidungsthema zu tun hatte.
00:41:10: Studien konnten sogar zeigen dass Menschen die ekel sensitiv sind.
00:41:16: Je ekelsensitiver jemand ist, also je häufiger ihr Ekel spürt, desto konservativer trifft er seine Wahlentscheidung was politische Entscheidungen geht.
00:41:24: Also es ganz ganz spannend und an all diesen Beispielen sehen wir und da könnten wir jetzt zwei Stunden darüber reden Wir sind emotionale Wesen.
00:41:32: unsere Entscheidungen unser Denken unser Handeln wird massiv durch unsere Emotionen beeinflusst.
00:41:38: negieren wir das?
00:41:39: versuchen wir uns dagegen zu wehren?
00:41:42: ist das wie ein Kampf gegen Windmühlen.
00:41:45: Wie einen anderen Gegenwindmüheln, das bringt nichts.
00:41:47: und noch mehr wir schaden damit auch unsere eigenen Regulationsfähigkeit wenn wir versuchen in der Emotion irgendwie aus dem vorzulassen.
00:41:57: Magst du es noch kurz weiter auswählen?
00:41:58: Welche Auswirkungen das hat wenn ich vielleicht dann... entweder die Emotion unterdrücke oder in diese emotionale Dissonanz auch reingehe, also statt traurig verletzlich zu sein.
00:42:09: In die Wut reingehen, in den Ärger reingeht was hat das für einen Einfluss auf den Menschen jetzt selbst?
00:42:13: Also reden wir ja gar nicht über den anderen sondern erst mal über sich
00:42:16: selbst.
00:42:16: Ja über uns selbst sehr gerne.
00:42:18: Also emotionale Dissonanz ist definiert als wir zeigen etwas anderes als wir in dem Moment spüren.
00:42:24: und wenn wir das regelmäßig Und häufig machen, besonders betroffen sind die Emotion-Workberufe.
00:42:29: Also Menschen, die vier mit anderen Menschen zu tun haben sagen wir mal im Service Coaching Training Seminare hier auch Podcasten.
00:42:37: ja wir kommunizieren miteinander und was Studien zeigen konnten ist das emotionale Dissonanz diese Diskopanz zu erleben zwischen dem was ich zeige und was sich spüre dass emotionelle Dissonance ein größerer Einflussfaktor auf Burnout ist als Zeitdruck und Arbeitspensum.
00:42:59: Also es lohnt sich, die eigenen Emotionen zu spüren wahrzunehmen.
00:43:04: das heißt jetzt übrigens nicht dass ich dann wenn ich merke hey das ist gerade nicht angemessen für den sozialen Kontext geht auch darum es angemessene auszudrücken.
00:43:12: wir schreiben grad an dem Review ein ganz spannendes Forschungsfeld von einem lieben Kollegen von mir George Bonanno.
00:43:19: emotionale Ausdrucks Flexibilität.
00:43:22: Und was Studien da zeigen ist, dass die Fähigkeit unsere Emotionen situativ angemessen auszudrücken oder auch runter zu regulieren.
00:43:30: Ganz ganz entscheidend ist für eine resiliente Reaktion.
00:43:34: das bedeutet es geht nicht darum alles Auszudrücken Es geht darum zu entscheiden man ist doch besser als zu reguliert und dann aber eben Nicht per surface acting.
00:43:43: ja Das ist das Oberflächen agieren.
00:43:45: das wäre sowas wie ich spüre.
00:43:46: ärger denke ich bin jetzt im service der Ärger damit hier nichts zu tun.
00:43:50: Ich schluck den mal runter Und Lächeln, das wäre Dissonanz.
00:43:54: Das wäre Surface Acting.
00:43:56: Ich mache an der Oberfläche irgendwas Spür aber den Ärger Hier Deep Acting zu nutzen und da kommen wir zur Regulation Also den Schalter umzulegen, zu sagen ob ihr es auf?
00:44:04: Der Ärger hat hier jetzt gar nichts zu suchen.
00:44:07: Den lege ich mal kurz zur Seite.
00:44:08: Darum kümmere ich mich später weil der Ärger ist wichtig!
00:44:11: Ich muss mich fragen was ist die Wohlenwolle Botschaft dieses Ärgers?
00:44:14: Lieber Ärger, ich bin später bei dir Aber Jetzt schalte ich mal Kurzum innerlich in einen anderen Zustand damit ich einfach was anderes ausdrücke.
00:44:25: Mein Tipp ist, um Gottes Willen nie anfangen die eigene Körpersprache zu manipulieren weil das mündet in die emotionale Dissonanz.
00:44:32: der Körper folgt immer der inneren Haltung begibt dich innerlich in einen anderen Zustand regulativ dann drückst du auch etwas anders aus und zwar konkurrent ja.
00:44:43: und dass es an der Stelle die Lösung aus diesem aus dieser Falle der emotionalen Dissonanz.
00:44:49: Jetzt ist ja die große Frage, Dürrke.
00:44:51: Wenn wir jetzt verstanden haben wie wichtig eben das Thema Mimik Emotionen ist quasi also was drück ich aus aber auch den Zugang zu den eigenen Emotionen aber auch zu den anderen?
00:45:02: Ist ja die Große Frage okay Wie können wir denn jetzt wenn im Durchschnitt jeder Zweite den Gesichtsausdruck des Anderen falsch interpretiert oder übersieht?
00:45:12: besser.
00:45:12: Also wie können wir emotional intelligenter uns verhalten?
00:45:15: Wie können wir diese Fähigkeit stärken und
00:45:17: fördern?".
00:45:18: Und ich weiß, wir könnten da wahrscheinlich fünf Stunden drüber sprechen, du machst ja einen eigenen Kurs dazu es gibt ein Buch dazu und... Ich hatte mir eben diese vier Begriffe aufgeschrieben.
00:45:27: Es gibt ja die Empathie also den eigenen Zugang das heißt nicht in diese Dissonanz zu gehen.
00:45:32: Es gibt die Empathy also die Mimik oder die Emotion des anderen auch wahrzunehmen Das Bedürfnis was dahinter steckt.
00:45:39: Du hattest aber noch die Regulation ja angesprochen, weil in manchen Situationen macht das jetzt keinen Sinn den Ärger einfach zu Hundert Prozent auszudrücken.
00:45:46: Sondern vielleicht kurz in eine Regulation zu gehen um nicht ganz so drastisch den Ärgern zu vermitteln.
00:45:53: und du hast noch den Ausdruck am Ende ja angesprachen.
00:45:55: Das waren ja diese vier Dimension für Ebenen.
00:45:58: Magst du jetzt nicht in allen vier Dimitionen?
00:46:00: Wenn du magst kannst du es natürlich mal ein kurzen Impuls vielleicht geben, was wäre jetzt ein erster Schritt wenn uns jemand zuhört und sagt ich habe da wirklich ein Problem.
00:46:11: Was gäbe es für Sachen die wir machen können sozusagen?
00:46:15: Was die eigenen Emotionen angeht aber auch das Lesen von anderen.
00:46:19: gibt's da so?
00:46:20: Ein paar Impulse die du teilen magst?
00:46:24: Unbedingt!
00:46:27: Wir machen mal ein kleines Experiment.
00:46:29: Ich gebe mal für jeden Bereich... Bin ich
00:46:30: Teil dieses Experiments oder kann ich zugucken?
00:46:32: Du kannst einfach zugucken.
00:46:34: Ein kleines Experiment, weil wir jetzt mal versuchen innerhalb kurzer Zeit für jedenbereich einen kleinen Impuls zu geben eine kleine Übung die jeder für sich selbst machen kann.
00:46:44: Ich fange mal mit der Empathie an und da hat Stefanie Neubrande eine wundervolle Übung entwickelt den sogenannten Empathy Timer ist ein kleines Ritual, was man für sich installiert um die eigene Empathie zu stärken.
00:47:01: Und er geht wie folgt entweder stellt man sich einen realen Timer einmal die Stunde um das zu machen sagen manche hey da werde ich irgendwie rausgerissen aus dem Alltag dass will ich nicht oder Man koppelt das an eine Gewohnheit.
00:47:16: also Ich nehme mir irgendwas was ich regelmäßig mache zum Beispiel auf Toilette gehen Den Schluck Wasser trinken, ja.
00:47:23: Wasser tränken machen die meisten viel zu wenig Ja.
00:47:27: aber wenn das gut etabliert ist Dann daran also irgendwas was ich regelmäßig mache.
00:47:31: und dann mach' ich folgendes Regelmäßig heißt hier Ich sag mal so auf jeden Fall spätestens alle zwei Stunden.
00:47:37: Und E-Mail checken muss man gucken.
00:47:40: Wenn das eine Sache ist die man nur so unregelmäßig macht Also Unregelmäßig.
00:47:43: die meisten checken ja leider alle fünf Minuten ihre Emails.
00:47:46: Ja, dann würde ich es nicht machen und dann würde auch mal über die Gewohnheit nachdenken.
00:47:49: Aber dann mache ich Folgendes!
00:47:51: Ich habe jetzt was gefunden und sage okay da koppel ich das ran.
00:47:53: Ich drehe zum Beispiel regelmäßig etwas ja allerdings auch häufiger als alle zwei Stunden.
00:47:58: aber ich sage mal ich koppelt das mal daran.
00:48:00: Das heißt ich mach folgendes so geht der Empathie-Timer.
00:48:03: erstens ich nehme einen achtsamen Atemzug.
00:48:09: Ich werde mir des jetzigen Momentes gewahr gehe mit meiner Aufmerksamkeit voll in den jetzige moment leicht, einfach leicht lächeln.
00:48:19: Ob er danach ist oder nicht?
00:48:20: Einfach kurz leicht lächeln.
00:48:23: und dann frage ich mich kann ich gerade ohne hinzusehen spüren dass meine Füße lebendig sind?
00:48:34: wenn ich merke ja dann kann ich grade ohnehin zu sehen spülen das meine Hände lebendigt sind spüre auch kann ich gerade ohnehin zu sehen spüren, dass mein ganzer Körper lebendig ist.
00:48:54: Dann aben mich noch mal tief durch und mache einfach weiter.
00:48:59: Ja das fördert die Empathie.
00:49:01: Das kann ich regelmäßig anbauen.
00:49:03: wichtiges mehrmals.
00:49:04: dadurch merke ich komme mehr in Kontakt mit mir selbst.
00:49:07: Ich spür mich selbst, ich spüre meine Emotionen nicht, nehm einfach an was da ist.
00:49:11: Ich begegne mir in einer wohlwollenden Haltung.
00:49:14: deswegen dieses Lächeln.
00:49:16: Empathy Bei der Empathie, vier ganz konkrete Handlungstipps die aber ein großer Tipp eine große Übung sind.
00:49:27: Also Erkenntnis und Tipp Nummer eins.
00:49:30: Unsere Mimik ist was die Forschung zeigen konnte direkt verdratet mit unserem limbischen System.
00:49:37: deswegen ist die Mimic die Bühne unserer Emotion und zeigt Emotionen besonders zuverlässig an.
00:49:41: wir haben darüber geredet im Gesamtkörpersprach Kontext betrachten.
00:49:45: Tipp Nummer Eins ändert die Blickgewohnheiten Beginne im Laufe des Tages in wichtigen Momenten wirklich mal auf die Mimik anderer Menschen zu achten.
00:49:54: Nicht ins Handy gucken oder in den Computer gucken, wenn ich dich was frage stelle ich dir eine wichtige Frage bringe eine wichtige Aussage.
00:50:02: dann achte auf das Gesicht eines Gegenübers.
00:50:05: Tipp Nummer zwei Wenn du jetzt ne Bewegung im Gesicht wahrnimmst Dann fragt dich einfach mal Was könnte das bedeuten?
00:50:15: Das kann zum Beispiel welche Bewegung, also Augenbrauen hat es schon angesprochen.
00:50:18: Ja Augenbraun werden kurz zusammengezogen.
00:50:20: ja das wäre ein Hinweis auf Skepsis.
00:50:22: Irritation vielleicht auch Konzentrationen Rümpfen der Nase Kann Ablehnungen bedeuten Skepses bedeuten.
00:50:29: Das heißt wir haben verschiedene Trainingsprogramm entwickelt um genau das zu trainieren zB auch in online Training.
00:50:35: Und hier ist zunächst mal die Idee ganz offen ran zu gehen und sich einfach nur zu fragen okay Welche Bewegungen nämlich da war und was könnte das bedeuten?
00:50:44: So, jetzt sagen wir mal ich nehme wahr du hast die Augenbrauen kurz zusammengezogen während ich gesprochen habe.
00:50:51: Und ich frage mich was könnte das bedeuten?
00:50:52: okay?
00:50:52: Das könnten leichter Ärger seine Irritation seines Skepsis sein.
00:50:56: Jetzt Tipp Nummer drei koppelt es zurück mit einer Resonanz Aussage.
00:51:00: Resonanzaussage ist immer Ich-Wahrnehmung plus das Gefühl.
00:51:03: also ich sag so etwas wie ich nehme war bei mir kommt an auf mich wirkt es um.
00:51:08: mir scheint es so.
00:51:09: ich hab das Gefühl wenn ich's richtig sehe Jonas ich habe das Gefühl da bist Du gar skeptisch.
00:51:14: Ja, ich koppel das zurück.
00:51:17: und Tipp Nummer vier.
00:51:18: Jetzt achte auf das Feedback was du bekommst!
00:51:21: Wenn Du diese vier Schritte immer wieder durchläufst dann wirst Du merken wie sich Deine Wahrnehmung Stück für Stück erweitert.
00:51:29: Das ist die Empathie Jetzt kommt.
00:51:33: Ich kann noch kurz antworten, die Augenbrauen das war nur Konzentration und ein... Ein tieferes Zuhöre.
00:51:40: Das war
00:51:40: auch nur ein Beispiel.
00:51:42: Das habe ich bei dir wahrgenommen genau die konzentration.
00:51:47: Und jetzt geht es zu Emotionsregulation.
00:51:53: Hier ist jetzt die Idee dass ich in Momenten von Stress einfach drei Schritte durchlaufe.
00:52:02: Das hat George Boneno, wie seit lieber Kollege von mir an der Columbia University mit dem wir auch gemeinsam forschen einer der führenden Resilienzforscher.
00:52:11: Der hat das Flexibilitätssequenz genannt weil was die aktuelle Forschung zeigt ist dass je nach Situation unterschiedliche Strategien einfach wirksam sein können.
00:52:20: ja die eine Strategie wirkt in der einen Situation in anderen wirkt sie nicht mehr.
00:52:23: studieren und zum Beispiel zeigen Das sagen wir mal, wir warten auf einen Prüfungsergebnis.
00:52:29: Wir warten auf den Arztergebnislaborergebnisse im Momenten der Ungewissheit.
00:52:34: Funktionieren bestimmte Strategien nicht mehr so gut?
00:52:37: Was man da in Erforschung zeigen konnte das zum Beispiel in so einem Moment der Un gewissheit So was wie eine positive Neubewertung, ja auch reframing genannt.
00:52:46: Hey!
00:52:46: Was könnte toll daran sein?
00:52:47: Positiv daran sein?
00:52:49: das wirkt in dem Moment nicht mehr so gut.
00:52:51: Auch es anderen zu erzählen wirkt nicht mehr sehr gut.
00:52:54: Was im momenten der Ungewissheit besonders stark wirkt ist Akzeptanz Einfach anzunehmen dass was an das anzunimmt was kommt.
00:53:03: Achtung habe ich den moment der Gewissheit.
00:53:05: Ich kenne das Ergebnis.
00:53:08: Dann hilft auf einmal wieder die positive Neubewertung, mich zu fragen okay.
00:53:11: Was könnte jetzt positives daran sein?
00:53:14: Es hilft auch wieder mit anderen darüber zu reden.
00:53:17: so das heißt deswegen ist es wichtig Flexibel zu sein und zu prüfen was braucht es gerade?
00:53:22: was hilft mir gerade?
00:53:22: also deswegen drei kurze Fragen in dieser flexibilität.
00:53:25: sequenz Frage nummer eins ist Okay, was fordert mich eigentlich aktuell gerade heraus?
00:53:31: ja Also Beispiel du bist von dem podcast.
00:53:33: irgendwas ist gerade passiert.
00:53:35: Du ärgerst dich.
00:53:36: Du denkst, wow okay was fordert mich gerade heraus?
00:53:40: Ich ärger mich grad und ich hab jetzt gleich dieses Podcastinterview.
00:53:43: Und der ärgert überhaupt nichts mit dem Interview zu tun.
00:53:46: Ja und dazu gehört jetzt auch was fordert mich raus und was soll dich tun um das zu meistern?
00:53:51: ja ich muss irgendwie mein Zustand wechseln.
00:53:54: ja also ich muss ein Ziel formulieren.
00:53:55: Was sollte ich tun um es zum meisten heißt formuliere einen kurzfristiges manchmal auch mittel oder langfristiges ziel.
00:54:00: in dem Fall kurzfristig geht's mir erstmal darum meinen zustand zu ändern und mich danach erst um den Auslöser des Ärgers zu kümmern.
00:54:08: Also, okay ich muss irgendwie gucken dass ich jetzt in einen guten Zustand komme.
00:54:12: Jetzt kommt zweitens wenn ich das beantwortet habe was fordert mich gerade heraus und was sollt ich tun um es zu meistern?
00:54:18: Das ist Kontext-Sensitivität zu merken.
00:54:20: was braucht es hier gerade?
00:54:21: Was ist gerade die Herausforderung?
00:54:22: Was ist mein Ziel?
00:54:23: Jetzt gehe ich in den zweiten Schritt Reaktionsreportable.
00:54:26: Jetzt frage ich mich Okay!
00:54:27: Was hab' ich denn für Möglichkeiten meinen Zustand zu verändern?
00:54:31: Ja,
00:54:32: ich spreng durch den Raum.
00:54:34: Sag ich ok, ich springe durch den Raumsüber und stehe auf.
00:54:35: Ich spring ein bisschen durch den raum, mache laute Musik an... Und jetzt frage ich mich hat es funktioniert?
00:54:42: Das ist Feedback-Achtsamkeit!
00:54:44: Ich merke, hat das
00:54:45: funktioniert?!
00:54:46: Und ich mach' jetzt nicht das was die meisten machen.
00:54:48: Ja, das kennen wir.
00:54:49: Wir stehen vom Fahrstuhl drücken den Knopf des Fahrsturls.
00:54:51: Fahrstuel kommt nicht.
00:54:53: Was machen die meisten, die drücken in der Hoffnung dass es dann etwas bringt?
00:54:57: Einstand hat schon gesagt Die Definition von Wahnsinn ist immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
00:55:03: Also wenn wir merken, dass funktioniert nicht, frage ich mich wie okay was fordert mich denn wirklich heraus?
00:55:08: Und was sollte ich tun um es zu meistern?
00:55:10: jetzt überlege ich mir wieder eine andere Strategie.
00:55:11: probiere die ausgucke wieder.
00:55:13: klappt das ja und das mache ich so lange bis es geklappt hat.
00:55:18: also regulative Flexibilität aktiv zu trainieren.
00:55:22: Wenn du merkst Du hast Stress und du merkste strategie funktioniert nicht funktioniert nicht.
00:55:26: frag dich was könnte anderes tun.
00:55:29: So Flexibilitätssequenz im Alltag trainieren, dadurch wird mein Reaktionsreparator immer breiter und ich trainiere auch die Wahrnehmung für den Moment.
00:55:37: So letzter Punkt Emotionsausdruck.
00:55:40: Darüber haben wir schon gesprochen.
00:55:42: das Thema der emotionellen Dessonanz zu bemerken also zu merken bin ich gerade wirklich authentisch in meinem Emotion aus Druck?
00:55:49: oder was braucht es denn grad?
00:55:51: Und wenn ich merke hey Ich spüre etwas anders als sich ausdrücke.
00:55:54: jetzt bin ich wieder in Kontakt mit den anderen Bereichen.
00:55:57: Das merken wir.
00:55:58: Dafür brauche ich die Empathie, vielleicht auch die Empathy.
00:56:01: Ich muss gucken was ist denn bei dir los grad?
00:56:03: Ja auch regulative Fähigkeiten.
00:56:05: wenn ich merke hey... ...ich ärger mich grad kann ich den Ärger ausdrücken.
00:56:10: das wäre jetzt unangemessen für den Moment.
00:56:12: ja wie kann ich irgendwie umschalten also emotionale dissonante Momente zu bemerken und dann mehr in eine emotionelle Konkurrenz in einer Authentizität zu kommen?
00:56:22: Das wären vier ganz konkrete Ideen für diese vier Kernfunktionen Die übrigens Also alle mit emotionaler, mit psychischer Gesundheit zusammenhängen.
00:56:33: Das konnten Studien zeigen dass diese Kernfunktion der Emotionsverarbeitung die ich definiert habe das die transdiagnostisch mit psychischen Störungen und ebenso psychischer Gesundheitszusammenhänge also Diagnose unabhängig in ihrer Balance gestört sind.
00:56:48: deswegen lohnt es sich diese vier Kernfunction zu trainieren.
00:56:51: Ja mega vielen Dank dass du da so ausführlich jetzt wirklich vier Impulse genannt hast.
00:56:55: und was wir immer im Hinterkopf haben können, das du zu ganz am Anfang gezeigt hast.
00:56:59: Dass ja die Bindung einen großen Einfluss auf die Emotionsverarbeitung oder Wahrnehmung Beobachtungen auch hat.
00:57:05: also wie fühlen wir uns momentan verbunden ob es jetzt der Arbeitgeber sein kann weil wir da eben auch acht Stunden zehn Stunden am Tag arbeiten?
00:57:12: wie sehr fühle ich mich dort verbunden spüre ich dort eine psychologische Sicherheit fühle oder eben auch mit einer Partnerin, Partner oder eben zu Hause mit anderen Beziehungen.
00:57:22: Also das immer im Hinterkopf zu haben, dass das eben auch ein Einfluss haben kann ob wir besser damit umgehen können oder nicht.
00:57:29: jetzt im Arbeits Kontext konnte ich lesen bei dir Dirk, dass eine Emotion einen großen Einfluss hat und zwar die Emotion Verachtung.
00:57:38: Dass das ein sehr großen negativen Einfluß haben kann auf Gesundheit, Aufbeziehungen sogar auf die innere Kündigung also wenn Führungskräfte uns gerade zuhören.
00:57:47: verachtung von Mitarbeitenden hat einen großen kausalen Zusammenhang zu einer inneren kündigung Wie kann ich denn Verachtung bei anderen Menschen wahrnehmen?
00:57:59: Also vielleicht kannst du noch mal kurz auch nochmal erklären, was diese Emotionverachtung... Was das wirklich besagt im Arbeitskontext.
00:58:05: Aber wie können wir die Emotion-Verachtung mit anderen Menschen erkennen oder lesen?
00:58:11: Was gibt es da so ein Indiz?
00:58:14: Lass uns dem ein bisschen Kontext geben!
00:58:16: Das geht zurück auf die Studien von Godman den wir schon erwähnt haben und der hat ein Lieblingsexperiment gehabt, das sogenannte Konfliktgespräch.
00:58:23: Dazu hat er Paare ins Labor gebeten Und dann gesagt, hey, fühlen Sie sich doch mal bitte in den nächsten fünfzehn Minuten ein Gespräch zu einem Thema wo sie nicht einig sind.
00:58:32: Ja und er hat der klassische Mann gesagt auch wir sind uns überall einig.
00:58:38: Dann hat die klassische Frau gesagt ja ich hätte da eine Kleinigkeit!
00:58:42: Und dann waren die in der schönsten Diskussion Gottmann und sein Forschungsteam am fünftzehn minuten zugeguckt minutius sie kündlich ausgewertet wie die sich fühlen und dann haben die Forscher prognostiziert Ob dieses Paar in den nächsten drei Jahren zusammenbleibt oder nicht, man hat dem Paar natürlich nicht Bescheid gesagt.
00:59:00: Sonst beeinflusst die Entscheidung und die Zukunft und die Trefferquote um das zu prognostizieren lag bei ninety-neinzig Komma sechs Prozent.
00:59:09: Und entscheidend unter anderem waren Signale Die am stärksten die Trennung vorhergesagt haben war ein Ausdruck von Verachtung oder auch Ekel gegenüber der anderen Person in diesem Konflikt.
00:59:23: Das heißt, was Gottmann zeigen konnte dass das Verhalten im konflikt beziehungsstabilität besser vorhersagt oder instabilität als das verhalten im normalen alltag.
00:59:32: wie reagieren wir wenn wir Im konflekt sind?
00:59:35: und daraus können wir ableiten.
00:59:37: es gilt nicht nur für paar Beziehung das gilt auch für mitarbeiterbeziehungen Garten momentan der meinungsverschiedenheit Wie reagiert er andere?
00:59:45: und Verachtung erkenne ich im nonverbalen ausdruck an.
00:59:49: Bitte ganz offensichtlich Augenrollen, auch abwertenden Bemerkungen.
00:59:54: Dann sind wir schon auf einem anderen Level.
00:59:56: Subtealer am einseitigen Eindpressend des Mundwinkels.
01:00:00: Ja, das sage ich...
01:00:01: Warte mal!
01:00:01: Ein Pressen kannst du mal kurz vormachen für die, die uns auf YouTube zuschauen?
01:00:04: Okay.
01:00:05: Ja also dabei drücken wir den Mundwinkel an die Zähne.
01:00:09: ja aber bitte dann denken diese Bewegung machen wir auch wenn wir skeptisch sind Wenn wir nachdenken eine Bewegung Ganz schwer nachmachen können die auch für Verachtung steht kulturübergreifend genau wie das einpressen ist.
01:00:23: Das einseitige hochziehen der oberlippe.
01:00:27: Ja und damit sind wir wieder im bereich der mikroexpression wo jedem nur empfehlen kann dass zu trainieren diese feinen bewegungen wirklich wahrzunehmen.
01:00:37: So eine verachtung ist jetzt achtung per se keine schlechte emotion.
01:00:40: es gibt keine schlechten Emotionen.
01:00:45: Ich arbeite massiv daran, ich versuche ein bisschen das Wording auch zu ändern.
01:00:50: Es wird von mir niemand ein einziges Buch finden in den neuen Büchern, die ich bisher geschrieben habe.
01:00:55: In keiner Studie der Studien, die wir veröffentlicht haben werde ich jemals reden von positiven oder negativen Emotionen weil Emotionen haben immer eine wichtige Funktion sind deswegen per se alle positiv.
01:01:05: Wir unterscheiden angenehme Unangenehmen.
01:01:07: Wir haben schon gesagt unangenehm Beweisen auf unaffüllte Bedürfnisse hin Angenehmer auf Erfüllte Unangenehme sind gleichzeitig auch Signalgeber für, hey hier gibt es Handlungsbedarf und beinhalten die Lösungsenergie.
01:01:20: Ein Ärger sagt mir ein Zielhindernis blockiert dich irgendwie auf dem Weg zu deinem Ziel und Ärger aktiviert zum Beispiel Reaktionsbereitschaft, Reaktiongeschwindigkeit, auch die Körperkraft.
01:01:31: Verachtung ist evolutionär eine ganz wichtige Emotion.
01:01:33: Es gibt Sprachwissenschaftler, die sagen wir haben nur aus einem Grund sprechen gelernt als Mensch um über andere lästern zu können.
01:01:43: Statistisch sagt man, Gruppen bis Hundertfünfzig können sich selber führen.
01:01:47: Da bleibt die Ordnung erhalten ohne dass du einen Ordnungswächter brauchst, weil wenn einer irgendwie gegen die moralischen Werte der Gruppe verstößt, gegen die Moral der Gruppeverstößt dann wissen das am nächsten Tag alle.
01:01:59: Klaut ein an einem anderen.
01:02:01: was, wissen das bei den Hundert Fünfzig alle?
01:02:03: und die Gefahr sozial ausgeschlossen zu werden aus dieser Gruppe würde damals, wenn wir mal ganz weit zurückgehen die Menschheitsgeschichte vor hunderttausend Jahren den Tod bedeuten.
01:02:12: Alleine überlebt man nicht lange, das heißt Verachtung hat eine ganz ganz wichtige Funktion kann aber natürlich wenn sie chronisch wird ja hoch dysfunktionaler für die Gruppe sein.
01:02:23: Aber Verachtungen ist erstmal in erster Linie Die Hüterin unserer Moral und damit auch der Integrität Und damit hat sie ne ganz ganz Wichtige Funktion.
01:02:35: Wenn wir jetzt aber verachtung haben die sich festfrist in der team kommunikation in führung in der mitarbeiter kommunikations dann haben wir eine struktur Die menschen abwertet und die ich sage mal verachtung ist das gegenteil von respekt an der stelle die Das vertrauen in der gruppe untergräbt.
01:03:00: deswegen empfehle ich da wirklich wenn ich sowas sehe dass ganz ganz dringend rück zu koppeln mit einer resonanz aussage.
01:03:07: Jetzt fragt sich wahrscheinlich der ein oder andere, ja wie soll ich das machen?
01:03:10: Ich kann jetzt sagen, ich hab's Gefühl du verartest mich.
01:03:12: Ja vollkommen richtig und da ist mein Tipp Koppelverachtung als Skepsis zurück oder als Schieflage der Beziehung Und ersetzt ergänzt in das Wort Grundlegend.
01:03:21: Also wenn ich das jetzt machen würde würde ich sagen, Jonas ich habe das Gefühl Dass du da irgendwie noch eine grundlegende Skepsise hast.
01:03:29: Oder ich sag so was wie Du bei mir kommst irgendwie an dass irgendwie unsere Beziehungen Grundlegende Schieflage geraten ist.
01:03:38: Ich wollte mit dir mal darüber reden, wie erlebst du das?
01:03:41: Ja, das heißt Meta-Kommunikation in diesem Moment zu nutzen um darüber zu reden wie wir miteinander kommunizieren.
01:03:48: Mega spannend!
01:03:49: Ich glaube ich könnte stundenlang jetzt mit dir weiter sprechen und ich hätte wirklich nicht gedacht... Wir haben kurz im Aufgeschworenen welche Richtung das Gespräch gehen wird.
01:03:56: Und es hat die fantastische Richtung eingeschlagen.
01:03:58: Ich gucke schon auf die Uhr und denke so, ich hätte noch gerne eine Stunde mit dir in die Tiefe der Emotion rein zu gehen.
01:04:05: Und der Mimik.
01:04:07: Aber ich will natürlich auch deine Zeit hier wahren und das Einhalten, worüber wir ja gesprochen haben.
01:04:13: Deswegen zwei Fragen noch jetzt.
01:04:14: Wir können ja
01:04:15: Jonas ansonsten machen, weil wir gucken mal welche Fragen kommen vielleicht von deinen Zuhörern hören.
01:04:19: Ich bin gerne dafür bereit, dass wir noch ne zweite Frage machen.
01:04:22: Also liebe Community wenn ihr sagt hey die Podcastfolge, die war super!
01:04:28: könnt ihr euch im Internet über Dirk Schlau machen, da gibt es wirklich ganz viel.
01:04:31: Sagen wir gleich die Links und die Infos aber kommentiert unter dem YouTube-Kanal oder unter der Spotify Folge dann habe ich zumindest eine Argumentation um den Dirk nochmal hier bei uns reinzuholen.
01:04:44: Aber deswegen Dirk zwei Fragen!
01:04:45: Die erste Frage ist Welche Emotionen würdest du sagen, weil du gerade schon drüber gesprochen hast und ich bin voll bei deiner Meinung und wollt auch Verachtung gar nicht in diese negative Richtung.
01:04:54: Weil wir hatten schon leeren Windschreiz zu Gast der ja auch sehr sich für das Thema Emotion stark gemacht hat.
01:04:59: Und da hab' ich schon vor... Wann kam das Buch raus?
01:05:01: Besser führen!
01:05:01: Vor drei vier Jahren?
01:05:02: Zwei Jahre?
01:05:03: Ich will gar nichts Falsches sagen Da habe ich schon gelernt Jonas sagt nie positive oder negative Emotion weil das gibt's nicht.
01:05:09: jeder Emotion hat eine Funktion Wie du es schon angesprochen hast, Soziologen Eva jetzt und französischen Nachnamen hatten wir in der Folge von Hatem und Rosa hat auch gesagt.
01:05:17: Jede Emotion hat eine Handlungsenergie.
01:05:20: also nur weil wir wütend sind oder weil wir ärgerspüren haben wir diese Energie das zu verändern.
01:05:26: Für welche Emotionen würdest du dich gerne aber stark machen, weil sie in der Gesellschaft entweder falsch verstanden wird.
01:05:31: Missverstanden wird!
01:05:32: Weil sie zu oft unterdrückt wird... für welche Emotion würdest Du gerne so die Fahne hochheben und mal sagen hey das ist eine Emotion über die reden wir viel zu negativ oder die kommt viel zu selten vor?
01:05:43: Gibt es da so eine Emotion für die du Dich jetzt gerne mal starkmachen wirst?
01:05:46: Unbedingt!
01:05:47: Eine, die viel zu Selten vorkommt, die gleichzeitig das Pong-Dong ist Das ausgleichende Gewicht ist zu ekel die uns nicht konservativ entscheidend ist, sondern die Brücken baut.
01:05:58: Die uns liberaler denken lässt... ...die uns andersartigkeit umarmen lässt,... ...die gleichzeitig die Entzündungswerte im Körper senkt wie keine andere Emotion.
01:06:09: Der Spalungsburg ist aufgebaut!
01:06:10: Die Gesundheit
01:06:11: fördert und damit auch die Regulationsbereitschaft des ganzen Organismus erhöht.
01:06:18: Und das ist Erfurcht ein positives Staunen.
01:06:23: Und Erfurcht zu kultivieren, hat so viele Vorteile.
01:06:28: Gesellschaftlich für uns selbst – ich habe das gerade schon gesagt – erfurchtsenkt die Entzündungswerte, lässt uns pro sozialer Handeln liberaler denken und liberaler handeln.
01:06:38: Ich überlege gerade, Dirk wie fühlt sich Erfurgt an?
01:06:41: Es ist dieses Wie wir stehen in der Natur und bin eher fürchtig vor dem was ich quasi sehe also völlig überwältigt.
01:06:49: geht es in diese Richtung?
01:06:50: Ja, wir
01:06:50: fühlen uns kleiner und die Forschung konnte Fünf kulturübergreifende Trigger definieren, rausfinden.
01:06:59: Und wir haben das in ein Akronym gepackt die sogenannten Orssums von Orssum aus dem Englischen und das Sams hinten steht für die Trigger.
01:07:08: da kann jeder mal mitgehen und sich überlegen okay was sind denn bei mir so die Erfrugungsmomente?
01:07:13: Es steht für Schönheitsbasierte Erfurcht, Ästhetik.
01:07:18: Für mich ist es der Blick vom Wallwerk auf den Tegernsee, also
01:07:22: Natur.
01:07:22: Der ist sehr schön!
01:07:24: Wahnsinnig schönen Skifahren oben über die Berge.
01:07:27: Also Schönheit.
01:07:29: und dann das Ohr steht für Obskurität Habe ich neulich erlebt, als ich bei den Erfurchtbrassern sage.
01:07:35: Das wäre der bessere Begriff für die beiden ehrlich Brassers!
01:07:41: Wenn du eine Magie auf der Bühne siehst und die machen irgendwas... Und du denkst, Ross ist ja nicht von dieser Welt.
01:07:46: Obskureität also Übernatürlichkeit Man kann es nicht richtig einordnen Obskurität löst auch Erfucht aus.
01:07:53: Dann SOM steht für Meisterschaftsbasierte Erfäuchte entweder auf geistiger Ebene, in den Skills-Fähigkeiten, mental oder auch körperlich.
01:08:04: Ich sag nur Syktis Suley die Akrobaten ja ich hab neulich in Berlin Alizee gesehen wow also das ist Erfurcht meisterschaftsbasiert.
01:08:14: jemand hat ein Gebiet gemeistert.
01:08:15: bitte auch beim Fußball Sport alles mögliche Meisterschaft.
01:08:21: dann haben wir eher schauderne Erfurt Furcht basierte Erfucht Blitzgewitter Naturgewalten Ja, ich weiß noch.
01:08:29: Safari in der Serien Geti Löwen Leoparden auf freiem Wildbahn zu sehen erschauderne Erfurcht.
01:08:36: und dann haben wir es steht für Stärken des Charakters.
01:08:39: das letzte S.O.Sams stärkendes Charakterstugend basierte Erfucht.
01:08:43: Du erlebst jemand der Zivilcourage hat Mitgefühl zeigt Und da sind Trigger und es kommt noch ein wundervoller Übergeordnete dazu.
01:08:52: dass ist Kollektive Synchronicität, wenn du und das sind wir auch wieder beim Sport.
01:08:58: Wenn so ein ganzes Stadion im Chor ruft ja auch dass kann erfurcht auslösen war nicht stark Und das wäre eine Idee erfurcht zu kultivieren in unserem Alltag.
01:09:12: Das macht für uns persönlich ganz ganz viel und macht auch gesellschaftlich Ganz viel und ich glaube das würde ein bisschen das Bollonsieren was wir gerade erleben wie wir gesellschaftlich miteinander umgehen.
01:09:24: Weißt du, was ich daran spannend finde Jonas ist?
01:09:27: Dass wir aus einer Phase kommen mit Corona wo wir uns Ekelsensitivität ja geradezu antrainiert haben, konservativer Stängern unseren Entscheidungen zu werden im Miteinander zu werden und dafür wer Erfurcht wirklich eine wundervolle Balance weil er Furcht Brücken schlägt.
01:09:46: Schön, das nehme ich auf jeden Fall mit.
01:09:48: und die letzte Frage Dirk.
01:09:50: Das Motto des Podcasts ist wir müssen nicht mehr machen sondern einfach nur etwas anders machen.
01:09:55: deswegen die Frage an dich du hast jetzt die Handynummer von allen deutschen Bürgerinnen also knapp über Achtzig Millionen und Du könntest auf einen Knopfdruck eine Nachricht an diese Menschen schicken.
01:10:08: gäbe es eine Idee, gibt's eine Sache die du dir jetzt wünschen würdest was wir zukünftig ab heute morgens anders machen.
01:10:17: Gibt es da noch eine Sache, die du gerne mitgeben möchtest?
01:10:19: Lasst uns anders miteinander umgehen lasst uns mit einer Haltung von Saubona begegnen lasst und wieder beginnen hart in der Sache zu diskutieren und gleichzeitig wertschätzen zum Menschen so sein und lass uns verstehen dass Emotionen Wünschenswert sind, dass Emotionen Informationen sind und das Emotion weder positiv noch negativ sind sondern angenehm oder unangenehm.
01:10:44: Und wir letztendlich wenn wir Emotion besser verstehen zu Bedürfnis Flüsteren werden einmal für uns selbst aber auch für die anderen.
01:10:53: Ich muss nur an den anfangen denken, als du gesagt hast.
01:10:56: Wenn ich zu Hause bin und meine Partner noch mal ein Partner sage, du, ich bin heute Abend nicht kommt spät nach Hause?
01:11:01: Und wenn ich das richtig lesen kann wie dann meine Partnerin mein Partner reagiert was das dann für eine Beziehung auch sein kann, wenn ich dass dann ansprechen kann Wie Wie sehr wir in die Tiefe kommen und jetzt auf den Berufsalltag, wenn ich als Chef, als Chefin mitbekomme was zwischen den Zeilen wirklich passiert.
01:11:17: Also wenn wir wirklich kontroverse Diskussion haben oder es geht um eine neue Entscheidung gerade erlebt ja jedes Unternehmen irgendeine Transformation, irgendein Changeprozess Und wirklich mal spüre ist das jetzt eher ne Ehrfurcht, die die Menschen da gerade weil die nicht einordnen können?
01:11:31: Ist es eher ne Angst?
01:11:33: Ist is eher ne Wut?
01:11:34: Ne Ärgernis bei denen was weggenommen wird und die nicht ganz wissen was bekommen sie?
01:11:37: Wenn ich das richtig und dann auch in den Kontext einbinden kann.
01:11:42: Und ins Gespräch gehen kann, was würde das für die Beziehung?
01:11:45: Was wäre das für Die Zusammenarbeit?
01:11:47: Was würde das bedeuten wenn ich das richtig deuten kann und darüber sprechen kann?
01:11:52: Also da denke ich mir so... Da sind doch alle Forten geöffnet ob es Gesundheit ist, ob es wirtschaftliche Erfolg ist, die Demokratie.
01:12:02: Nur das, um noch mal so ein bisschen den Himmel aufzumachen für die Zürerinnen.
01:12:06: Warum es eben wert ist sich damit zu beschäftigen?
01:12:09: Für die, die sagen hey Jonas Dirk das war ein toller Ritt.
01:12:13: Ich muss mich jetzt in dieses Thema.
01:12:16: unbedingt muss ich eintauchen.
01:12:17: wir machen bisschen Werbung.
01:12:18: es gibt die Werbung für deinen guten Freund Sebastian Vitzek.
01:12:21: der wird uns wahrscheinlich nicht übel nehmen auch wenn er schon knapp vier Jahre her ist.
01:12:25: Es gibt das Buch Mimik was man immer noch käuflich erwerben kann Wenn man so ein bisschen in den Thriller reingehen möchte und über die Geschichte Wissen aneignen möchte, weil es ein anderer Zugang ist.
01:12:36: Der kann sich bei Sebastian Pfitzig Mimik austogen.
01:12:40: Du hast in diesem Zusammenhang viele Bücher schon geschrieben aber ich glaube das Buch werden wir jetzt an dieser Stelle empfehlen.
01:12:48: Dein letztes Buch was dein Gesicht verrät?
01:12:50: Das kam im Zuge dieses Thrillers raus.
01:12:52: Das heißt dass er ein Sachbuch.
01:12:54: da geht's wirklich in die Tiefe.
01:12:56: du hast es angesprochen acht Ebenen der Körpersprache?
01:12:59: Genau,
01:13:00: acht Kanäle.
01:13:00: Die habe ich da alle beschrieben und das ist tatsächlich unterhaltsam geschrieben.
01:13:04: Ich teile einfach Geschichten, Anekdoten aus meinem eigenen Leben, aus meiner Arbeit damit das Ganze unterhaltersam und verständlich auch konsumiert werden kann
01:13:14: Genau.
01:13:15: Und wer sagt, ich brauche aber noch mehr Wissen und muss es mir selbst aneignen?
01:13:19: Ob ich Coach bin, Therapeut oder Therapeuten bin oder eben ein besserer Partner eine bessere Partnerin sein möchte oder eben auch als Führungskraft das nutzen möchte.
01:13:29: im Arbeitskontext du hast ne eigene Akademie gegründet wo Du eigentlich den größteil deiner Zeit verbringst wenn Du nicht in Podcast mit anderen Leuten
01:13:37: sprichst.
01:13:37: Das heißt dort kann man verschiedene Kurse belegen ob es online ist oder eben bisschen tiefergehende Kurse sind, wo man sich dann auch in den Seminaren trifft und austauscht.
01:13:49: Ihr werdet alles unter Diak-Eilat im Internet finden.
01:13:53: wir werden natürlich in den Show Notes die Links veröffentlichen.
01:13:56: dort werdet ihr die Links sehen.
01:13:59: schaut da mal rein.
01:14:01: ich kann es euch wirklich ans Herz legen.
01:14:02: also ich hätte nicht gedacht dass ich in denen was ist jetzt fast anderthalb Stunden noch so gefesselt werde, weil ich schon vieles im Vorfeld gelesen habe und gehört habe.
01:14:12: Aber du hast mich jetzt so gepackt wo ich mir dachte endlich können wir mal diese emotionale Intelligenz hier aus einer Wissenschaft wirklich tiefgründig behandeln.
01:14:22: deswegen kann ich das wirklich nur jeden wärmsten an den ans Herz legen sich damit intensiver zu beschäftigen.
01:14:29: dir vielen vielen dank für diesen tiefen Einblick für die spannende einblicke und für deine zeit vielen vielen Dank sehr gerne danke dir.