00:00:00: vielleicht eines der häufigsten Gefühle, die inzwischen Menschen zu ihrem eigentlichen Leben haben tatsächlich dieses Verkümmern ist.
00:00:07: Also das heißt dieser Zustand indem ich zwar irgendwie funktioniere aber mich eigentlich innerlich leer fühle.
00:00:13: Indem ich so das Gefühl habe ich hab den Zustand von Lebendigkeit verloren.
00:00:19: Erfolgreiche Menschen häufig Entweder gleich oder weniger glücklich als Menschen, die weniger erfolgreich sind.
00:00:26: Erfolg ist quasi für viele Menschen eher ein Negativprediktor von Wohlergehen weil Erfolg häufig mit Dingen einhergeht, die massiv Wohlargien kosten.
00:00:38: und das ist eine der größten Trugschlüsse über ein gelingtes Leben Das nämlich Wohlargen so etwas wie eine individuell zu erreichende Lebensaufgabe ist Und dass es halt blanker Unsinn.
00:00:52: Glück und Wohl ergehen eher so etwas wie das Nebenprodukt eines gelingenden Lebens.
00:00:58: Das heißt also, wenn ich wirklich tiefe Beziehung führe – wenn ich Lebenssinn habe oder das Gefühl habe, ich bin verbunden mit dieser Welt -, dann entsteht Glück aber quasi nicht als Ziel sondern als eine logische innere Konsequenz.
00:01:16: Wann fühlen wir uns eigentlich wirklich lebendig?
00:01:19: Und was unterscheidet Menschen die einfach nur funktionieren von denen die in ihrem Leben so richtig aufblühen.
00:01:26: Genau damit beschäftigt sich die positive Psychologie und kaum jemand kennt die Forschung dazu so gut wie Prof.
00:01:33: Dr.
00:01:33: Judith Mangelsdorf.
00:01:35: Sie ist Autorin, Direktorin der Deutschen Gesellschaft für positive Psychologie und Deutschlands erste Hochschulprofessoren für positive Physiologie Und damit herzlich willkommen bei Rebellisch Gesund.
00:01:49: Mein Name ist Jonas Höhn.
00:01:51: Mit Judith spreche ich darüber, was die aktuelle Forschung über ein erfülltes Leben weiß.
00:01:57: Dabei geht es vor allem um zwei Konzepte, die ich besonders spannend finde – Flourishing und Metering!
00:02:05: Also, was lässt uns im Leben so wirklich aufblühen?
00:02:09: Und warum ist das Gefühl bedeutsam zu sein, so wichtig für unser Wohlbefinden?
00:02:14: Es ist ein Gespräch voller überraschender Erkenntnisse für ein erfülltes Leben.
00:02:22: Hier kommt Judith Mangelsdorf!
00:02:34: Liebe Judith, schön dich wiederzusehen.
00:02:37: Danke dass ich wieder hier sein kann.
00:02:39: Bald ist es geschafft und endlich wird das erste akademische Lehrwofür positive Psychologie im deutschsprachigen Raum auf den Markt kommen.
00:02:47: Wie fühlst du dich aktuell?
00:02:49: Was ist so dein Gefühl?
00:02:50: wie würdest Du's beschreiben?
00:02:53: Es ist vor Freude auf das, was kommt und es ist noch ein bisschen Verzweiflung in Bezug auf das was noch vor uns liegt.
00:02:58: Also einfach viel Arbeit wirklich so umfassendes Lehrbuch fertig zu machen aber wir sind hoffnungsvoll!
00:03:06: Was würdest du sagen?
00:03:07: Was war so herausfordernd wenn du zurück schaust?
00:03:09: Gibt's so einen Faktor, einen Themenbereich wo du sagst dass hast du ein bisschen unterschätzt oder das war die Herausforderung?
00:03:15: Nur eine!
00:03:17: Ich würde sagen, eine der größten Herausforderungen war.
00:03:19: Das ist ganz klar die Idee gehabt zu sagen.
00:03:22: ich möchte dass diejenigen die Welt war jetzt oder den Diskurs anführen oder diese Themen auch begründet haben, die vor dreißig Jahren losgegangen sind und gesagt haben wie können wir das in die Welt bringen?
00:03:32: In das Lehrbuch einbringen und die sprechen lassen zu ihren Themen.
00:03:36: Das heißt am Anfang war es viel Überzeugungsarbeit Menschen mit Sicherheit genug zu tun haben am anderen Ende der Welt davon überzeugend dabei zu sein Und das war herausfordernd, aber es gelungen.
00:03:48: Das hat einiges an Raum genommen.
00:03:51: und das zweite ist sicherlich dazu zu führen dass das Leibbuch nachher eine Stimme hat und dass obwohl über hundert der weltweit führenden Forschenden da zusammenkommen über vierhundertzig verschiedene Kapitel trotzdem das ganze nachher so klingt als ob es eine stimme der positiven Psychologie ist und das beschäftigt uns bis heute.
00:04:12: Wenn du jetzt nach vorne schaust, worauf freust du dich, wenn irgendwann das Manuskript vollständig abgegeben hast und dann wird es irgendwann in den Buchläden stehen oder online kann man es kaufen.
00:04:23: Und dann wird's ja irgendwann zum ersten Mal auch bei Kundinnen und Kundinnen irgendwie in den Händen sein.
00:04:29: Worauf freutst du dich da?
00:04:30: Also wenn dieses Buch raus ist, woraf freust Du Dich denn, wenns im Umlauf ist!
00:04:36: Ich glaube so am allermeisten darüber, dass man so oft ja den Satz für die positive Psychologie ist.
00:04:42: Und dann kannst du mir alles dran setzen oder die positive psychologie schaut so oder so und ganz häufig habe ich das Gefühl von Ihr überschaut gar nicht, was alles in der positiven Psychologie drin ist.
00:04:54: Also so große Klassiker wie die positive Psychologie blendet Leid aus und eine ganze große Sektion aus den sieben des Buches schaut auf die Frage der Bewältigung von Schmerz und Leid weil das ein großer Teil der positivem Psychologie ist.
00:05:08: Ist es
00:05:08: immer noch ein großes Missverständnis?
00:05:10: Was du in der Gesellschaft wahrnimmst?
00:05:11: also mit welchen Vorurteilen musst du kämpfen bei der positiven Psychologie?
00:05:16: Ja, ich glaube genau mit dem.
00:05:17: Ich glaube es gibt so drei Klassiker also das eine zu sagen ah ist das nicht sowas wie positives Denken?
00:05:22: Also ich muss mir das nur schön reden oder schön denken.
00:05:25: Good Wipes Only.
00:05:26: Genau, good wipes only!
00:05:30: Oder auch diese Idee von toxischer Positivität, also dieser Übergeneralisierung zu sagen dass das Fach was damit zu tun hätte.
00:05:37: Dass es jetzt nur noch optimistisch zugehen darf oder nur noch hoffnungsvoll oder sowas.
00:05:43: Ich glaube das ist ein großer Teil und ja durchaus auch wirklich die Ausblendung des Negativen oder eben das so sehr individuellen.
00:05:51: Und das ist also ein großer Teil, auf den ich mich freue es einfach zu sagen wann immer jemand den Satz beginnen möchte mit die positive Psychologie ist, zu sagen erst das lesen und dann und dass natürlich gerade vielleicht auch in Bezug auf Kritik weil was du auch angesprochen hast viel der Kritik des Faches ist einfach von Unkenntnis auch geprägt.
00:06:11: und das worauf ich mich freue, es zu sagen.
00:06:13: Es gibt eine andere Grundlage auf die wir uns alle berufen können zu fragen was schon da auch was fehlt oder was muss sich vielleicht ändern aber es so in ein gemeinsames Verständnis zu überführen von dem was gehört eigentlich alles dazu?
00:06:26: Und was wissen wir heute?
00:06:27: Aber was würdest du den Zuhörerinnen jetzt sagen?
00:06:30: Was isst am Ende positive Psychologie?
00:06:32: also natürlich sollen alle das Buch am ende lesen.
00:06:35: aber meine Mutter zum Beispiel hat heute früh gefragt Jonas wo bist du?
00:06:38: Ich bin in Berlin, nimm ne Podcastfolge auf die so ja was ist das Thema positive Psychologie?
00:06:43: und dann hatte sie auch erst mal so ein zwei Vorurteile.
00:06:45: Und da hab ich auch immerlegt aber wie schaue ich es jetzt?
00:06:46: In ein zwei Sätzen ihr das zu erklären.
00:06:48: Wie würdest du das jetzt jemanden der noch nie so richtig greif gegriffen hat?
00:06:53: Wie würdest du ihm positive Psychiologie dann erklären?
00:06:56: Worum geht es da?
00:06:57: Die kürzeste Form, das zu verstehen ist eigentlich sozusagen positive Psychologie.
00:07:01: Ist die Wissenschaft des Wohl-Ageens oder des gelingenden Lebens?
00:07:05: Das heißt Grundfrage ist wie können wir auf so etwas wie Familie, Partnerschaft Unternehmen Entwicklung auch eigene Entwicklungsprozesse oder Heilung schauen unter der Frage nicht nur welche Defizite gibt es, die es lohnt Aufzulöse und zu bekämpfen sondern auch Welche Ressourcen sind da?
00:07:23: worauf bauen wir auf Und Wie können wir quasi das gute was da ist stärken.
00:07:28: Und grundsätzlich beschäftigt sich das Fach also mit allen Merkmalen und Prozessen, Strukturen und auch den Systemen?
00:07:33: Und der großen Frage was brauchen wir auf einer individuellen Ebene um ein gutes Leben zu gestalten?
00:07:41: aber auch was brauchen zum Beispiel Unternehmen um wirklich menschenwürdige Arbeitsplätze zu liefern?
00:07:46: oder was brauchen weh in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft um mehr Zugehörigkeit zu finden miteinander und eine zukunftsfähige Gestaltung von Politik zum Beispiel?
00:07:56: Aber die Frage ist ja gar nicht so neu.
00:07:59: Man muss sagen, die positive Psychologie ist in Deutschland noch sehr in Anführungsstrichen in den Kinderschuhen.
00:08:03: Es entwickelt sich immer mehr jetzt auch natürlich durch das Lehrbuch... Aber ich hatte dann so ein bisschen mal überlegt und dachte, so eine Antike.
00:08:09: Die haben doch auch schon darüber diskutiert die Philosophen was machen wir mit der freien Zeit?
00:08:13: Was darf die Elite?
00:08:14: Was ist eigentlich ein gutes Leben?
00:08:15: also das geht ja schon sehr stark zurück oder?
00:08:18: Also die Frage nach was macht ein erfülltes, ein gelingendes Leben aus?
00:08:22: Absolut!
00:08:23: Und tatsächlich sind auch viele der theoretischen Konzepte auf denen wir auch füßen bei Aristoteles beispielsweise zu finden oder auch Aristipus von Curene d.h.
00:08:33: Wir haben durchaus sind alte Historie des Denkens, auf die wir aufbauen.
00:08:39: Und das was heute anders ist oder in der Positiv- und Psychologie anders ist vor allem dass es sich diesen Themen, die es eigentlich so lange gibt wie Menschen über das gute Leben nachdenken auf eine wissenschaftliche Art und Weise nähert.
00:08:51: Das heißt während beispielsweise jemand wie Aristoteles gesagt hat ein gutes Leben Ein Tugenthaftes, in dem wir sinnvoll und erfüllt leben.
00:09:01: Gehen wir heute hin und können wissenschaftlich untersuchen.
00:09:03: Stimmt das?
00:09:04: Und ist tatsächlich Dankbarkeit nur eine Tugend und ich sage sei dankbar.
00:09:10: oder sind Menschen die Dankbarheit im Leben integriert haben und praktizieren tatsächlich erfüllter glücklicher psychisch gesünder?
00:09:18: Das heißt, es geht nur in Teilen um ganz neue Themen.
00:09:21: Die gibt's natürlich auch aber ganz viel geht es darum zu prüfen ob das was Menschen über Jahrtausende entwickelt haben als Idee eines guten und gelingendes Lebens tatsächlich Wissenschaft standhalten kann.
00:09:32: Und du
00:09:33: hast mir eben im Off gesagt vor dem Gespräch, dass fast jeden Monat irgendwie neue wissenschaftliche Erkenntnisse auch zum Tragen kommen an die Öffentlichkeit kommen.
00:09:41: Gab es jetzt in den letzten Monaten oder letztem Jahr noch vielleicht so die eine Erkenntnis wo du sagst das hat dich nochmal überrascht.
00:09:47: Du hast halt nochmal so ein bisschen deine Weltanschauung oder deine Perspektive auf ein gelingendes Leben nochmal grundlegend geändert weil da nochmal so ne Überraschung kamen.
00:09:55: So nen überraschender Erkenntniss und dann Mythos aufgeräumt worden ist.
00:09:58: gab's da sowas?
00:10:01: Ich würde sagen, es gab verschiedene.
00:10:02: Darf ich dreiten?
00:10:04: Okay fangen wir top drei!
00:10:07: Genau also eine Sache die ich extrem spannend fand kam aus tatsächlich der Harvard University.
00:10:13: da gibt's ein ganz großes Forschungslabor in diese Richtung und die machen weltweit die Global Flourishing Studies.
00:10:20: Also einer der größten Wohlagienstudien der gesamten Welt eine sehr alte Idee widerlegt, nämlich wir sind immer davon ausgegangen auch forschungsbedingt dass seit vielen Jahren wir davon ausgehen das Wohlergehen oder Glückserleben im Leben eine U-Kurve beschreibt.
00:10:41: Das heißt also sehr junge Menschen Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene sind sehr glücklich.
00:10:46: dann tauchen wir quasi ab.
00:10:50: Also auch darin ist die Midlife Crisis zu Hause.
00:10:53: Und eigentlich geht es darum, dass dort einfach viele Belastungen und Anforderungen des Alltags da sind wenn Kinder und Karriere und alles was so eine Rolle spielt, dort sehr zentrales und dann tauchen wir sozusagen im Wohlergehen wieder auf.
00:11:05: Die neuen Daten der Harvard Flourishing Study zeigen tatsächlich das wird zum ersten Mal diese U-Kurve abflach.
00:11:12: Das heißt inzwischen Unglücklichsten Menschen, die Jüngsten sind.
00:11:17: Das heißt also dass Jugendliche und junge Erwachsene heute das es denen deutlich schlechter geht sowohl in Bezug auf sowas wie psychische Erkrankungen als auch Wohlergehen als älteren Gruppen und dass viele Sachen infrage stellt, die wir bis dahin für gegeben erachtet haben.
00:11:34: Aber konntet ihr auch herausfinden, warum?
00:11:37: Also ich hatte jetzt mit Michael Luhmann gesprochen.
00:11:38: Die ist ja sehr stark in der Einsamkeitsforschung wo ja auch gerade die Tendenz ist das grad die jungen Menschen eher sich einsamer fühlen als jetzt was man immer dachte die älteren.
00:11:47: Konntet Ihr dass?
00:11:48: in dieser Forschung konnte man auch herauswinden warum das jetzt ist?
00:11:51: es ist die Umwelt ist es womit hat zu tun dass gerade jetzt die Jungen Menschen quasi ist unglücklicher sind?
00:11:58: Das wurde in der Studie, wurde es erst mal gefunden.
00:12:01: Daten die da genauer sind gehen eigentlich so auf den World Happiness Report zurück wo man gefunden hat dass diese massive Negativentwicklung bei den jungen Menschen zum großen Teil auf sozialen Medienkonsum und Handynutzung zurückzuführen sind.
00:12:17: das heißt gerade in den westlichen Ländern weiß man inzwischen dass dieser algorithmische Social Media Konsum also da ist umso etwas wie TikTok Instagram und soweit geht, sehr negative emotionale Auswirkungen hat und das gleichzeitig die eher sozusagen positiv treibenden Kräfte dadurch in den Hintergrund gedrängt werden.
00:12:40: Nämlich da wo wir im Realbeziehung im Außen wirklich in Verbindung mit anderen sind.
00:12:45: also das ist eine der größten Geschichten dass Das sind wir bei Michael Luhmann und dem Thema Einsamkeit, dass wir real soziale Beziehung die wichtigste Quelle für ein erfülltes Leben.
00:12:57: Und auch der Wichtigste Schutzfaktor und Resilienz Faktor sind.
00:13:00: Abbauen zugunsten von algorithmischer digitaler Social Media Nutzung.
00:13:05: Ich zitiere kurz das Ergebnis aus dem Wort Happiness Report, was auch bei LinkedIn ganz viel dazu geschrieben der Schützen der Effekt echter Zugehörigkeit ist laut den diesjährigen Daten bis zu sechs Mal so stark wie die negativen Auswirkungen von Social Media.
00:13:19: Du hast dann so schön gestrieben.
00:13:20: ZugeHörigkeit schlägt also Algorithmus?
00:13:23: Absolut und ich meine das war vor allem auch eine sehr spannende Geschichte dass man im gefunden hat.
00:13:27: es ist Social Media nicht allein sondern in der Kombination mit kulturellen Faktoren, indem diese Zugehörigkeit nicht mehr da ist.
00:13:34: Also Kulturen die das haben, die schützen quasi vor dem was Social Media kaputt macht.
00:13:40: aber Kulturent wie unsere, die sehr individualistisch sind Da sind die Kinder quasi sehr unmittelbar dem ausgeliefert Und das ist sehr interessant, weil man bis dahin in dieser U-Kurve immer davon ausgegangen ist.
00:13:51: Das ist vor allem eine Frage der Lebensbelastungen und Ressourcen die zur Verfügung stehen um.
00:13:58: plötzlich müssen wir sehr neu denken was eigentlich die treibenden Kräfte sind.
00:14:03: Genau, aber ich habe dich unterbrochen.
00:14:04: Also das war ja die eine Erkenntnis, dass eher die jungen Menschen ... Das ist nicht mehr ganz die U-Kurve, sondern dass die Jungen Menschen momentan sehr zu kämpfen haben anscheinend.
00:14:12: Du wolltest aber noch zwei andere Erkenntnisse teilen?
00:14:15: Die zweite baut vielleicht jetzt direkt sehr daran an.
00:14:18: Es gab im letzten Jahr ein sehr spannendes Studier zum Thema Handy und Social Media Rutzung.
00:14:25: Und das ist einer meiner Lieblingsstudien in dem Moment zu mentaler Gesundheit.
00:14:29: weil die Forscher gesagt haben Was ist es denn genau?
00:14:32: Es ist die Digitalisierung.
00:14:34: Was bedeutet das, die Social Media Nutzung?
00:14:36: und was können wir eigentlich im Alltag anders machen?
00:14:39: Und was die Forschenden getan haben war zu sagen für vierzehn Tage nutzt dein aktuelles Smartphone wie die ersten Handys, die wir hatten.
00:14:48: Das heißt vielleicht erinnerst du dich noch früher diese Nokia Geräte auf den man nichts tun konnte außer Anrufen und Genau.
00:14:56: Und was man quasi gesagt hat ist, in der normales Telefon macht alles im Alltag wie immer inklusive dessen digitale Dinge zu nutzen.
00:15:04: Also auch zum Beispiel Social Media am Computer.
00:15:07: Der einzige Unterschied ist keine Internetnutzung am Handy und innerhalb von vierzehn Tagen hat die Experimentalgruppe also die die das gemacht haben ein deutlich geringeres Depressionsniveau entwickelt, deutlich weniger Ängste mehr soziale Zugehörigkeit, besseren Schlaf und verbesserte Lebenszufriedenheit.
00:15:29: Und das nur dadurch dass ich zwar immer noch Internet zur Verfügung habe und jeden Tag auch bei Social Media rumhängen kann aber nicht mehr immer zur Verfügung haben in dem Moment wo einen kurzer Moment von durchatmen da wäre.
00:15:42: Spannend, ja.
00:15:43: Und das finde ich eine tolle Studie weil sie so viel Raum gibt zu sagen wäre es nicht was man im Alltag mal probieren könnte.
00:15:49: Ich
00:15:49: kenne viele Experten die sich ein, da gab's auch einen tollen Begriff für, die sich wieder so'n Club-Handy besorgt haben.
00:15:55: und du kannst ja deine SIM-Karte mit also deinen... Telefonnummer auf zwei SIM-Karten quasi aufteilen, wenn du zu deinem Anbieter gehst.
00:16:03: Und dann am Freitagabend die SIM Karte aus dem Smartphone in dieses Club Handy stecken und über das Wochenende nur mit dem Club Handy erreichbar sind und am Montag wieder das Smartphone nutzen.
00:16:13: Die erzählen auch allein an diesem Wochenende.
00:16:15: Wenn du mit einem Kind unterwegs bist, machst du dir nicht die Gedanken wie kannst du das hier fotografieren?
00:16:20: Das sieht doch so süß aus!
00:16:21: Du kannst mit diesem Club Handy keinen Foto machen.
00:16:24: Du kannst auch nicht bei Social Media und dann bist du natürlich ganz anders im Moment... in der Präsenz mit dem Kind als Beispiel.
00:16:31: Aber spannend, aber dass es auch einen wissenschaftlichen Beleg dazu gibt.
00:16:35: und wirkliche Anwesenheit Das ist die Nummer zwei und ich würde sagen, die Nummer eins ist eigentlich eine Studie von Michael Steger oder ein sehr neues wissenschaftliches Konzept.
00:16:44: Nämlich das der regenerativen positiven Psychologie.
00:16:47: Das heißt er hat gesagt wir müssen eigentlich diese ganze Wissenschaft des Wohlagens und auch das was wir in Unternehmen machen und den anderen System neu denken weil wir gehen immer davon aus dass das Leben uns zu dienen hat und diese Welt uns zu dienen hat dafür dass wir ein besseres Leben haben Und dass die Grundfrage, mit der wir unterwegs sind eigentlich immer ist wie kann?
00:17:09: Die Welt in der ich lebe.
00:17:10: Der Staat zu dem Ich gehöre und so weiter mir dienen um ein möglichst gutes Leben zu haben.
00:17:15: Also das ist dieses Subtraktionsprinzip.
00:17:18: Das heißt also ich versuche möglichst viele Ressourcen zusammenzubinden damit es mir möglichst gut geht.
00:17:23: Und Michael Steger hat sehr deutlich herausgearbeitet, dass das eine Sackkasse ist weil wir im Moment so viel mehr Ressoursen verbrauchen als zu denen wir gehören zurückgeben, dass wir eigentlich dafür sorgen das wir gerade die Systeme zerstören.
00:17:39: Die Grundlage unseres Wohlergehens ist und ich meine das System an dem das am leichtesten zu erklären es ist hierlich der Planet Erde zu sagen Wir verbrauchen grad das eins Komma sieben fache der Ressourcen die die Erde hat Und das können wir noch tun damit es uns geht Aber das können schon unsere Kinder nicht mehr tun, damit es denen gut geht.
00:17:58: Und er sagt wir brauchen eigentlich ein viel additiveres Verständnis von Wohlagenen nämlich eins bei dem wir uns die Frage stellen wie können wir dazu beitragen?
00:18:08: Das ist den System auf den unser Leben und Wohl-Agen beruht besser gehen kann und der sagt ganz klar Es darf nicht mehr um sowas wie Nachhaltigkeit gehen also weder in Bezug auf die Erde noch die Unternehmen zu denen wir gehören und so weiter.
00:18:21: Also einfach weitermachen die bisher nicht mehr verbrauchen, sondern wir brauchen eigentlich Regeneration.
00:18:26: Also wir müssen fragen wie wir beitragen können damit diese Systeme in die Zukunft tragen können und ich finde das eigentlich ein der wegweisendsten Studien Kapitel sozusagen, die gerade auf den Markt gekommen sind.
00:18:39: Das finde ich jetzt spannend, dass du was erwähnst, weil ich hatte das ganz am Ende und wir besprechen jetzt direkt darüber, weil nämlich auf LinkedIn hast du einen tollen Post dazu gemacht war Ich mich nämlich auch Frage Wir wollen ja heute über gelingendes Leben sprechen Was kann ich für mich tun?
00:18:50: Damit ich aufblühen kann?
00:18:52: und aber am ende ist es immer ein Geben und ein Nehmen.
00:18:54: Und vielleicht erinnerst du dich an den post denn Du warst auf dem Summit von der deutschen Gesellschaft für positive Psychologie und du hattest dort geschrieben, dass ihr da über diese Idee nachgedacht habt.
00:19:05: Ich zitiere kurz, was du geschrieben hast, dass die Idee auf dem Summit war weniger darüber zu reden wie Systeme unser Wohlergehend fördern und stärken können sondern vielmehr sich die Frage zu stellen Wie kann ich zu den Systemen beitragen?
00:19:18: Die Quelle unserer allerwohlergehens sind?
00:19:21: Und als ich das gelesen habe hab' ich mir sehr viele Gedanken gemacht weil ich momentan so das Gefühl habe Dass sehr viele sich ja aktuell fragen.
00:19:27: okay wie kann ich das Beste rausholen?
00:19:29: Wie kann es mir am besten gehen?
00:19:32: Tracking, was kann jetzt der andere mir Gutes geben?
00:19:34: Was kann der Arbeitgeber für tolle Rahmenbedingungen schaffen damit ich aufblühe.
00:19:38: Damit ich nicht ausbrenne?
00:19:39: also es geht sehr viel darum wie kann ich das Beste aus dem System?
00:19:43: Ich brauche Psychotherapie irgendwo muss ich Plätze haben.
00:19:45: also es gibt sehr viele darum.
00:19:47: wie schaffe ich es in ein gelingendes Leben zu kommen und weniger sich die Menschen glaube ich die Frage stellen was kann ich eigentlich zurückgeben?
00:19:57: Wie nimmst du das jetzt wahr?
00:19:58: Wenn du jetzt sagst, so hat es diese Studie auf dem Sammelt habt ihr anscheinend auch ein bisschen darüber diskutiert.
00:20:02: Wie ist da eine aktuelle Blick drauf und was braucht es mehr damit wir wieder vielleicht ein bisschen mehr in dieses Auch ich gebe etwas rein und ziehe nicht nur etwas raus.
00:20:12: Das ist eine sehr interessante Frage, weil es ihm tatsächlich so ist.
00:20:15: Es gibt ja diese drei großen Komponenten eines guten Lebens.
00:20:19: Also was sorgt eigentlich dafür?
00:20:21: Dass jemand Zufriedenheit findet und Wohlergehend findet.
00:20:24: Das Eine ist die genetische Prädisposition.
00:20:26: Wir sind alle in der bestimmten Maße veranlagt dazu Und die zwei anderen Dinge sind Lebensgestaltung nutze ich solche Angebote wie Coaching Therapie Was mache ich für mich selber usw.
00:20:39: Und aber auch die systemischen Faktoren.
00:20:42: Und für lange, lange Zeit hat man eigentlich diese systemische Einbettung vernachlässigt oder relativ gering geschätzt wenn man so möchte und hat sich wenig Gedanken darüber gemacht.
00:20:53: Was passiert eigentlich in dem Moment wo sich die Systeme um uns herum verändern?
00:20:58: Inzwischen weiß man dass gerade diese systemischen Umgebungen oder eben der Arbeitgebende oder die Welt auf der wir leben
00:21:07: usw.,
00:21:08: oder die Demokratie in der wir beheimatet sind mindestens so wichtig sind, wenn ich vielleicht wichtiger als das was ich individuell tue.
00:21:17: Und insofern tu' ich eigentlich mir dann etwas sehr Gutes, wenn Ich dafür sorge zu diesem System beizutragen und darauf zu vertrauen dass diese Systeme mich wiederum anders halten oder auch meine Kinder also wenn ich nur frage Was könnt ihr für mich tun?
00:21:32: Aber das ist genau recht.
00:21:34: Wir würden gesellschaftlich sagen, dass im Moment der Fokus sehr auf diese Individualisierung auch ein Stück weit vielleicht manchmal auf Egozentrierung geht in der ich so wichtig bin und andere an Bedeutung verlieren oder anderes an Beteutung verliert.
00:21:50: Und das ist eine der größten Trugschlüsse über ein gelingendes Leben.
00:21:54: Das nehme ich wohl ergehen so etwas wie eine individuell zu erreichende Lebensaufgabe ist Und das ist halt blanker Unsinn.
00:22:04: Also, und ich glaube jeder kann sich das vorstellen wenn ich in eine Familie eingebettet bin der es gut geht Wenn die anderen Menschen mit denen ich zusammen arbeite wenn's den Gut geht wenn ich auf einem gesunden Planeten leben kann dann macht das ganz viel auch mit mir und viel mehr als die Frage ob ich individuell mir heute mehr Zeit für mich nehmen kann.
00:22:27: Ja, ich finde das total spannend.
00:22:28: Weil ja auch die Gefahr ist dass das in so einer Art Selbstoptimierung irgendwann landen könnte also auch vorüber wir gleich sprechen wollen, dass die Menschen dann so das Gefühl haben okay jetzt muss sich das noch machen und das um in einen höheren Zustand zu kommen Und dann vergleichen sie sich mit anderen sozusagen.
00:22:44: Also Ich sehe da schon manchmal so Tendenzen wo es darum geht um diese selbst Optimierung Dass dieses Wohler gehen was wir alle vielleicht anstreben Dieses gelingende Leben dass das zu einem Leistungsobjekt irgendwie wird Geiz da irgendwie ran müssen und Motivationen.
00:22:59: Und deswegen mag ich auch diesen Begriff eigentlich... des gelingenden Lebens, weil ich habe letztens noch mal Gérald Tüter kurz gehört und er meinte zum Beispiel beim Kuchen der wir sagen immer ja erfolgreich auf.
00:23:10: Wir haben ein erfolgreiches Leben oder etwas ist erfolgreich hat gesagt einen Kuchen kann nicht erfolgreich sein.
00:23:17: jeder da weiß der ja mal gebacken hat.
00:23:18: Ein Kuchen den man in einem Backofen steckt der kann gelingen weil man die richtiges Rezept die richtige Länge im Backofend und vielleicht mit bisschen Liebe hat er so sich entwickelt wie er ist.
00:23:28: aber das ist doch ein gelingendes und nicht dieses.
00:23:30: Der Kuchen ist jetzt erfolgreich.
00:23:32: Und das so ein bisschen dachte ich, dass könnte auch vielleicht eine Leichtigkeit reinnehmen wenn wir mehr über Gelingen sprechen als dieses Erfolgreich und ich habe diesen Zustand erreicht oder so.
00:23:43: Spannend?
00:23:43: Auch ein spannendes Gleichnis!
00:23:46: Wenn ich das zurückführe in die Forschung... sehr bekannten Leistungsgesellschaft.
00:23:51: Das heißt, jemand hat vermeintlich nach gesellschaftlicher Norm ein gelingendes Leben der sehr erfolgreich ist, der vielleicht einen relativ hohen Status hat, der möglicherweise eine ganze Menge verdient.
00:24:02: und interessanterweise wenn man sich das anschaut dann sind erfolgreiche Menschen häufig entweder gleich oder weniger glücklich als Menschen die weniger erfolgreich sind.
00:24:13: Erfolg für viele Menschen eher ein Negativprediktor von Wohler gehen.
00:24:20: Genau, ich seh' dich gucken!
00:24:22: Und wenn man fragt, warum ist das so?
00:24:25: Dann ist es weil Erfolg häufig mit Dingen einhergeht die massiv wohlergehend kosten.
00:24:31: Das heißt selten ist ja jemand einfach erfolgreich in dem er morgens in Ruhe sein Kaffee trinkt sondern häufig stehen dahinter sehr harte Arbeitsmoral und harte Arbeitsdisziplin verzicht auf Schlafsoziale Beziehungen Familienleben wirklich Bindung zugunsten von sehr, sehr langen Arbeitsstunden.
00:24:54: Und wenn man sich anschaut quasi was zählt mehr auf unser Konto des Wohlergehens ein oder das Zahltelmehr ein dann sind es häufig andere Faktoren und das führt tatsächlich auch dazu dass Menschen falsche Wege gehen, wenn man so möchte in Bezug auf ein gelungenes Leben.
00:25:14: Und ich finde ein sehr schönes Bild dafür auch zu sagen eigentlich ist Glück und Wohl ergehen eher so etwas wie das Nebenprodukt eines gelingenden Lebens.
00:25:24: Das heißt also, wenn ich wirklich tiefe Beziehung fühle, für wenn ich Lebensinn habe, wenn Ich das Gefühl habe, ich bin wirklich verbunden mit dieser Welt dann entsteht Glück, aber quasi nicht als Ziel sondern als eine logische innere Konsequenz.
00:25:40: Unsere Studien von Maus und anderen Forschenden in dem Feld haben tatsächlich gezeigt dass die Menschen, die sehr stark und primär nach Lebensglück streben also sagen das ist mein Leistungsziel so wie du es auch in den Raum stellst im Allgemeinen unglückliches sind und zwar deutlich unglücklicher als Menschen die sagen ich versuche ein möglichst gutes Leben zu führen, Antworten auf die großen Fragen zu finden und authentisch meines zu leben.
00:26:07: Und dann entsteht der Rest!
00:26:11: Dann können wir doch jetzt eintauchen in die Thematik, weil wir wollen ja mit dir heute zwei Konzepte besprechen.
00:26:17: Das eine ist Flourishing und das andere is Metering.
00:26:20: Und da wollen wir ein bisschen eintauchern für die Zukunft zu erinnern.
00:26:23: Kein Angst!
00:26:23: Es wird heut nicht Englisch sondern wir werden es auch gleich ins Deutsch übersetzen was es bedeutet.
00:26:27: und du hast gerade so wunderschön gesagt bei der positiven Psychologie geht's ja nicht darum dass es ausreicht einfach nur glücklich oder interessiert am Leben zu sein sondern es geht ja darum einen hohes psychologisches Wohlbefinden zu haben dass es einem seelisch gut geht quasi.
00:26:42: Und was ich ja so mitgenommen habe, ist das bei euch ja weniger darum geht einfach nur die Krankheit zu beseitigen also eine psychische Erkrankung, dass die einfach geheilt wird sondern es geht wirklich darum so aufzublühren ein emotional gelingendes Leben zum Gedeihen quasi.
00:26:57: Woran würden jetzt, und das nennt ihr Flourishing in der Wissenschaft diesen Zustand.
00:27:02: Wie würden die Menschen, die uns zuhören, woran kann man das vielleicht erkennen?
00:27:06: Dass man nicht nur funktioniert und einfach sein Leben so lebt sondern wirklich in diesem Zustand ist... Vielleicht kannst du es auch noch ein bisschen besser beschreiben was dieser Zustand isst.
00:27:15: aber für mich ist dieses Aufblühen, dieses Gedeihen.
00:27:19: Woran können das Menschen erkennen?
00:27:20: dass sie dort sind und nicht einfach nur funktionieren in ihrem Leben.
00:27:23: Also die ganz kurze Variante dafür zu verstehen, was meint dieser Begriff das Flourishing eigentlich?
00:27:29: Also einmal kann man es mit Lebenserfüllung umschreiben.
00:27:32: Das wäre ein gutes deutsches Wort aber im Englischen gibt es die schöne Wendung zu sagen Es meint eigentlich feeling good and functioning well also dass heißt sich okay zu fühlen im eigenen Leben und gleichzeitig gut genug zu funktionieren also so das Gefühl zu haben ich bin dem leben gewachsen Und eigentlich geht.
00:27:52: die Grundlagen dafür gehen auf die amerikanische Forscherin Carol Riff zurück.
00:27:56: Die hat nämlich begonnen von Aristoteles über die humanistischen Psychologen, so Abraham Maslow und Karl Rogers und viele weitere geschaut.
00:28:05: wenn wir dieses ganze menschliche alte Wissen zum gelingenden Leben zusammennehmen was sind eigentlich die Säulen eines gelingenen Lebens?
00:28:14: Und sie hat gesagt, es gibt sechs aus dieser sozusagen langen Denkrichtung.
00:28:20: Das allererste ist habe ich erfüllte Beziehungen in denen ich beheimatet bin, wo ich mich verbunden fühle und zugehörig.
00:28:27: das zweite Bin ich mit mir selbst okay Selbst akzeptanz hab Ich das Gefühl ich bin wie jeder andere mensch nicht perfekt und tue Sachen falsch und kann Nicht alles aber ich bin ok so wie ich bin.
00:28:42: die nummer drei Alltagsbewältigung.
00:28:45: Habe ich das Gefühl, ich bin diesem wilden Leben gewachsen und auch wenn mal das große Wellen schlägt, auch wenn ich manchmal unter der Welle begraben werde.
00:28:54: aber eigentlich habe ich immer wieder das Gefühl Ich kann auftauchen und ich bin dem Leben gewachsen.
00:29:00: Dann hab' ich so etwas wie Sinn im Leben Und Sinn im leben muss gar nicht sowas ganz großes sein Aber habe ich grundsätzlich das Gefühl mein Leben hat eine Richtung.
00:29:11: Ich habe sowas wie Lebensziele realisiert oder bin dabei, so in diese Richtung des bezogen Seins zu gehen und ich habe etwas wofür es sich lohnt zu leben für mich.
00:29:22: Dann das große Thema Autonomie.
00:29:25: Habe ich einen Weg gefunden mein authentisches Selbstzuleben?
00:29:29: Das heißt also nicht mehr irgendwie der Gesellschaft zu folgen die mir Dinge vorgibt die vielleicht mit mir gar nichts zu tun haben sondern meine Antwort zu finden auf ein gutes Leben Und das allerletzte,
00:29:40: d.h.,
00:29:41: im Englischen Gross oder im Deutschen was wie Entwicklung oder Wachstum habe ich ein Leben lang das Gefühl Ich gehe weiter!
00:29:48: Ich entwickle mich in die Maße, indem ich dem Leben antworten kann.
00:29:51: aber ich gehe weiter.
00:29:52: und wenn man diese sechs Dinge bejahen kann also zu sagen ich hab Beziehungen, die mich tragen, ich habe eine gute Beziehung zu mir selbst es gibt dieses authentische Leben dass ich führe.
00:30:04: Also wenn man diesen Punkte auf sich vereint Dann würde man sagen, ich bin im Zustand von Flourishing.
00:30:11: Und was daran sehr besonders ist, dass gerade so in diesem psychologischen Wohlbefindenskonzept von Cavalryf das Thema Emotion gar nicht so sehr auftaucht.
00:30:20: Das heißt es geht gar nicht darum, bin ich jetzt so sehr glücklich grade?
00:30:24: Sondern es geht eigentlich darum Ich bin okay und ich habe Säulen die mein Leben und meine seelische Gesundheit und meinen Wohlergehen wirklich tragen.
00:30:34: Und wichtig ist glaube ich für dieses Verständnis, weil das habe ich auch heute noch versucht jemanden anderen zu erklären.
00:30:39: Wir können ja auf der einen Seite depressiv sein also eine psychische Erkrankung haben aber gleichzeitig trotzdem psychisch uns gesund fühlen, oder?
00:30:49: Und gleichzeitig können wir keine psychische Erkrankung haben.
00:30:53: Aber gleichzeitig fühlen wir uns mies, wir fühlen uns leer.
00:30:56: das Leben ist nicht so farmfroh.
00:30:58: also dass es ja ganz wichtig für das Verständnis, dass nicht alle psychisch erkrankten nie in diesen Zustand kommen sondern dass das so ein vielleicht magst du das noch mal vielleicht für die Zuhörer und Zuhöhrerin erklären weil ich glaube das ist ja für den Unterschied ganz wichtig Eine psychische Erkrankung nicht gleichzeitig auch eben bedeutet das Gegenteil von Flourishing, also Languishing.
00:31:16: Dass man so verkümmert.
00:31:17: Magst du das mal kurz erklären wie das im Zusammenhang steht mit der Depression?
00:31:21: Genau!
00:31:21: Also das ganze geht auf ein Konzept zurück von Cory Keys und Cory Keys war eigentlich mit einer großen Frage beschäftigt nämlich was macht wirkliche seelische Gesundheit aus.
00:31:32: Und ähnlich wie wenn wir uns das körperlich vorstellen, ist es sehr klar.
00:31:36: Wenn jemand krank ist, wenn jemand physisch krank isst, dann kann ich das vielleicht sehen oder messen und psychisch ist es ja ähnlich.
00:31:44: Und gleichzeitig werden wir uns auf körperlicher Ebene vorstellen.
00:31:48: Dann ist jemand der zwar nicht physisch erkrankt ist aber zum Beispiel stark übergewichtig, sehr schlechte Blutwerte hat sich gar nicht bewegt, sehr schlecht ernährt Vielleicht auch nicht wirklich physisch gesund und vielleicht auch sehr predisponiert sozusagen dafür, sehr schnell physisch zu erkranken.
00:32:09: Das heißt also es gibt irgendetwas anderes an dieser Idee von echter Gesundheit außer die Frage bin ich schon wirklich krank?
00:32:18: Und Corey Keyes ist hingegangen und hat gesagt Es gibt also nicht eine Dimension und hier ist die Krankheit quasi am einen Ende und am anderen Ende is flourishing So wie du es auch erklärt hast, sondern er hat gesagt.
00:32:30: Es gibt eben dieses Kontinuum einmal von der Anwesenheit oder Abwesenkeit von psychischer Erkrankung und dann aber gleichzeitig eine andere Dimension zur Frage von echter Lebenserfüllung, wie wir sie eben schon in den Raum geholt haben oder diesen Zustand von Lengishing oder Verkümmern, indem diese Ressourcen eines guten Lebens nicht vorhanden sind.
00:32:54: Und es wurde in letzter Zeit viel diskutiert, dass vielleicht eines der häufigsten Gefühle die inzwischen Menschen zu ihrem eigentlichen Leben haben tatsächlich dieses Verkümmern ist.
00:33:05: Also das heißt dieser Zustand indem ich zwar irgendwie funktioniere aber mich eigentlich innerlich leer fühle.
00:33:11: Indem ich so das Gefühl habe Ich hab den Zustand von Lebendigkeit verloren.
00:33:16: Es ist zuviel
00:33:16: geworden alles so.
00:33:17: Das ist ja auch was viele sagen.
00:33:19: und wie siehst du?
00:33:20: Haben wir denn darüber überhaupt Antworten?
00:33:22: Weil wenn ich so jetzt auf das, ähm ... Auf unser Gesundheitssystem schaue.
00:33:26: Da geht's ja oft immer darum bist du krank, ja nein!
00:33:29: Wenn Du Ja bist dann versuchen wir die Krankheit irgendwie zu heilen.
00:33:32: aber wenn Du sagst ne Du bist nicht krank Dann kommst Du schon irgendwie selbst klar Ist das nicht auch so ein Grundproblem unserer Gesellschaft dass es eben nur darum geht dieses Bist Du Krank?
00:33:41: Ja Nein und nicht eben.
00:33:42: wie schaffen wir es Dich in so'n In diesen Zustand des Flourishings zu bekommen in dieses Aufblühen?
00:33:48: Unser Gesundheitssystem hat ja sehr eine kurative Ausrichtung.
00:33:52: Das heißt, damit das Gesundheitssystem und all das was wir an Fangennetzen haben greift muss ich schon am Punkt sein von krank.
00:34:00: Es reicht nicht mehr wörtlich gesprochen dafür dass ich sehr übergewichtig bin und quasi mein gesamter Körper oder meine gesamte Psychi alle Vorwarnzeichen zeigt sondern ich muss sozusagen über der Grenze sein.
00:34:12: Das ist ein kurativer Ansatz Und das, was wir eigentlich viel mehr bräuchten wäre ein salutogenetischer.
00:34:18: Das heißt einer der fragt und wie können wir so viele Ressourcen aufbauen?
00:34:22: Dass auch wenn mal etwas passiert und wenn sich zum Beispiel das Leben mal ein Stück weit gegen uns stellt dass wir eine Pufferzone haben, dass wir über das erfüllte Leben ausgleichen können, was vielleicht an zusätzlicher Belastung kommt.
00:34:35: Und das ist ein echtes Problem, weil die Schwierigkeit ist, dass eigentlich es ist viel schwieriger etwas Kaputtes wieder zu heilen als etwas was ganz ist.
00:34:47: Ganz zu halten und das ist aber das Problem an den salutogenetischen Ansätzen, wenn sie funktionieren sehen wir's nicht.
00:34:56: Das heißt also es ist ganz schwer das nachzuweisen, weil im Idealfall ist es eben so dass was ich verhindern will damit ja nicht auftritt.
00:35:04: Also Menschen wären nicht krank und es ist viel schwieriger zu zeigen wie wirksam das ist als zu zeigen dass ich jemandem der psychisch erkrankten mit einer Psychotherapie helfen kann beispielsweise.
00:35:17: Und warum das so wichtig ist und ich hoffe, ich kann es jetzt in ein zwei Sätzen gut erklären.
00:35:22: Sonst kannst du mir auch helfen.
00:35:23: Warum das so Wichtig?
00:35:24: Es hat eine ganz tolle Studie aus Amerika gezeigt.
00:35:27: Und zwar ging es um die Wahrscheinlichkeiten für suizidales Verhalten von US-amerikanischen College Studenten.
00:35:34: Du nix schon möchtest du weiter fortfahren?
00:35:36: Ich habe jetzt hier mir das Ergebnis aufgeschrieben weil ich das total spannend fand.
00:35:39: Dann kannst du's vielleicht den Zuhörerinnen erklären Weil sie konnten zeigen dass wenn Menschen depressiv sind, aber nicht so stark verkümmert sind.
00:35:48: Also nicht zu stark dieses Lenguishing haben auf dieser anderen Skala dann ist die haben die eine geringere Wahrscheinlichkeit, so suizidales Verhalten zu zeigen.
00:35:59: Und die ging dann weiter und haben gesagt eben der Großteil der Belastung würde ihm nicht durch die Depression verursacht werden sondern eher durch dieses Gefühl des Lenguishing also dieses Verkümmertsein.
00:36:09: Die haben da noch einen Schritt zur Therapie ja weiter fortgesetzt und gezeigt dass die Therapie zwar hilft die Depressionen und Ängste zu reduzieren aber eigentlich nichts dafür gemacht wird um in dieses Aufblühen in dieses Wohlergehen zu gehen.
00:36:23: das ist ja ein großes Problem.
00:36:25: Oder da sieht man ja mal, wie wichtig es ist, dass wir uns um diese andere Dimension jetzt viel stärker mal uns Sorgen machen sollten und uns darum kümmern sollten.
00:36:33: Finde ich also dieses Studie war so für mich wo ich gesagt habe hey!
00:36:36: Wir reden alle über die Depressive, ne?
00:36:38: Wichtig aber wir sollten jetzt auch mal den Fokus auf das andere legen.
00:36:41: Wie können wir einen Menschen versuchen in einem diesen höheren Zustand zu bekommen?
00:36:47: Absolut und das ist eigentlich auch Corey Key's Schussfolgerung gewesen aus der Forschung zu sagen Die Fehlernahme, die Psychologie ganz lange hatte war zu sagen das ist so was wie ein Automatismus.
00:36:57: Also quasi wenn ich mich von dem fehlerhaften oder defizitären Weg bewege, wenn ich das ein Stück weit überwinde dann bewege ich mich automatisch auf dieses Thema von wirklich Erfüllung und einem guten Leben zu.
00:37:12: Und das, was seine Forschung eben sehr eindrücklich gezeigt hat unter anderem auch im Rahmen dieser Studie war... Das ist einfach nicht so.
00:37:18: Das sind zwei unterschiedliche Dinge um die ich mich in rahmesilischer Gesundheit kümmern sollte und müsste Und zwar auch im therapeutischen Sinn aus zwei Gründen.
00:37:28: Also das eine, was du angesprochen hast zu sagen wir sehen dass diese psychischen Extreenzustände viel wahrscheinlicher sind für Menschen die im Leben nicht fest verankert sind.
00:37:38: und es ist ja auch intuitiv wenn ich keine erfüllten Beziehung lebe Wenn ich nicht weiß Was ist der Unterschied den Ich hier eigentlich mache?
00:37:45: Wenn ich keine gute Antwort darauf habe Was ist das Leben was ich führen will Dann ist Es Ja Vielleicht Zu Vielleicht Dazu Sagen Und umgekehrt aber auch, dass was ich noch eines der ganz spannenden Forschungsergebnisse finde ist das die Rückverquoten viel geringer sind von Menschen die ein hohes Wohlergehen erreicht haben.
00:38:04: Also diese Säulen eines erfüllten Lebens aufgebaut haben als Menschen die quasi nur keine Symptomatik mehr haben oder nur eine sehr geringe Symptomatik.
00:38:14: und natürlich die Schlussfolgerung die du auch sagst gute Gesundheitsversorgung oder eine gute Gesundheits- versorgen sollte deswegen an beidem interessiert sein.
00:38:23: Also die Frage, wie können wir psychische Erkrankungen minimieren?
00:38:27: Aber auch Wie können wir helfen diese psychischen Ressourcen aufzubauen, auf die Menschen dann eben auch im Leben und auch unter höherer Belastung wieder zurückgreifen können.
00:38:36: Aber das heißt Judith als Zwischenfazit kann man doch festhalten dass dieses Flourishing zwar nicht verhindert, dass schlechte Dinge in unserem Leben passieren aber dass wir anscheinend bessere Resilienz, ich weiß nicht welchen Begriff du jetzt verwenden würdest um damit umzugehen.
00:38:49: Also dass uns dann die schlechten Dinge nicht völlig zum Boden werfen sondern das wir besser damit umgehen können wenn eben wir im Flourishing Zustand sind oder?
00:38:57: Können wir das so als Zwischenfazit festhalten?
00:38:59: und jetzt ist ja wahrscheinlich Fragen ja jetzt viele.
00:39:01: Du hast ja schon die sechs Säulen aufgezeigt die eben dazu führen ob wir in diesem Zustand oder sind oder nicht.
00:39:07: Das heißt jeder kann sich mal selbst diese Säule mal abklopfen und sich mal fragen wo könnte noch Potenzial liegen, wo fühlt man sich nicht ganz erfüllt.
00:39:16: Wenn man nicht das Gefühl hat dass man aufblüht sondern eher nur funktioniert.
00:39:19: oder was würdest du den Zuhörer und Zuhörerinnen jetzt mit auf den Weg geben?
00:39:25: Das ist eine eigene Antwort.
00:39:26: braucht also auch das ist kein zum Thema Selbstoptimierung.
00:39:33: Auch das ist keinen Steckspiel wo es darum geht überall die maximale Punktzahl zu erreichen Sondern es geht eher darum zu fragen, welche dieser Säulen sind für mich tatsächlich tragend.
00:39:44: Und das mag ganz unterschiedlich sein.
00:39:46: Für mich mag Sinn ganz zentral sein und du sagst Beziehungen sind für ich viel wichtiger.
00:39:51: Und dann ist es vielleicht total in Ordnung, für den einen weniger Sinn und für den anderen weniger Beziehung zu haben.
00:39:57: Das heißt die erste Frage ist eigentlich nicht zu sagen was sind die Säule?
00:40:01: Und bin ich überall gut genug sozusagen sondern sich selber zu fragen Was war eigentlich in meinem Leben?
00:40:08: Die Zeit, in der ich mich am besten, am lebendigsten, am verbundensten gefühlt habe mit dem Leben.
00:40:16: Und was war da da?
00:40:18: und wahrscheinlich ist das innerhalb dieser sechs Säulen zu Hause.
00:40:21: vielleicht gibt es aber auch noch ganz andere.
00:40:23: dass sind nicht die einzigen Kandidaten und sich dann zu fragen und was davon fehlt vielleicht heute und könnte wieder mehr in mein Leben holen?
00:40:31: Und auch hier nicht dafür, weil es darum geht ein möglichst glückliches Leben zu führen.
00:40:38: Sondern weil es uns näher mit der Frage verbindet, wer ich wirklich bin und wie ich eine gute eigene Antwort auf die Frage dieses Lebens finden
00:40:47: kann?
00:40:48: Wenn ja jetzt im Raum steht das eventuelle Therapie zu kurz greift, unzureichendesweise nur sozusagen auf die Angst, auf die Depression schreit aber nicht immer auf andere Dimensionen.
00:41:01: kurz vor ein paar Monaten auf einem sehr großen Psychotherapeutenkongress.
00:41:06: Weil die Frage, die ich mich geschält habe ist so inwieweit muss jetzt die positive Psychologie, die ja da den Augenmerk drauflegt mit der Psychotherapie und der Therapie?
00:41:14: Wie müssen diese sich jetzt begegnen damit wir eben aus beiden Welten das Beste zusammen kombinieren können?
00:41:20: wie waren die Gespräche vor Ort.
00:41:22: Wie würdest du empfangen?
00:41:25: oder wie offen sind da die Psychotherapeuten?
00:41:28: Oder auch andersherum, was nimmst du da gerade wahr?
00:41:30: könnte so eine Symbiose entstehen um nicht nur einerseits die Depression zu verringern sondern auch gleichzeitig eben Menschen dabei helfen dass sie in diesen ja seelischen guten Zustand kommen?
00:41:40: Ich bin ein ganz großer Fan davon, sehr viel miteinander zu reden.
00:41:44: Weil ich glaube dass die Therapie eines der größten psychologischen Geschenke sind was so die Psychologie hervorgebracht hat und gleichzeitig glaube das es Räume gibt innerhalb der Therapie nochmal durch die positive Psychologie weiter geöffnet werden können.
00:41:59: Ich finde ganz wichtig dazu zu sagen, dass sich therapeutische Schulen sehr darin unterscheiden wie sehr sie diese Grundfrage von Lebensglück und Lebenserfüllung mit in den Fokus nehmen.
00:42:08: Das heißt das ist durchaus Divergent zwischen verschiedenen Therapieschulen Und und da gibt es ein ganz spannendes quasi so Grundproblem, dass viel des therapeutischen Denkens einiger Schulen darauf ausgerichtet ist zu sagen.
00:42:23: Wenn wir diese Blockaden wegräumen die zur Depression beispielsweise führen also wenn wir die inneren Konflikte und Blockade lösen, die jemand hat dann kommt der Rest von allein.
00:42:35: Dann folgt der Rest nach Und die positive Psychologie würde sagen, es ist ganz wichtig diese Blockaden zu lösen.
00:42:41: Auch wenn jemand weil du gerade gefragt hast so dieses Gefühl hat von ich bin nicht mehr lebendig und ich fühle mich mit dem eigenen Leben nicht verbunden und leer dann kann es ganz ganz wichtig sein diese Schwierigkeiten die im Hintergrund stehen wirklich zu adressieren oder wirklich auch hinzugehen und sich vielleicht mit dem leidvollen dort auseinanderzusetzen.
00:43:00: Und innerhalb der positiven Psychologie würden wir aber nicht davon ausgehen, dass das allein nicht reicht.
00:43:06: Sondern dass das der Notwendige häufig auch erste Schritt sein kann dafür um dann die Frage nach einem wirklich gelingenden Leben nochmal anders stellen zu können.
00:43:17: und ich vergleiche das immer innerlich sehr gerne damit zu sagen stell dir vor dein Leben wäre ein Apfelkern so und irgendwann ganz am Anfang ist ja mal verschüttet worden zwischen einer ganzen Menge Steine Und deswegen hat er nie genug Wasser bekommen, hat nie wirklich den guten Boden gehabt.
00:43:34: Dann kann es total wichtig sein erst mal zu finden wo der liegt die Steine wegzuräumen und ihn in die Hand zu nehmen.
00:43:41: Dafür damit er dann aber wirklich aufblühen oder gedeihen kann so braucht man den richtigen Boden eine Umgebung die genug Sonne hat und braucht dass wir gießen Fliegen und dass wir vielleicht auch mal düngen dafür, damit der wirklich in seine Kraft kommt und wirklich gedeihen kann.
00:44:02: Und für mich sind das zwar unterschiedliche Prozesse die oft ineinander greifen aber die beide glaube ich viel voneinander profitieren könnten.
00:44:11: Du hast jetzt auch die Pflege angesprochen weil ich glaub für viele die das so selbstverständlich nehmen und sagen so entweder ist es da oder nicht und nicht eben überlegen Was kann ich auch tun für das System oder eben auch für mich selbst, um in diesen Zustand zu kommen?
00:44:24: Oder also ich habe manchmal das Gefühl dass wir gucken jetzt hier auf Ernährung und auf Bewegungen und Tracking alles.
00:44:30: Und unser Schlaf sind ja alle die wichtigsten Voraussetzungen aber so mal in sich zu spüren wenn man noch immer mal die Säulen vor Augen hat so wo fehlt es mir denn gerade?
00:44:38: oder wo will ich noch mehr reingehen?
00:44:40: weil ich merke da bekomme ich die Energie?
00:44:43: oder wie siehst du das?
00:44:44: Also manchmal habe ich das Gefühl, wir nehmen uns nicht ausreichend Zeit für diese Pflege sondern sind immer in diesem.
00:44:49: was ist jetzt auf dem Handy los.
00:44:50: Was will die Arbeit von uns.
00:44:51: und in so einem hat man Rosa immer so schön gesagt Wir sind immer auf dem Weg zum Flughafen und nehmen uns eben gar nicht mehr so diese Zeit dann für gewisse Themen um damit sich zu beschäftigen
00:45:03: Und dass es eigentlich darum geht, innezuhalten und zu reflektieren aber vielleicht auch einfach zu spüren Alle von uns haben ja die Fähigkeit, in einem Moment innezuhalten im eigenen Leben gerade und zu fragen stimmt das.
00:45:20: Also ich mag Friede Manczuls von tun sagt ja auch immer so gern dieses Grundkonzept von Stimmigkeit habe Ich gerade das Gefühl wenn ich hier an meinem Arbeitsplatz sitze Wenn wir hier zusammen Podcast machen das stimmt.
00:45:36: Und wenn ich dieses Gefühl von Stimmigkeit bekomme, dann ist das eigentlich ein sehr guter Wegweiser dafür zu sagen.
00:45:41: Ah ja!
00:45:42: Davon mehr.
00:45:43: und wenn ich aber das Gefühl habe, dass so richtig stimmt es nicht?
00:45:48: Dann ist ein guter Wegeweiser weniger.
00:45:51: Ich finde die größte Herausforderung ist, dass wir eigentlich das Gefühl vonStimmigkeit oder diese Stimme in uns, die das kann gar nicht mehr so richtig hören weil die umgebungslaut ist, weil wir so schnell sind auf dem Weg zum Flughafen ständig.
00:46:07: Und während wir auf den Weg zum Flughafen sind am Telefon und die E-Mails checken und das Ticket und noch den Laptop auf dem Schoß haben also Wir sind ja nicht nur auf dem weg zum Flug Hafen sondern machen dabei noch drei andere Dinge.
00:46:20: aber auch Weil es so viele Stimmen in unserer Welt gibt, die uns sagen wollen was richtig ist zu leben, wie ein gutes Leben aussieht.
00:46:28: Was wir zu erreichen haben, wer wir zu sein haben, wie wir aussehen müssen um richtig zu sein.
00:46:34: und ich glaube eines der größten Geschenke was jeder der Zuhört an sich selber machen kann es eigentlich viel häufiger kurz innezuhalten und einfach zu checken.
00:46:43: stimmt das gerade so?
00:46:45: ist das stimmig?
00:46:46: ja und sehr wach zu werden wenn ich merke Ich komme ständig am Arbeitsplatz in Situationen, wo ich denke wenn ich wirklich fühle ist das stimmig.
00:46:55: Nicht wenn ich denke, wenn nicht wirklich fühlte es das Stimmig innerlich eigentlich ins Wiesbalk
00:47:00: geredet.
00:47:01: Hast du dich das letzte Mal stimmigt gefühlt?
00:47:03: Kommt dir da so eine Situation im Moment in den Sinn.
00:47:06: Ich fühle mich jetzt gerade mit dir, fühle ich mich gerade stimmig.
00:47:09: Das war auch als ich dich in der Tür gesehen habe.
00:47:11: es war nicht zwei Jahre her, zweieinhalb Jahre als wir uns das letzte Mal gesehen haben.
00:47:15: aber ich hab mich irgendwie direkt wieder heimisch gefühlt auch als sich auf die Straße abgebogen bin und dachte also ich brachte gar nicht das Navigationsgerät zu Fuß weil ich irgendwie hatte das noch so alles präsent im Kopf Und hat's mich jetzt auch nicht in dem Sinne enttäuscht.
00:47:28: Ich hatte irgendwie sofort das Gefühl okay das wären jetzt ganz tolle Stunden hier mit dir Ja und
00:47:32: ich glaube diese Momente wo Wir einfach merken, wir umgeben uns mit den richtigen Menschen oder ich habe vorhin Vorlesung gehalten bevor du gekommen bist und hab meine Studierenden wieder gesehen nach einiger Zeit in der ich sie nicht gesehen habe.
00:47:48: Und allein in diese Gesichter zu blicken, immer wieder so ein Gefühl von Ja.
00:47:52: Genau für euch bin ich da!
00:47:53: Das ist mein Beitrag, dass ich versuche mehr dieses Wissens in die Welt zu bringen oder hier.
00:47:59: Mehr dieses Wissen in der Welt zu bringen und wann immer ich die Möglichkeit habe das zu tun fühlt sich mein Leben stimmig an
00:48:06: Schön.
00:48:07: Und ein Faktor, um psychisch gesund zu sein ist auch die Bedeutsamkeit – das Konzept Mattering.
00:48:12: Darüber wollten wir heute ja auch noch sprechen.
00:48:16: Was bedeutet denn im Alltag bedeutsam zu sein?
00:48:19: Wie wird sich das für Menschen anfühlen wenn sie das Gefühl haben ich bin bedeutsamer?
00:48:24: Dieses Konzept von Mattering geht eigentlich auf Isaac Prolintenski zurück und er hat gesagt im Herzen von Matterings steht eigentlich das Gefühl dass diese Welt Eine andere ist, weil ich da bin.
00:48:38: Das heißt und dabei geht es gar nicht so sehr um Bedeutsamkeit im Sinne von.
00:48:42: ganz viele Leute kennen mich und ich mache hier einen Riesen-Impact sondern diese Welt ist irgendwie ein bisschen anders, weil Ich als Mensch in ihr bin.
00:48:52: Und er sagt dieses Grundbedürfnis nach Bedeutsamkeit das speist sich eigentlich im Mattering aus zwei Quellen nämlich einmal dem Gefühl von adding value also etwas an Wert vollem in diese Welt zu bringen, durch mein Sein und gar nicht unbedingt durch meine Leistung sondern durch meinen Sein.
00:49:13: Und meine Form mit dieser Welt und den Menschen darin im Kontakt zu sein?
00:49:18: Also das muss auf den Alter übertragen.
00:49:19: Es muss jetzt nicht die Erfindung des Elektroautos sein, sondern es kann auch eben sein weil du für die Oma, für den Opa da bist Und für sie da bist und sie pflegst, das kann ja auch dann diesen Wert schaffen.
00:49:31: Für einen Menschen weil du einfach da bis und zu hörst.
00:49:33: als Beispiel?
00:49:34: Absolut.
00:49:35: oder wenn mein Kind oben nach dem in der Schule etwas schief gelaufen ist vor seine Tür ein Zettel legt auf dem steht hier wohnt die Traurigkeit und knetet...
00:49:47: Oh Gott!
00:49:50: ...und ich dann reingehe und irgendwie wie eine halbe Stunde miteinander sprechen und plötzlich diese Welt wieder eine andere ist.
00:49:56: Das heißt, es geht gar nicht dabei den Friedensnovellpreis zu bewegen sondern dieses Ah ja ich kann mich in die Welt einbringen ins Leben anderer Menschen und darin einen Unterschied machen.
00:50:07: Und dann sagt Isaac noch, es gibt einen anderen Teil dieses Mattering was tatsächlich etwas mit Wertschätzung zu tun hat.
00:50:15: Das heißt das andere, dass auch Sehen und Rückmelden, dass ich etwas in diese Welt bringe, was ein Unterschied macht.
00:50:22: also zum Beispiel wenn sich mein Sohn an mich lehnt und sagt so Mama wie gut du da bist.
00:50:29: Das heisst diese Momente eine Form des Interagierens mit anderen, mit der Welt passiert.
00:50:37: In der ich sowohl etwas einbringe in das Leben anderer Menschen oder auch in einem bestimmten System und umgekehrt aber auch darin gesehen angenommen und gewertschätzt.
00:50:49: Aber dann auch nicht nur von außen, sondern auch von sich selbst oder?
00:50:52: Also wie wichtig ist dieses Gefühl, wie man sich selbst sieht und wertschätzt man sich selber?
00:50:57: So was ja auch am Anfang diese sechs Säulen da war ja auch so ein bisschen wie bin ich okay mit mir?
00:51:02: also jetzt hast du gesagt die Wertschätzung von anderen zu bekommen aber auch von dich selbst ist ein zentraler Faktor da
00:51:08: Genau!
00:51:08: Also als ich sagte es gibt eben diese zwei Dinge die miteinander interagieren also dieses wo trage ich bei und auch wo werde ich darin gesehen Und das gibt es eigentlich auch für Ebenen, nämlich einmal mit dem selbst.
00:51:20: Wo habe ich das Gefühl?
00:51:22: Es ist gut dass ich da bin in diesem Leben und kann mich auch selber darin positiv sehen.
00:51:27: dann in Beziehung zu anderen, ob jetzt mit unseren Kindern oder Führungskräften oder im Arbeitskontext tatsächlich ist.
00:51:34: Das auch sehr zentral aber auch in den Gemeinschaften oder Gesellschaften die wir eingebettet sind und die darin wieder diese Frage stellen von bin ich denn bedeutsam?
00:51:45: Im politischen System, indem ich lebe oder auch in der Gesellschaft, an der ich eingebattet bin
00:51:51: Und als sich das Konzept im Vorfeld lesen konnte und während du das jetzt so erzählst muss dich eine Situation denken dies vor einigen Wochen war ich mit einer Freundin und mit ihrem Kind auf dem Spielplatz.
00:52:00: Und ich glaube, ich will jetzt nichts falsches sagen.
00:52:02: Knapp über einen Jahr ist der kleine und er hat dann da im Sand gespielt und hat dann aber immer wenn er irgendwas gemacht
00:52:08: hat,
00:52:08: immer sie und mich angeguckt.
00:52:10: Vielleicht können Eltern uns gerade – du ja auch vielleicht nochmal zurück, man kriegt ja mal so die Blicke Man, er wollte ich weiß nicht.
00:52:17: Wir haben dann geklatscht weil irgendwas tolles gemacht hat oder Daumen hoch oder interagiert und Ich muss jetzt gerade so bisschen an diesem Moment denken weil ich mich da sehr verbunden gefühlt habe Weil ich glaube eher da irgendwie Feedback haben wollte.
00:52:28: also er wollte irgendwie Bin ich jetzt hier grad bedeutsam?
00:52:31: Oder kriege ich grade Wertschätzung zurück?
00:52:33: Und ich fühlte mich so verbunden weil er dann uns angeguckt.
00:52:36: wir haben feedback gegeben und hatte auch wieder weitergemacht völlig fröhlich.
00:52:40: was passiert Jetzt mit mit Kindern oder mit Jugendlichen oder Erwachsenen auch im arbeitsalltag wenn diese Wertschätzung dieses Feedback, wenn das jetzt eben ausbleibt.
00:52:49: Man nicht diese Rückkopplung bekommt.
00:52:51: Was passiert mit diesen Menschen?
00:52:53: Welchen Teufelskreislauf entsteht dann da vielleicht?
00:52:58: eigenen Begriff, nämlich das sogenannte Anti-Mattering oder Anti-mattering.
00:53:02: Das heißt also dass ich entweder kein Feedback bekomme ist einfach ich nicht gesehen werde oder eben auch... Also das wäre noch die kleinere Form oder eben wirklich negativ auf meine Bemühungen mich einzubringen reagiert wird und Das löst wirklich einen massiven Teufelskreis aus oder auch eine Abwärtsspirale, in der es erst damit losgeht dass ich meine Bemühungen entweder intensiviere oder dann eben zurücknehme.
00:53:31: Weil Ich versuche dich mit meinem Sandkuchen zu beeindrucken oder ich versuche gegenüber meiner Führungskraft zu zeigen was ich gerne einbringen würde und das mache ich ein paar Mal bis es dazu kommt dass ich diese Bemühung zurücknehmere.
00:53:45: Und dann ist Passivität tatsächlich auch Hilflosigkeitserleben, Depressivität Einsamkeit.
00:53:52: Also das heißt, dann gehe ich sowohl in mein Bemühungen in der Interaktion mit der Außenwelt aber auch in meinen sozialen Bemühung immer weiter zurück und das ist eine der großen treibenden Kräfte hinter sowohl Job-Disengagement.
00:54:06: Ich glaube am Arbeitsplatz kennt viele dieses Gefühl von.
00:54:09: ich versuche mich einzubringen Dinge zu tun und so und werde darin nicht ernst genommen, nicht wahrgenommen, nicht gesehen.
00:54:16: Aber dann auch in der psychologischen Ebene wirklich von Depressionen bis hin zur Suizidalität.
00:54:22: Weil das ist auch wichtig daran zu verstehen, dass Zugehörigkeit und Bedeutsamkeit zu den substanziellen psychologischem sozialen Grundbedürfnissen gehören.
00:54:31: Also ähnlich wie Das Bedürfnis nach Schlaf oder das Bedürfenes nach Essen wenn die nicht erfüllt werden in wichtigen Beziehungsstrukturen oder eben auch wichtigen Arbeitskontexten Dann ist es ähnlich massiv auf einer psychologischen Ebene, wie wenn ich hungere auf einer physischen und hat wirklich massive Auswirkungen sowohl, wenn es nicht da ist in die negiaktiver als auch wenn es da ist an die positiven Richtung.
00:54:58: Und das passt ja dann auch wieder zu dieser lauten Welt, die es da gerade draußen gibt.
00:55:02: Was du hier meintest dass viele dann das Gefühl haben was sie untergehen mit ihrem Sein oder dass die erst etwas leisten müssen um eine Aufmerksamkeit zu bekommen.
00:55:10: also wie erlebst du das?
00:55:12: weil Du hast ja auch manchmal mit oder sehr oft mit dem Arbeitskontext zu tun mit den Unternehmen Dass manchmal so durch das Gefühl habe die Menschen müssen erst was leisten um überhaupt dieses in diese Bedeutsamkeit zu kommen, um gesehen zu werden und nicht dass sie als Mensch gesehen wären.
00:55:27: Weil Sie eben auch gut zuhören können oder weil sie der Witze Erzähler im Team sind und für die gute Stimmung sorgen.
00:55:34: Wie nimmst du das wahr?
00:55:35: Ist das so ein... Dass eben diese Beteutsamkeit bei vielen Menschen momentan eher.
00:55:39: also wie ist die Lage aktuell?
00:55:41: Nimmst es eher so ab oder hast Du das Gefühl wir haben es verstanden und schaffen einen Umfeld in dem Menschen sich bedeutsam fühlen?
00:55:47: Ich finde, du hast gerade einen ganz wichtigen Punkt angesprochen.
00:55:50: Nämlich das Grad in der Arbeitswelt aber ich glaube auch gesamtgesellschaftlich... Stimmt
00:55:54: bei Kindern ja auch!
00:55:56: ...häufig Bedeutsamkeit instrumentalisiert wird.
00:55:59: also Du bist dann für mich bedeutsam wenn Du was leistest Wenn Du etwas einbringst und zwar was substanziell ist Was jetzt dem Unternehmen
00:56:05: will?
00:56:05: Ein Win-Win sozusagen?
00:56:06: Ja
00:56:07: genau mit nem Augenzwing Genau.
00:56:09: Und Das ist aber ein Missverständnis von Bedeutsamkeit Weil natürlich in bestimmten Kontexten ist dieses, ich bringe etwas ein oder tue dir etwas Gutes.
00:56:19: Auch ein wichtiger Teil von Bedeutsamkeit.
00:56:21: aber im großen Herzen von Metering geht es eigentlich darum dass ich als Mensch bedeutsam bin und Ich glaube das wird noch viel zu selten verstanden.
00:56:32: also ich glaube das was viele Unternehmen Führungskräfte usw.
00:56:35: Inzwischen verstanden haben ist dieses so Wertschätzung.
00:56:37: wir müssen wertschätzungen zeigen wir müssen würdigen Also dieser Aspekt, das was noch viel zu wenig im Vordergrund steht ist sowohl diese Komponente von des Menschen und nicht nur der Arbeitskraft oder dem was ich einbringe.
00:56:52: Aber das was auch dazu gehört ist wirklich dieses gesehen werden.
00:56:57: also eine Sache die glaube ich viel zu wenige Menschen verstanden haben ist dass der absolute Kernpunkt für Metering im Sandkasten mit unseren Kindern, ob in Schule oder in der Führungsebene.
00:57:08: Oder vor allem ist ich werde wirklich gesehen.
00:57:12: also ne?
00:57:13: Ich habe dann das Gefühl von Bedeutsamkeit wenn meine Führungskraft an mir vorbei geht und sagt du siehst heute aber schlechter aus was denn gerade los.
00:57:21: so Das heißt also wenn ich als Mensch vorkomme In diesem ganzen Kontext von Arbeit und Leistung Und nicht nur als Arbeitskraft und dass es eigentlich der allererste Drehpunkt Und der zweite ist, dass Isaac Prandtensky das ja verstorben vor wenigen.
00:57:38: Monaten.
00:57:39: Und Isaac hat gesagt, eine der ganz großen führenden Säulen ist auch das Thema Partizipation.
00:57:45: Darf ich mich einbringen?
00:57:47: So darf ich als Kind was noch viel zu klein ist den Rasen mähen
00:57:51: oder mitentscheiden was jetzt gekocht wird.
00:57:54: Ich hatte ganz lustig im ICE war ich und hinter mir saßen zwei Kinder und der Vater und der Vater dann die Kinder gefragt fand ich mega die Situation.
00:58:03: Was wollt ihr heute Abend essen?
00:58:05: Hat er zwei vorgeschlagen.
00:58:06: Ich weiß nicht mal.
00:58:06: es waren glaube Es war auf das eine irgendwas mit Spaghetti und das andere, ich weiß es nicht mehr.
00:58:11: Irgendwas mit Kartoffeln oder es waren Schnupfnudeln... Ich weiß es sich mal!
00:58:15: Auf jeden Fall hat das Kind das gesagt was der Vater nicht wollte Und er hat dann quasi versucht.
00:58:20: die größere Tochter, die war vielleicht um die zehn hat dann so überzeugt Aber lass uns doch Nudeln essen Das geht auch viel schneller und viel einfacher.
00:58:27: und irgendwann hat das kind gesagt Lieber Papa sagt doch einfach, dass du gerne Spaghetti mit uns essen.
00:58:34: Und da dachte ich, wenn du doch Kinder mitentscheiden lassen möchtest aber dann musst du auch nach ihrer Nase gehen, wenn Du die fragst und das meine ich eben mit dem einbringen.
00:58:43: Wenn du im Einkaufen welchen Obst möchtes?
00:58:45: Apfelbühne was ist du gerne noch nicht einfach alles selbst kaufen.
00:58:48: und an diese Situation muss sich irgendwie gerade denken wo ich so dachte Jetzt hast du die schon gefragt, was ja vielleicht gut wäre.
00:58:54: Aber wollt sie selbst überzeugen?
00:58:56: Was deine richtige Antwort ist.
00:58:58: und ich glaube das ist ein schönes Beispiel für das wir auch im Leben ganz oft haben dass dieses werde ich wirklich gehört bin hier wirklich wichtig viel zu selten von Bedeutung ist Und das geht ja.
00:59:09: das sind die kleinen Beispiele die wir gerade bewegen aber auch wenn wir uns anschauen Rechtsruck gesellschaftliche Polarisierung beispielsweise dann Ein großer Teil von dem, wie wir erklären können was wir da gerade erleben neben dieser zunehmenden Unsicherheit der Welt oder dem Unsicherheitserleben das Menschen sich nicht mehr gehört erleben.
00:59:30: Nicht als bedeutsam in dieser Gesellschaft.
00:59:33: Das Gefühl haben ich bin abgehängt ein Stück weit und das Vertrauen verloren haben.
00:59:38: Der World Happiness Report hat gefragt, womit können wir das eigentlich erklären?
00:59:42: Und er hat gesagt es sind eigentlich zwei Dinge mit denen wir das immer wieder sehen.
00:59:45: Nämlich einmal Menschen sind unzufrieden mit ihrem Leben weil sie nicht mehr gesehen werden.
00:59:51: Und gleichzeitig haben Sie kein Vertrauen mehr in die Institution, in die Politik und in die gesellschaftliche Führung.
00:59:59: deswegen, weil Sie das Gefühl haben, Sie werden nicht gehört, Sie werde nicht gesehen!
01:00:03: Wenn Sie gefragt werden dann so wie du es gerade von den Schubfnudeln erklärt hast, dann eigentlich nur pro Forma und nicht um wirklich gemeinsame Entscheidungsprozesse zu informieren
01:00:13: Ist ja in den Unternehmen auch, wenn ich jetzt an Meetings denke und die Führungskraft sagt so.
01:00:16: Wir können das so und so machen
01:00:18: oft
01:00:18: legt Die Führungskraft schon ihre Antwort mit rein Und dann denkt sich auch ein Mitarbeiter Mitarbeiterin du fragst und zwar gerade alle was wir davon halten aber Du hast eigentlich schon implizit gesagt du bist dafür dass wir die Wand rot streichen als Beispiel oder Dass wir expandieren nach China und eben nicht nach Südamerika.
01:00:33: Aber eigentlich willst du uns gar nicht hören sondern du hast irgendwann im führungsskräftetraining teilgenommen wo du vielleicht gehört hast es ist wichtig abzufragen die mitzunehmen.
01:00:42: nimmst kriegs das auch war dass oft fragen gestellt werden wo eigentlich schon die antwort schon längs da ist und dann das menschen natürlich oder das gefühl haben du fragst mich doch gerade gar nicht und dann auch so abschalten und dann so ein bisschen frustriert wären und auch sogar vielleicht dagegen arbeiten.
01:00:55: wir.
01:00:55: sie sagen somit mir jetzt nicht absolut
01:00:57: und ich meine das was noch schlimmer ist als nicht gefragt zu werden ist gefragt zu werden und dann macht meine antwort keinen unterschied.
01:01:05: Also das ist so.
01:01:06: zum Thema Anteinmetering, quasi das eine ist ja dieser Prozess findet gar nicht statt.
01:01:11: Das andere ist der Prozess findet statt aber es eigentlich gar nicht auf echter und authentischer Wertschätzung und der Frage, von dem ich versuche dich zu sehen beheimatet.
01:01:23: Und was zeigt die positive Psychologie?
01:01:25: Die Forschung?
01:01:25: Was passiert wenn wir es jetzt positiv drehen?
01:01:28: Wenn Menschen sich gehört gesehen fühlen, wenn sie dieses Gefühl der Bedeutsamkeit haben... ...was passiert dann da mit diesen Menschen?
01:01:35: Das erste ist dass das ja ein soziales Grundbedürfnis ist.
01:01:38: Das heißt also Ich fühle mich verbunden.
01:01:41: Das was du erzähltest vom Sandkasten, was wir von unseren Kindern lernen können Das erste ist, es führt wirklich zu Verbundenheit.
01:01:50: So wenn ich bedeutsam bin dann habe ich einen Platz in diesem sozialen Gefüge, da bin ich gleichzeitig akzeptiert und zugehörig.
01:01:56: das heißt also es ist einer der stärksten psychologischen gemeinschaftlichen Schutzfaktoren oder Wohlergehen Faktoren.
01:02:04: Das führt aber tatsächlich auch dazu, dass die Motivations steigt und das Engagement steigt.
01:02:09: Weil wenn ich mich einbringe und du siehst das und dann passiert was und es ändert sich was, dann habe ich doch Lust mehr davon zu machen weil ich sehe Ich kann hier wirksam sein, ich kann den Unterschied machen, ich können dieses System etwas rein zurückgeben und was verändern.
01:02:23: Das heißt, das hat viel mit Selbstwirksamkeitserwartung zu tun in diesen Kontexten dem wir uns befinden.
01:02:29: Das heißt vor allem, es setzt quasi zwei Dinge frei.
01:02:31: Nämlich einmal Beziehung und Bezogenheit und auch Zugehörigkeit und ganz egal ob zu einem anderen Menschen der Familie dem Unternehmen der Gesellschaft und wirklich auch diese Motivation sich mehr einzubringen und engagierter für das sich einzusetzen was miteinander verbindet.
01:02:51: Was würdest du jetzt, also wir versuchen es mal auf verschiedenen Ebenen fangen wir mit dem Individuum an.
01:02:55: Welche Handlungsempfeilungen ergeben sich jetzt vielleicht daraus?
01:02:58: Also was würdest Du Menschen mit geben?
01:03:00: um?
01:03:01: weil Du hast ja selbst gesagt das geht ja darum ein Wert zu schaffen.
01:03:04: so und das geht schon intrinsisch ich muss ja irgendwas finden wo ich Lust habe ein wert zu schaffen.
01:03:10: oder was würdest Du den menschen mitgeben um in diese bedeutsamkeit zu kommen?
01:03:15: Hier sind wir wieder bei der Frage geht es darum, dass das System mir dient oder ich dem System?
01:03:22: Ich würde als erstes eine Frage umdrehen.
01:03:24: Darf ich deine Frage um drehen?
01:03:25: Also...
01:03:27: Ich sage nicht, dass sich die richtigen Fragen immer stellen.
01:03:30: Die Frage ist super!
01:03:31: Aber ich stelle sie erstmal anders herum weil wir dann der Wahrheit noch ein bisschen näher kommen.
01:03:35: Die erste Frage ist ja wie können ich anderen das Gefühl geben
01:03:40: Genau.
01:03:40: Da wollte ich nämlich in der zweiten Ebene drauf, aber lass uns dann vielleicht zuerst da rüber dann schlucken.
01:03:45: Weil das witzigeweise... Ich glaube fast dass ist der leichtere Zugang zu dieser Wirksamkeitserwartung wo du hin willst.
01:03:51: Das heißt was kann ich tun dafür?
01:03:54: Dass sich meine Kinder die Menschen mit denen ich arbeite die Freunde in meinem Leben von mir a gesehen fühlen.
01:04:02: Das heisst also dass ich vorkomme, dass sie vorkommen und ich das Gefühl habe Wie kann ich die Möglichkeit zur Partizipation eröffnen?
01:04:13: Also, wo können Kinder wirklich mit erscheinen.
01:04:16: Wo können Teammitglieder wirklich auch mitentscheiden?
01:04:19: also wie können wir diese Räume öffnen?
01:04:22: und wie kann ich immer wieder Wertschätzung in den Raum bringen dort, wo Menschen versuchen sich einzubringen etwas zu tun da zu sein.
01:04:34: Also das ist die leichtere Richtung und interessanterweise löst das häufig eine Aufwärtsspirale aus,
01:04:40: d.h.,
01:04:41: also in dem Moment wo ich das an eine Beziehung einbringe dreht sich das ganz schnell um auch damit das andere Anfang desgleiche zu tun.
01:04:52: Und um die Frage zu beantworten, die du mir eigentlich gestellt hast Wenn es darum geht, wie können wir mehr beitragen?
01:04:59: Und das ist ja auch das, wo du so ein bisschen hin willst.
01:05:02: Dann ist glaube ich das erste große Thema zwei Fragen zu beantworten.
01:05:08: Nämlich einmal, wo sie Ich den größten Bedarf bei dem ich tatsächlich einen Unterschied machen kann.
01:05:16: Also wo habe ich das Gefühl, hier kann ich wirklich wirksam werden für etwas was mir richtig am Herzen liegt also sich vielleicht auch mit meinem Sinn zusammenfügt und auf der anderen Seite auch welche Stärken habe ich die ich nutzen kann damit dass nicht ein Aufopferungsvoll ist?
01:05:33: Ich tu jetzt etwas wo es mich selber sehr schlecht beigeht aber es ist wichtig manchmal ist das wichtig Aber es ist selten der bestmögliche Weg sondern eher die Frage zu stellen Wo habe ich das Gefühl, es gibt einen Bedarf dieser Welt der mit mir quasi im Einklang ist.
01:05:48: Der für mich stimmig ist und wo ich auch das Gefühl habe dass sich das was ich an Ressourcen hab am Inneren und Äußeren wirklich leben kann?
01:05:57: Und dann gehen wir raus aus der Idee von Ich muss hier jetzt über alle meine Grenzen hinweg etwas beitragen sondern dann gehen in ein Raum wo dieses Nehmen und Geben etwas ist was für beide Seiten wirklich in eine Aufwärtsbewegung führen kann.
01:06:13: Und das ist das, was Flourishing sowohl für Einzelne ausmacht aber eben auch für dieses große Ganze, was wir diese Welt nennen.
01:06:22: Da sind wir ja wieder beim Game und nehmen wie am Anfang dass es nicht nur darum geht alles auf sich zu projizieren sondern eben auch andere Menschen einzuladen weil es eben auch wir müssen etwas zurückgeben in ein System und ich wollte nur am Anfang erst auf den Menschen weil ich so dachte Gesellschaftliche Engagement nimmt ihr auch ein bisschen ab und auch Ehrenämter.
01:06:40: Also viele Vereine haben ja momentan auch Probleme, Schwimmvereine höre ich ganz oft dass die völlig ausgebucht sind.
01:06:46: wenn Kinder irgendwie schwimmen lernen möchten wo ich so dachte das könnten ja Bereiche sein wo eben Menschen sich einbringen können und vielleicht dann auch bedeutsam sich fühlen weil sie vielleicht einem kleinen Kind das Schwimmen beibringen oder die Straße irgendwie immer wieder reinigen am Wochenende und dafür eben ein schönes Wohlbefinden im Wohnort, in der Gemeinde irgendwie schafft.
01:07:07: Ja
01:07:08: absolut!
01:07:08: Und damit führst du uns eigentlich zu einem ganz zentralen Punkt von Meteringen, den wir noch gar nicht angesprochen haben nämlich dass es ganz eng verbunden mit dem Thema Lebenssinn also wo fühle ich das etwas tatsächlich mir eine Richtung gibt?
01:07:24: In der ich zu einem größeren ganzen Beitrag.
01:07:27: Und das Interessante ist, aus irgendeinem Grunde haben wir die Idee entwickelt, dass wir damit etwas weggeben.
01:07:33: Also wenn ich mich beim Schwimmenverein engagiere als ob ich etwas Wertvolles weggeben würde.
01:07:42: Freizeit weiß ich nicht so beispielsweise und in Wirklichkeit was die Forschung und das Leben und ganz viel Denken voraus auch zeigt, ist das das was ich bekomme Mit diesem wirklichen Gefühl von, ich bin hier bedeutsam.
01:07:56: Hier tu' ich etwas Sinnvolles!
01:07:58: Ich bringe mich ein in diese Welt und gebe dieser Welt, die zu uns allen hier sehr gut ist, etwas zurück?
01:08:04: Dass das eigentlich den viel größeren Unterschied für ein gutes Leben
01:08:08: macht.".
01:08:08: Und wenn wir jetzt aber nochmal auf die andere Perspektive schauen, die du ja zurecht als erstes angesprochen hast... ...und an Führungskräfte zum Beispiel denken und die haben Mitarbeiter im Team und sagen mal eine Führungskraft hört uns zu und sagt... Ich muss es echt bisschen anders machen im Alltag.
01:08:22: Ich habe vielleicht zu wenig meine Menschen, meine Mitarbeitenden gesehen und die sind jetzt frustriert und bringen sich auch gar nicht mehr ein weil sie haben das zwei drei mal gemacht kennen wir alle und dann sagen wir bringt ja eh nix also mache ich nichts mehr.
01:08:33: wie schaffen wir es diese menschen wieder so bisschen dann zu sagen hey jetzt sehe ich dich quasi klar das funktioniert ja nicht von heute auf morgen.
01:08:40: aber Wie könnte es klappen, denen zu zahlen?
01:08:43: Hey auch wenn jetzt die letzten Jahre oder durch eine andere Führungskraft bist du total frustriert.
01:08:47: Du bist enttäuscht.
01:08:48: Du vertraust mir auch nicht.
01:08:49: Wenn ich dich etwas frage, denkst du der will doch eh nicht meine Antwort hören.
01:08:53: also ne du hast schon so Vorurteile.
01:08:55: wie schaffen wir diese Menschen die so verstimmt sind die vielleicht auch wieder einen Raum zu schaffen wo sie sich einbringen?
01:09:01: ist es Geduld die wir da brauchen oder... Bestimmt auch Besonderes Einfühlsamkeit da irgendwie an den Tag zu legen?
01:09:08: was was denkst Du was da hilft?
01:09:10: Ich liebe ja den ersten Versprecher.
01:09:13: Du guckst grad noch?
01:09:14: Ja!
01:09:14: Du hast am Anfang gesagt, meine Menschen nehmen meine Mitarbeitenden und eigentlich bist du damit der Lösung schon hart auf der Spur.
01:09:21: weil was würde passieren wenn wir als Führungskraft losgehen und quasi nicht auf unser Team gucken und sagen ah meine Mitarbeiter sondern wenn ich als Fährungskraft losgehe und sage ah meine Menschen Und das ist die richtige Haltung.
01:09:43: Das heißt also, dass was ganz oft zerstört ist wenn aufgrund von was auch immer in den Vergangenheit vorliegt wie die, die du beschreibst ist ja dieses Vertrauen Also das Vertrauen darin, dass du als Führungskraftmier-, als Mitarbeitende oder mir-als-Mensch tatsächlich an mir interessiert bist.
01:10:02: An mir als Mensch und dem was ich einbringen will auch dem was sich fachlich vielleicht einbringen willst.
01:10:07: Das heißt dieses erste wirkliche Interesse am Menschen.
01:10:12: Das ist der erste Schritt!
01:10:13: Und ich empfehle immer es gibt ja eine furchtbare Frage die wir alle stellen ständig.
01:10:18: Die hochgezogenen Augenbrauen sind recht nämlich wie geht's dir?
01:10:24: Und wie geht es dir?
01:10:24: ist eigentlich eine Frage, die vermeintlich ja so ein Interesse herstellen will und die aber das wissen wir auch alle seltenst dazu führt.
01:10:33: Eine viel bessere Frage für den Alltag und auch für den alltag von Führungskräften ist was beschäftigt dich eigentlich gerade am meisten?
01:10:42: Weil das ist etwas, was mich unmittelbar in Kontakt bringt mit dem Menschen ob jetzt ich fachliche Antwort oder persönlich antworte Das, was wirklich dieses echte Interesse in den Vordergrund rückt.
01:10:55: Und natürlich gehört dazu eine bestimmte Kompetenz des Zuhörendes dann und das wirklich erfahren wollen.
01:11:01: aber dass es so ein erster Schritt und der participative Grundgedanke zu sagen wo kann ich tatsächlich hören mitentscheiden lassen?
01:11:12: Wo kann ich Prozesse gemeinsam gestalten?
01:11:15: Das Gegenteil quasi von autoritärer Führung ist das, was ganz stark darin einzahlt und dass ich immer dann, selbst bei kleinen Bewegungen von Ich versuche mich hier einzubringen das würdige.
01:11:27: Und das ist nichts.
01:11:28: was also dieses Gefühl von Bedeutsamkeit das wächst nicht in einem einzigen Gespräch.
01:11:33: aber viele kleiner Momente in denen ich wirklich wissen will Was beschäftigt dich gerade?
01:11:37: Was denkst du über das was hier passiert und wirklich höre Die führen dazu, dass wir Schritt für Schritt dieses Vertrauen wieder aufbauen was die Grundbasis von Mediterranean ist.
01:11:46: Und am Ende wahrscheinlich dann auch Taten sagen mehr als tausend Worte.
01:11:49: das heißt wenn ich dich etwas gefragt habe auch in der Vergangenheit und auf einmal merken die Menschen mir wird zugehört und es wird umgesetzt quasi weil ich glaube es echt mit das Schlimmste und das kenne ich in so vielen Unternehmen da werden so viele Umfragen gestellt und jeder darf sich immer was wünschen.
01:12:02: und was läuft gerade nicht so gut und wo hast du Potenzial?
01:12:05: Und am ende merken sie es wird gar nicht thematisiert.
01:12:08: Das wird gar nicht besprochen, sondern es fällt immer am Ende des Tages irgendwie vom Tisch darüber.
01:12:13: und dann denke ich mir so ja, da musst du auch in Zukunft die nicht mehr fragen also am ende dann auch das eben wirklich in die Tat umzusetzen?
01:12:20: Absolut!
01:12:20: Und interessanterweise dazu hat man Studien.
01:12:23: und dass was schlimmer ist als keine mitarbeitenden Befragungen zu machen und quasi keine Gespräche zu führen isst Mitarbeiten befragung zum Machen und Gespräche zuführen und dann nicht darauf zu reagieren Weil das ist quasi, dieses Invalidierungsprinzip.
01:12:39: Das heißt also ich tue so als wäre ich interessiert.
01:12:43: Du musst dir dafür ja auch Zeit nehmen.
01:12:45: D.h.,
01:12:45: du musst was investieren, was du sonst nicht würdest und dann lass dich das Ganze quasi fallen!
01:12:52: Und insofern ist es tatsächlich so dass solche Prozesse immer ineinander gedacht werden sollten und dass es wichtig ist den Menschen ernst zu nehmen.
01:13:00: Darauf läuft es eigentlich hinaus.
01:13:02: Stichwort Studie, das habe ich mir hier noch fett eingekringelt.
01:13:05: Wenn wir jetzt gerade auf Unternehmen schauen, stichwort Fairness dass das beim Thema Mattering anscheinend sehr bedeutsam ist.
01:13:13: also ich hatte mir hier so die Kette aufgeschrieben Fairness fördert nämlich Bedeutsamkeit und das steigt wiederum das physische Wohlbefinden.
01:13:21: Magst du es euch mal kurz erklären warum Fairness da eine Rolle spielt für Mattering?
01:13:26: Für Bedeutsamkeit?
01:13:27: Ich glaube, das kennt jeder aus dem Alltag.
01:13:30: Wenn die Führungskraft hingeht und sagt also du und du ihr kriegt im Sommer frei aber du nicht.
01:13:37: So dann ist es eigentlich eine der stärksten Formen um so etwas wie das Gefühl von Nicht-Bedeutsamkeit herzustellen Ist Ungleichbehandlung weil das sofort eigentlich das Gefühl macht für diejenigen, die benachteiligt wurden Ich bin nicht so wichtig und ich bin auch deutlich weniger wichtig als die anderen, denen zum Beispiel gute Dinge wieder fahren sind.
01:14:02: Und das ist ja auch das was wir gesellschaftlich jetzt sehen wenn wir uns das anschauen das Gefühl dass gerade zb gering verdientere Gruppen ein weniger gut gebildeter Gruppen das Gefühl haben es ist unfair was hier passiert weil es gibt einige Menschen die so in hohem Wohlstand mit so viel Privilegien leben Und wir werden nicht gesehen und das vor allem als unfair betrachten.
01:14:32: Und dadurch das Gefühl bekommen, ich bin hier nicht so wichtig wie du und dadurch quasi sehr
01:14:38: leiden.".
01:14:38: Und das ist auch der Grund weswegen Isaac Prandtenski eben sagt no wellness without fairness also dieses es gibt kein Wohlergehen ohne diese soziale Gerechtigkeit.
01:14:50: Das finde ich zum Beispiel auch immer eine der interessantesten Ergebnisse aus diesen großen Wohlergehensstudien in der Welt, dass man sagt Geld macht glücklich.
01:14:59: Aber vor allem wenn es gerecht verteilt ist.
01:15:02: Weil Länder die vielleicht nicht so ein hohes Einkommen haben aber sehr gerecht in sich sind, haben grundsätzlich viel höhere Lebenszufriedenheit, viel höheres Wohlergehen der Gesellschaft als Länder, in denen es einige sehr reiche und sehr arme Menschen gibt.
01:15:15: Und das gilt für ganze Länder aber das gilt eben auch innerhalb eines Teams oder auch innerhalb der Familie.
01:15:20: Passend dazu hat das so auf LinkedIn mal geschrieben solange wir Glück Individuell denken, wären wir kein kollektives Wohlbefinden erreichen.
01:15:28: Und das geht ja auch so ein bisschen in die Richtung dass wenn wir nur auf uns schauen und eben nicht diese Fairness berücksichtigen und gucken wie schaffen wir Strukturen?
01:15:35: Dass eben alle Menschen vielleicht die gleichen Chancen haben dann ist vielleicht individuell jemand glücklich.
01:15:40: aber das ist ja... Wir brauchen dieses kollektive Wohl befinden.
01:15:43: was war dir oder willst du mal den Satz erklären?
01:15:45: Was war dir da wichtig und was heißt das für den Alltag?
01:15:48: Wenn es darum geht, dass wir dieses kollekte wohlbefinden vielleicht in den Fokus rücken
01:15:52: Die zentrale Idee daran ist eigentlich die folgende.
01:15:54: Es ist ein Irrtum zu denken, dass Glück unlimitiert ist.
01:16:00: Also, ich sag mal, wir verstehen es nicht.
01:16:02: Ich glaube, monetär versteht man das immer leicht.
01:16:06: Wenn ich mir... Es gibt ein Topvoll Geld und wenn ich mich daraus sehr viel nehme für mich dann bleibt für alle anderen weniger übrig.
01:16:14: Und wir denken immer dass das bei so etwas wie Wohlergehen anders ist.
01:16:18: aber das stimmt im Endeffekt nicht weil Wohlargehen auch etwas ist was sich aus limitierten Quellen speist.
01:16:25: Und die Frage ist, ich kann mir ganz viel aus diesem Topf nehmen und dann geht es mir zwar gut.
01:16:31: Aber wenn du auch weißt, dass ich sehr viel aus dem Topf genommen habe, dann wirst du wahrscheinlich nicht mehr gerne mein Freund sein!
01:16:38: Ganz blande gesprochen.
01:16:39: Das heißt also, dass dieses Gefühl von Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit um wieder auf Isaks Idee zurückzukommen etwas ist was ganz massiv darauf einzahlt wie wir in Beziehung zueinander sind.
01:16:52: und ich kann zwar in einer Gesellschaft beispielsweise sehr wohlhabend sein oder das kann mir sehr gut gehen aber wenn es der Gesellschaft sehr schlecht geht und das ist ja das was wir teilweise sehen wenn jetzt so diese Polarisierung zu nehmen Dann sind auch diejenigen mit einem hohen Wohlergehen nicht mehr in gleichem Maße irgendwie zufrieden und glücklich, weil sie sich Sorgen machen über die politischen Entwicklungen.
01:17:14: Weil das Ganze vielleicht zur kriegerischen Auseinandersetzung führt
01:17:17: usw.,
01:17:18: usw.
01:17:19: Das heißt wir überschätzen diesen individuellen Wohlergehensfaktor und wir unterschätzen wie stark die Gemeinschaften, die Gesellschaften ,die politischen Systeme unsere Sportvereine und Schwimmpereine so prägen, wie es uns geht und dass wir mit einem kleineren persönlichen Stück des Kuchens wenn aber alle ein stück des kuchens abbekommen häufig eine sehr viel schönere party hätten.
01:17:44: um bei diesem kuchenbild zu bleiben ich finde das toll ja als wenn ich sage so der drei viertel kuchen ist meiner du kannst auch noch einen stück haben und wenn die anderen partygäste nichts mehr übrig haben dann ist das nicht mein problem.
01:17:56: Aber irgendwie wird es doch meins, weil das macht was mit der Stimmung.
01:17:59: Das macht was wie andere mit mir umgehen und auch wie ich noch zu anderen in den Kontakt
01:18:04: gehen kann.
01:18:04: Das ist ein super spannender Gedanke!
01:18:06: Weil du hast es auf die Gesellschaft bezogen, aber man kann uns ja auch auf den Freundeskreis... Wenn ich ja der bin, der aus Beziehungen nur etwas für mich speist quasi sagen wir mal Es geht immer nur um mich wenn ich jetzt mit Freunden spreche oder so Irgendwann bin ich doch auch dann einsam, weil ja meine Menschen um mich herum den geht es schlechter.
01:18:22: Die haben vielleicht weniger Geld durch andere Sachen.
01:18:24: also wenn ich da nur auf mich schaue und allein mein kleines Umfeld, wenn die weniger Geld haben kann ich weniger mit denen vielleicht was machen in Urlaub fahren oder essen gehen.
01:18:33: Denen geht es schlecht, die treffen sich weniger mit mir.
01:18:35: Also ich finde das jetzt super spannend, weil oft ist er wirklich im Kopf so ah!
01:18:38: Ich brauche Geld, ich brauch dass und das aber gar nicht diese Blick dafür dar ist so... Mein Freundeskreis, mein soziales Umfeld.
01:18:46: Aber was passiert dann auch wenn ich Kinder habe und keine Kita mehr offen hat?
01:18:49: Weil irgendwie keiner mehr dafür arbeiten möchte für einen Hungerlohn.
01:18:52: wo soll ich jetzt meinen Kind hingehen?
01:18:53: Dann kann ich aber meinem Beruf ja gar nicht mehr nachgehen was ich vielleicht total liebe meiner Leidenschaft weil ich mich ja dann vierundzwanzig Stunden um meinen kind kümmern darf und muss.
01:19:02: also das sind ja wirklich so... Also ich finde den Gedanken total spannend dass es wirklich gar nichts bringt wenn man selbst Super viel Geld hat glücklich ist, aber dadurch andere eben nicht.
01:19:13: Ja und genau diese Kaskadenbewegung die du ansprichst das sind ja die um die es geht.
01:19:17: Das heißt ich kann kurzfristig diesen Moment erzeugen wo ich viele Ressourcen auf mich vereine.
01:19:23: Aber wenn das irgendwie auf den Kosten und Lasten und das ist eigentlich zwangsläufig so anderer Systeme geht die für mich Heimatsysteme sind, dann führt das langfristig eigentlich immer zu negativen Auswirkungen und auch zu niedrigeren Wohlagien.
01:19:42: im Endeffekt auch für mich als wenn wir von vornherein sagen Wir haben hier zwölf Kuchen.
01:19:48: Wir sind zwölfe Gäste.
01:19:50: Rate wie wir das Problem lösen Und das ist eine Grundidee des Lebens zu sagen Wie können wir dafür sorgen dass wir natürlich Wohlagien schöpfen, aber dass wir mindestens genauso daran interessiert sind, Wohlagen oder das was die Quellen dafür sind im Leben anderer zu ermöglichen.
01:20:10: und was die Zuhörerinnen jetzt gleich machen können, wenn wir gleich erbendet haben direkt zum Handy greifen und einen Menschen anrufen und sagen wie bedeutsam dieser Mensch für dich ist.
01:20:20: Oder?
01:20:20: Das wäre ja so eine erste direkte Handlung!
01:20:24: Absolut.
01:20:24: also dieses sich dem gewahren werden.
01:20:27: Also wenn es so im Metering geht Und ganz häufig haben wir das Gefühl andere sind für uns sehr bedeutsamer Und der Fehler ist aber das Gegenteil von dem, was du gerade gesagt hast.
01:20:40: Dass wir das für selbstverständlich nehmen vor allem dass wir für selbst verständlich nehmen, dass wir denken die anderen wissen das und diese kurzen Momente wo wir das tun zum Handy greifen uns zu sagen hey weißt du eigentlich wie wichtig du für mich bist?
01:20:52: oder danke dass du dir Zeit genommen hast mit mir zu sprechen als es mir so schlecht ging.
01:20:57: Das sind die Momente in denen wir wieder in Verbundenheit und Bedeutsamkeit miteinander hinein finden.
01:21:04: Zwei Fragen habe ich Judith.
01:21:05: Die erste ist, was gibt dir aktuell Zuversicht?
01:21:08: Die Menschen!
01:21:10: Also... Ich finde zuversichtlich weist sicher sehr aus den Erfahrungen des Alltags und wir lesen und hören alle Medien die uns mit dem Krisen dieser Welt auseinandersetzen und vielleicht auch anders auseinander setzen als das vor zwanzig Jahren möglich war also es diese ganze Digitalisierung noch nicht gab.
01:21:31: Aber ich glaube, eine der wichtigsten Quellen für Zuversicht für mich sind immer wieder die Menschen um mich herum.
01:21:37: Die mir sehr das Gefühl geben von Miteinander, Füreinander zu Versicht all dem und aus denen ich eine Menge Kraft schöpfen kann.
01:21:48: unzuversicht
01:21:50: Und es könnte aber auch der Happiness Report ein bisschen zuversicht geben, weil das verkennen ja ganz viele.
01:21:56: Alle denken immer die Stimmung in Deutschland ist irgendwie schlecht und den Menschen geht es schlecht.
01:22:00: Aber das kann man ja zumindest positiv festhalten.
01:22:03: dass wir dort vier Plätze gut gemacht haben, oder?
01:22:06: Ist ja auch eigentlich eine gute Botschaft.
01:22:08: Eine positive Nachricht.
01:22:09: und das nur ergänzen weil wir nicht nur auf Deutschland schauen wollen sondern noch die ganze Welt.
01:22:14: ich habe die Zahlen mit in neunundsebzig von hundertdreißig Ländern ist die Lebenszufriedenheit seit zwei tausend sechs signifikant gestiegen und das ist ja was der thema fairness angeht doch wunderbar dass global einige länder aufholen
01:22:29: Absolut, das ist aber sowieso so.
01:22:31: Also ich bin ja eine große Verfechterin davon zu sagen es ist ein Narrativ dass wir sagen wir leben in einer krisengeschüttelten Zeit.
01:22:39: denn wenn wir unsere Großeltern fragen würden Wenn sie heute auf unser Leben schauen würden und wir hingehen uns sagen Wir leben übrigens in einer Krisen geschütteltem Zeit würde zumindestens meine Großmutter wahrscheinlich mit einem ganz anderen Blick auf uns schauen.
01:22:55: Denn wenn wir uns weltweit Daten anschauen, das ist ja das was du auch mitbringst.
01:22:59: Dann ist es tatsächlich so dass wir sehen in ganz vielen großen Themen die einen gute Welt zeigen also wie viele Kinder sind alphabetisiert und können lesen wie ist der Zugang zu sauberen Trinkwasser usw.
01:23:15: dann sehen wir eigentlich dass wir uns an ganz vielen Stellen im Menschsein verbessern Und dass dieses Erleben der Krisenhaftigkeit viel dem geschuldet ist, das Krisen heute viel näher und unmittelbarer sind durch Social Media und Smartphones.
01:23:30: Aber nicht unbedingt, dass diese Welt krisenhafter ist als die Welt, die unsere Großeltern beispielsweise zwischen neunzehnhundertneinunddreißig- und fünfundvierzig erlebt haben.
01:23:41: Ich finde auch das vielleicht ein Zeichen von dem was kann einem Zuversicht geben?
01:23:45: Ein Stück weit Demut!
01:23:47: Wir sprechen über solche großen Themen wie ein erfülltes Leben und was können wir tun für mehr Wohlergehen?
01:23:53: Und dass wir diese Debatte überhaupt führen können.
01:23:55: ist ein Zeichen unseres Wohlergehens.
01:23:58: Denn das sind wahrscheinlich Fragen, die unsere Großeltern sich nicht hätten stellen können, die hier – also ich nicht in Berlin – aus den Trümmern von allen gesessen haben und nicht wussten wo ihre Familienangehörigen sind oder ob sie jemals zurückkehren werden.
01:24:13: Das heißt dass wir heute über so was nachdenken können wie gerechte Gesellschaften und ein gutes Miteinander und ein gutes Leben eigentlich ein totales Privileg und das Gewahr seines dessen.
01:24:24: auch das gibt mir Zuversicht!
01:24:25: Schöne Abschluss und vielleicht wird er noch schöner.
01:24:28: der Abschluss, denn du weißt ja unser Motto.
01:24:30: Vielleicht weiß es noch aus dem letzten Podcastfolge ist wir müssen nicht mehr machen sondern einfach nur etwas anders machen.
01:24:35: Stell dir vor Du hast jetzt die Handynummer von allen deutschen Bürgerinnen und Bürger und du kannst denen in Deutschland den Menschen eine Nachricht schicken auf einem Knopfdruck.
01:24:46: Die halten eine Nachrichten gleich vielleicht auf dem Handy.
01:24:49: was würdest du gerne denen Menschen mitgeben?
01:24:51: Was wir heute Morgen anders machen sollten.
01:24:55: Gibt es da vielleicht etwas, wo du sagst hey das ist so eine Botschaft die raus soll und jeder der dir jetzt liest wird dann vielleicht mal drüber nachdenken oder eben das konkret etwas anders machen?
01:25:04: Gibt's da noch etwas ergänzend zu all den Themen wie wir heute besprochen haben?
01:25:08: Ich glaube eines der schönsten Themen die mich gerade umtreiben bei dem Andersmachen ist Wie gelingt es ein Stück weit mehr mit offenen Geist und offenem Herzen der Welt zu begegnen.
01:25:20: Das heißt also Das nächste Mal, wenn etwas passiert was ich eigentlich nicht will oder jemand reagiert auf eine Art und Weise die ich eigentlich möchte.
01:25:30: Was kann ich dafür tun um mich nicht einfach abzuwenden zu verschließen dem Handy zuzuwinden sondern Anwesen bleiben in der Situation Und wirklich zu versuchen zu verstehen und zwar mit dem Kopf und dem Herzen Und ich glaube, die Welt würde sich sehr anders drehen.
01:25:45: Wenn wir weniger versuchen würden das was wir nicht verstehen und das Schmerzhafte und das andere zu vermeiden sondern wenn wir ein bisschen mehr aufeinander zu und ins Leben hineingehen statt uns von ihm abzuwenden.
01:26:00: Schön!
01:26:01: Das glaube auch dass wir das auch aushalten dürfen dann und nicht irgendwie direkt in so eine Flucht gehen ne?
01:26:07: Das kennen ja ganz viele die sie sich dann ablenken wollen Sondern das aushalten und verstehen.
01:26:12: Ja schön Judith, ich glaube wir hätten noch viel viel länger sprechen können.
01:26:17: Es war schon sehr lange.
01:26:18: Wir sind auch schon ein bisschen über der Zeit.
01:26:21: all das was wir heute besprochen haben und wirklich also ich durfte euer Inhaltsverzeichnis lesen doch noch viel, viel mehr.
01:26:28: was eben positive Psychologie bedeutet?
01:26:30: Das gibt es alles in dem neuen Lehrbuch hat einfach den Namen Positive Psychologie mit ganz vielen Autorinnen.
01:26:38: Also du bist zwar die Herausgeberin aber Du hast es schon erwähnt Pro Kapitel, pro Thema gibt es wirklich die renommiertesten Forscher und Forscherinnen mit FASTI, die das Thema groß gemacht haben.
01:26:48: Die dort ihre Erkenntnisse, ihre Impulse teilen.
01:26:51: also wirklich als ich die Liste an den Namen schon gelesen habe dachte ich schon.
01:26:54: Das wird echt grandios dieses Buch obwohl ich die Kapitel noch gar nicht gelesen hab.
01:27:00: Das heißt ihr werdet dieses Buch unter positive Psychologie finden.
01:27:04: Und wer mehr über dich erfahren möchte, Judith Mangelsdorf.
01:27:08: Du bist auf LinkedIn aktiv aber du bist auch in ganz vielen Zeitungsinterviews und Fernsehsendungen immer wieder präsent.
01:27:13: also ich glaube da wird man vieles über dich finden.
01:27:16: Man kann dazu sagen es gibt die deutsche Gesellschaft für positive Psychologie.
01:27:20: wenn man sich interessiert oder ihr habt ja auch einen Studiengang an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport Wer sich interessieren habe etwas vergessen.
01:27:29: über dich kann man nicht soviel erzählen.
01:27:31: Aber das war so dass das wesentliche Es hat mich wieder sehr gefreut.
01:27:35: Vielen Dank
01:27:35: für die Einladung.
01:27:37: Danke, dass du da bist!